Aphrodite ist eine fiktive Version der griechischen Göttin der Schönheit und des Krieges aus dem Manga und Anime Record of Ragnarok, in dem sie als eine der zwölf Olympos-Gottheiten auftritt und offen die Auslöschung der Menschheit befürwortet.
Aphrodite gehört im Werk zu den zwölf Göttern des Olymps und wird als „Göttin der Schönheit“ und zugleich als „Göttin des Krieges“ dargestellt.
Sie besitzt eine betont laszive, übernatürlich schöne Erscheinung und nimmt innerhalb der Götterwelt eine prominente Stellung ein.
Sie ist eine der ersten Gottheiten, die sich bei der Götterversammlung klar für die Vernichtung der Menschheit ausspricht.
In ihren Augen ist die Menschheit der größte „Krebs“ des Planeten und eine Naturkatastrophe, die die Welt zugrunde richtet.
Aphrodite nimmt nicht aktiv an den Kämpfen des Ragnarök (im Werk „Letzter Kampf“ genannt) teil.
Stattdessen beobachtet sie die Duelle gemeinsam mit den anderen Göttern aus sicherer Distanz als Zuschauerin.
Ihre Stimme wird im japanischen Original von Rie Tanaka gesprochen.
Aphrodite tritt normalerweise ruhig, souverän und mit einem stets überlegen wirkenden Gesichtsausdruck auf.
Sie strahlt eine kühle, unantastbare Eleganz aus, die zu ihrem Status als Göttin der Schönheit passt.
Hinter dieser Fassade kann sie jedoch eine erschreckende, wahrhaft göttliche Grausamkeit zeigen.
Wenn sie wütend wird, ist ihre Präsenz so einschüchternd, dass selbst ihre massigen, muskulösen Diener vor Angst erzittern.
Sie verachtet die Menschheit im Allgemeinen.
Menschen sind für sie „Krebs“ und „Katastrophe“, eine Spezies, die ihrer Meinung nach die Erde verschandelt und zerstört.
Gleichzeitig ist ihre Haltung nicht völlig undifferenziert: Adam hebt sie als Ausnahme positiv hervor.
Ihn mochte und respektierte sie, was ihre ansonsten misanthropische Sicht etwas nuanciert.
Ein markanter Ausspruch von ihr lautet:
„In diesen 1000 Jahren ist die Welt nur hässlicher geworden…“
Dieser Satz fasst ihre Enttäuschung über die Entwicklung der Menschheit prägnant zusammen.
Als Buddha die Seite wechselt und sich offen auf die Seite der Menschen stellt, kocht ihr Zorn über.
Ihre wütende Reaktion ist so heftig, dass selbst die starken Männer, die ihren Körper stützen, vor Furcht beben.
Aphrodite ist bewusst als Inkarnation überirdischer Schönheit gestaltet.
Sie verfügt über eine extrem kurvige Figur mit herausragend üppiger Oberweite und makellosen Proportionen.
Ihr wohl auffälligstes Merkmal sind ihre überdimensionierten Brüste, die als Symbol einer „nicht-menschlichen“, göttlichen Schönheit interpretiert werden.
Diese sind so groß, dass sie von mehreren muskulösen, riesigen Dienern dauerhaft gestützt werden müssen.
Die Diener sind komplett nackt und fungieren buchstäblich als „Sessel“ für Aphrodite.
Sie sitzt lässig auf ihnen, während jeweils eine ihrer Hände ihre Brüste stützt – ein Bild, das extrem einprägsam und bewusst provokant ist.
Interessanterweise wird erwähnt, dass sie vor rund 1000 Jahren zwar bereits sehr große Brüste hatte, diese aber noch nicht von Dienern getragen werden mussten.
Das aktuelle Design übersteigert ihre Körperlichkeit also noch einmal deutlich, um ihre „göttliche Übertreibung“ darzustellen.
Ihr gesamtes Auftreten ist glamourös und dekadent, gleichzeitig aber auch einschüchternd.
Die Mischung aus Erotik, Macht und Überheblichkeit macht sie zu einer der auffälligsten Figuren der Götterseite.
Aphrodite gehört zu den Göttern, die beim Götterkonzil sofort für den Untergang der Menschheit stimmen.
Sie sieht im Ragnarök keinen tragischen, sondern einen notwendigen und beinahe ästhetischen Vorgang: die Reinigung einer „verschandelten“ Welt.
Obwohl sie selbst nicht kämpft, verfolgt sie jeden Kampf aufmerksam.
Ihre Kommentare und Reaktionen spiegeln die Stimmung der Götter wider und unterstreichen, wie groß der Graben zwischen Göttern und Menschen ist.
Ihre Sympathie für Adam sticht jedoch klar hervor.
Dass gerade die Göttin, die die Menschheit im Kollektiv verachtet, ausgerechnet in Adam etwas Anerkennenswertes sieht, verleiht der Figur zusätzliche Tiefe.
Der Moment, in dem Buddha zu den Menschen überläuft, ist einer der Wendepunkte, an denen Aphrodite ihre scheinbar unerschütterliche Ruhe verliert.
Ihre Angst einflößende Wut zeigt, wie ernst sie den Verrat eines Gottes an der „göttlichen Ordnung“ nimmt.
Im himmlischen Setting betreibt Aphrodite – passend zu ihrem Titel – angeblich einen Beauty- und Spa-Salon.
Dort kümmert sie sich um die Schönheitspflege anderer Bewohner des Himmels und inszeniert sich als ultimative Expertin für Ästhetik.
Diese Tätigkeit passt ideal zu ihrer Rolle als Göttin der Schönheit und ergänzt ihr Image um eine fast komisch-moderne Note.
Trotz ihres Menschenhasses ist sie also sehr daran interessiert, Schönheit zu kultivieren und zu perfektionieren – zumindest unter Göttern.
Im Werk wird ihr Name als „Aphrodite“ wiedergegeben.
Es gibt häufig Verwechslungen mit der verbreiteten Schreibweise „Afrodite“, daher kursieren unterschiedliche Schreibvarianten im Fandom.
In Fan-Suchanfragen und Diskussionen wird sie oft in Kombination mit dem Werktitel Record of Ragnarok erwähnt, um Treffer zu erleichtern.
Ein Großteil der Fanbilder und Fanfiction zu ihr ist deutlich erotisch geprägt, weshalb entsprechende Inhalte häufig mit Altersbeschränkung versehen sind.
Durch ihr extrem auffälliges Design entstand im Netz der sogenannte „Afrodita Meme“.
Dabei werden andere Figuren in derselben Pose dargestellt: mit riesigen Brüsten, die von kräftigen, nackten Männern gestützt werden.
Dieses Meme ist auf Fanplattformen wie Illustrationsseiten weit verbreitet und wird in verschiedenen Varianten umgesetzt.
Auch Anspielungen auf ihre Synchronsprecherin führen zu humorvollen Vergleichen mit anderen Rollen derselben Sprecherin, was von Fans oft als erstaunlich passend empfunden wird.
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