Adam

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Adam
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Alter: 7,000,000+
Geschlecht: Männlich
Englischer Name: Adam
Japanischer Name: アダム
Chinesischer Name: 亚当
Koreanischer Name: 아담
Romanisierter Name: Adamu
Manga-Debüt: Kapitel 7
Anime-Debüt: Folge 5
mag Anzahl: 1
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Souma Saitou
Souma Saitou
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)
Jonah Scott
Jonah Scott
Englisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Live-Action-Darsteller

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Shunya Ohira
Shunya Ohira
Japanisch、Schauspieler

🎬 Erscheinende Anime

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Record of Ragnarok
Record of Ragnarok
Veröffentlichungsdatum: 17. Juni 2021

Charaktereinstellung

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Adam ist eine fiktive Figur aus dem Manga und Anime Record of Ragnarok, wo er als „Vater der gesamten Menschheit“ und als einer der 13 menschlichen Kämpfer im Ragnarök-Turnier auftritt.

Adam ist der erste Mensch und Urahn aller Menschen in Record of Ragnarok.

Er wird von Brunhilde persönlich als einer der 13 „Gottestöter“ ausgewählt.

Er ist der einzige Kämpfer auf der Menschenseite, der selbst eine Figur aus religiöser Überlieferung ist.

Sein Ursprung liegt im Alten Testament der Bibel, doch seine Darstellung ist stark fiktionalisiert.

Sein Spitzname im Werk lautet „Vater der gesamten Menschheit“.

In der Geschichte tritt er als Kämpfer an, um „seine Kinder“, also die gesamte Menschheit, zu beschützen.

Synchronisiert wird Adam im Japanischen von Soma Saito.

In der Bühne- bzw. Realversion wird er von Shunya Ohira dargestellt.

Seine besondere Fähigkeit heißt „Götterspiegel“ (Kamitsushi), mit der er göttliche Techniken nachahmen kann.

Seine Waffe ist ein von Reginleif als göttliche Waffe geschmiedeter Schlagring.

Name: Adam

Werk: Record of Ragnarok (Manga und Anime)

Herkunft / Vorlage: Altes Testament / Bibel

Bezeichnung: Vater der gesamten Menschheit, erster Mensch

Fähigkeit: Götterspiegel (Kamitsushi) – Nachahmung göttlicher Techniken

Waffe: Von Reginleif geschmiedeter Schlagring (göttliche Waffe)

Spitzname im Werk: „Vater der gesamten Menschheit“

Synchronsprecher (Anime): Soma Saito

Darsteller (Bühne): Shunya Ohira

Adam wird als junger, außergewöhnlich schöner Mann dargestellt.

Er hat ein noch leicht jugendliches Gesicht und einen klaren, fast unschuldigen Blick.

Sein Körper ist athletisch und stark muskulös, ohne überladen zu wirken.

Bekleidet ist er nur mit einem einzigen Feigenblatt, das seinen Schritt bedeckt.

Seine Erscheinung ist so makellos, dass selbst Aphrodite, die Menschen als „Krebsgeschwür der Erde“ verachtet, ihn attraktiv findet.

Auch der anwesende menschliche Künstler Michelangelo zeigt sich beeindruckt von Adams Schönheit.

Die bewusst schlichte Bekleidung unterstreicht seine Rolle als „Ur-Mensch“.

Zugleich betont sie seine körperliche Perfektion, die den Göttern nachempfunden ist.

Adam ist zutiefst familienorientiert und liebevoll.

Seine Frau Eva und seine Kinder sind für ihn das Wichtigste überhaupt.

Er zeigt eine ausgeprägte Bereitschaft zur Selbstaufopferung.

Um Eva zu schützen, ist er bereit, jede Strafe auf sich zu nehmen.

Als Eva in Eden zu Unrecht beschuldigt wird, von der verbotenen Frucht gegessen zu haben, stellt er sich ohne Zögern vor sie.

Er isst demonstrativ selbst vom Baum der Erkenntnis, um Evas angebliches Vergehen auf seine Schultern zu laden.

Adam bleibt auch im Angesicht göttlicher Autorität erstaunlich ruhig und standhaft.

Er beugt sich nicht aus Angst, sondern folgt konsequent seinem eigenen moralischen Kompass.

Sein zentraler Antrieb ist der Schutz „seiner Kinder“, also aller Menschen.

Daraus stammt sein berühmter Satz: „Um seine Kinder zu beschützen… braucht man denn einen Grund?“

Obwohl er in der Arena als „der Mensch, der die Götter am meisten hasst“ bezeichnet wird, ist das ein Missverständnis.

Adam empfindet keinen persönlichen Hass auf die Götter, sondern kämpft ausschließlich aus Liebe zur Menschheit.

Adam lebte ursprünglich gemeinsam mit Eva im Garten Eden, einem Paradies ohne Mangel oder Leid.

Dieses Leben war frei von Mühsal, bis eine Intrige des Schlangengottes alles veränderte.

Der Schlangengott versuchte, Eva zu verführen und sie zu unterwerfen.

Als sie sich wehrte, rächte er sich, indem er sie fälschlich beschuldigte, von der verbotenen Frucht gegessen zu haben.

