Hades ist in Record of Ragnarok der König der Unterwelt Helheim, der älteste der vier griechischen Brüder und damit der ältere Bruder von Zeus, Poseidon und Adam.
Er gilt als „Gott, dem Götter am meisten vertrauen“ und besitzt unter den Göttern höchstes Ansehen und Respekt.
Hades herrscht über die Unterwelt und trägt den Beinamen „König der Unterwelt“.
Obwohl er der ältere Bruder von Zeus ist, wirkt er – ähnlich wie Poseidon – erstaunlich jung und vital.
Er besitzt eine außergewöhnlich starke Bindung an seine Brüder.
Diese Obsession entspringt echter, tiefer Bruderliebe, und Zeus sowie seine anderen Brüder verehren und respektieren ihn aufrichtig.
Für Hades stehen Vertrauen, Verantwortung und familiäre Loyalität über allem.
Er mischt sich nicht leichtfertig ein, doch wenn es um seine Brüder geht, zögert er keinen Moment.
Hades war ursprünglich nicht als Kämpfer im Turnier vorgesehen.
Er betritt die Bühne der Götterarena erst, nachdem er von Poseidons Niederlage erfährt und in den Himmel kommt.
Nach dem sechsten Kampf wechselt Buddha unerwartet auf die Seite der Menschheit.
Dadurch entsteht auf der Götterseite ein freier Platz, den Hades aus eigenem Entschluss einnimmt, um den Tod seines Bruders Poseidon zu rächen.
Sein Gegner in der siebten Runde ist Qin Shi Huang, der erste Kaiser von China.
Obwohl Qin Shi Huang Poseidons Tod nicht direkt verursacht hat, sieht Hades ihn doch als einen Vertreter der Menschheit, die seinen Bruder getötet hat.
Die göttliche Waffe von Hades ist ein Bident, ein zweizackiger Speer.
Kurz vor dem siebten Kampf verbindet er diesen Bident mit den Bruchstücken von Poseidons Trident, die er von Poseidons ehemaligem Diener Proteus erhält.
Während des Kampfes mit Qin Shi Huang lässt Hades seinen Speer das eigene Blut trinken, das er „Pluto-Ichor“ nennt.
Dadurch nimmt der Bident seine Lebensenergie auf und entwickelt sich zu einer noch mächtigeren göttlichen Waffe.
Diese Verstärkung hat jedoch einen hohen Preis.
Erschöpft sich Hades’ Lebensenergie durch die Waffe vollständig, bedeutet dies seinen sicheren Tod.
Im Kampfstil ähnelt er Poseidon insofern, als auch er einen Speer führt.
Anders als Poseidon, der auf eine überwältigende Vielzahl schneller Stiche setzt, bevorzugt Hades den „Speer der Stärke“, bei dem jede einzelne Attacke mit maximaler Durchschlagskraft geführt wird.
In einem früheren Krieg, der Gigantomachie, spielte Hades eine Schlüsselrolle.
Als die Titanen aus dem finsteren Abgrund Tartarus auszubrechen drohten, stellte er sich ihnen alleine entgegen und hielt ihre Invasion auf.
Durch diese Tat wurde Hades zum „Gott, dem die Götter am meisten vertrauen“.
Zeus, Poseidon, Beelzebub und viele andere Götter schenken ihm seither absolutes Vertrauen und tiefen Respekt.
Er ist nicht nur ein mächtiger Krieger, sondern auch ein besonnener, reflektierter Gott.
Er versucht, die Emotionen und den Schmerz anderer zu verstehen, statt sie einfach zu verurteilen.
Beelzebub erscheint eines Tages vor Hades, um mit ihm zu kämpfen und von ihm getötet zu werden.
Hades jedoch dominiert den Kampf und durchschaut, dass Beelzebub den Tod sucht.
Er fragt Beelzebub direkt, warum dieser sterben will.
Als Beelzebub ihm seine Beweggründe schildert, erklärt Hades ihm die Bedeutung des von Lilith hinterlassenen Tattoos neu.
Das Tattoo, das Beelzebub als Fluch empfunden hat, deutet Hades als Gebet und als Ausdruck von Liebe, nicht als Verdammnis.
Er fordert Beelzebub auf, ernsthaft darüber nachzudenken, „wie er leben will“, statt nur an den Tod zu fliehen.
Hades sagt ihm, dass er, falls Beelzebub dennoch von ihm getötet werden möchte, jederzeit auf ihn warten werde.
Als er später Beelzebubs Entscheidung hört, erkennt Hades, dass Beelzebub seinen Brüdern ähnelt – „ein bis ins Letzte komplizierter Kerl“ –, und beginnt, ihn zu mögen.
Er übergibt Beelzebub den „Stab von Apomyios“ als Zeichen seiner Anerkennung.
Zugleich verspricht er Beelzebub, dass dieser sein Leiden und seinen hässlichen Tod bis zum Ende miterleben darf.
Auf die Frage, warum Hades sich überhaupt um ihn kümmert, antwortet Hades ehrlich.
Beelzebub entgegnet darauf, Hades sei selbst ein „ziemlich mühsamer Gott“, was ihre besondere, widersprüchliche Verbundenheit unterstreicht.
Hades hegt Qin Shi Huang gegenüber keinen persönlichen Hass, da dieser mit Poseidons Tod direkt nichts zu tun hat.
Andere Götter möchten, dass Hades Qin Shi Huang als „Mensch, der seinen Bruder getötet hat“, hasst, aber Hades richtet seinen Zorn nicht blind.
Im Verlauf ihres Duells fragt Hades seinen Gegner, was es bedeutet, ein König zu sein.
Die Antwort von Qin Shi Huang beeindruckt ihn zutiefst.
Hades erkennt in Qin Shi Huang erstaunliche Ähnlichkeiten zu Poseidon, was ihn unerwartet laut auflachen lässt.
Er ist von der Art, wie Qin Shi Huang kämpft und führt, fasziniert.
Am Ende bezeichnet Hades Qin Shi Huang als einen Kämpfer, der eines Königs würdig ist.
Er zollt ihm damit eine absolute, ehrliche Anerkennung – seltene Worte aus dem Mund des Königs der Unterwelt.
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