Die Götter glaubten der Lüge des Schlangengottes.

Eva wurde wegen des angeblichen Vergehens zur Verbannung aus Eden verurteilt.

In diesem Moment tritt Adam im Gerichtssaal auf.

Vor den Augen der Götter greift er bewusst zum Baum der Erkenntnis und isst die verbotene Frucht.

Damit macht er sich selbst der gleichen „Sünde“ schuldig.

Anschließend setzt er sich mit seiner Faust gegen den Schlangengott zur Wehr und rächt Eva.

Dank seiner Fähigkeit, göttliche Techniken zu imitieren, kopiert Adam augenblicklich die Angriffe des Schlangengottes.

Er schlägt brutal zurück und trennt dem Schlangengott in einem Moment der Vergeltung Hände und Füße ab.

Schließlich verlassen Adam und Eva gemeinsam das Paradies.

Sie wählen die Verbannung zusammen, statt getrennt in Eden zu bleiben.

Später werden ihnen die Söhne Kain und Abel geboren.

Adam wird sowohl von Eva als auch von seinen Kindern geliebt und respektiert.

Aufgrund des Eklats in Eden gilt er als der Mensch, der die Götter am meisten hasst.

In Wahrheit aber ist sein Handeln aus Liebe und Verantwortungsgefühl motiviert, nicht aus Rachsucht.

Götterspiegel (Kamitsushi)

Adams wichtigste Fähigkeit ist „Götterspiegel“, eine besondere Form der Nachahmung.

Da er als Abbild der Götter geschaffen wurde, kann er jede göttliche Technik, die er mit eigenen Augen sieht, sofort kopieren.

Er benötigt dafür keine lange Übung oder Vorbereitung.

Sobald er eine Technik erblickt, ist er in der Lage, sie auf Anhieb in gleicher Qualität auszuführen.

Während der Verbannungsszene aus Eden nutzte er den Götterspiegel gegen den Schlangengott.

Er spiegelte dessen Angriffe und setzte sie direkt gegen ihn selbst ein.

Diese Fähigkeit macht Adam zu einem extrem gefährlichen Gegner für Götter.

Im Kampf kann er ihre eigene Stärke gegen sie verwenden.

Schwächen des Götterspiegels

Der Einsatz des Götterspiegels ist nicht ohne Risiko.

Wenn Adam ihn ununterbrochen nutzt, überlastet dies sein Nervensystem.

Die Überforderung des Gehirns führt zu schweren Nebenwirkungen.

Seine Augen beginnen zu bluten, und bei anhaltender Überlastung droht er schließlich zu erblinden.

Diese Schwäche macht den Götterspiegel zu einer Waffe mit hohem Preis.

Je länger der Kampf dauert, desto größer ist die Gefahr, dass Adam seine Sehkraft verliert.

Waffe – Schlagring von Reginleif

Als Kämpfer in Record of Ragnarok kämpft Adam nicht nur mit bloßen Fäusten.

Er erhält von der Walküre Reginleif einen speziell geschmiedeten Schlagring.

Reginleif verwandelt sich im Rahmen des „Volund“-Rituals in diese göttliche Waffe.

Dadurch können sich Adams menschliche Fäuste mit göttlicher Schlagkraft verbinden.

Der Schlagring verstärkt Adams körperliche Stärke erheblich.

So kann er auf Augenhöhe mit Göttern kämpfen, deren Körper normalerweise weit übermenschlich sind.

Adam bleibt dabei ein reiner Nahkämpfer.

Sein Kampfstil basiert auf Faustschlägen, Reaktion, Timing und dem Götterspiegel.

Im Ragnarök-Turnier wird Adam von Brunhilde als einer der 13 menschlichen Vertreter ausgewählt.

Er gilt als „Trumpfkarte“, da er die Macht hat, Götter mit ihren eigenen Fähigkeiten zu treffen.

Sein Kampfstil ist schlicht, aber hocheffektiv.

Er vertraut einzig auf seine Fäuste und seine Fähigkeit, göttliche Techniken zu spiegeln.

Ein zentrales Motiv seiner Teilnahme ist sein Wunsch, alle Menschen – seine „Kinder“ – zu beschützen.

Er tritt nicht aus Ehrgeiz, Ruhmsucht oder Hass an, sondern aus reiner Fürsorge.

Gegenüber den Göttern zeigt er keine Ehrfurcht im üblichen Sinn.

Er behandelt sie eher wie Gegner auf derselben Ebene und fürchtet sie nicht.

Im Turnier trifft Adam auf Zeus, den obersten Gott der griechischen Mythologie.

Dieser Kampf wird im Werk als quasi schicksalhafte Konfrontation inszeniert.

Adam stellt sich Zeus mit absolutem Selbstvertrauen entgegen.

Er nutzt den Götterspiegel, um sogar Zeus’ fortgeschrittene Techniken zu imitieren.

Der Preis für diese Imitation ist jedoch extrem hoch.

Die Dauerbelastung seiner Augen führt zu Blutungen und drohender Erblindung.

Am Ende unterliegt Adam Zeus.

Nach seinem Tod zerfällt er gemeinsam mit Reginleif in Licht und verschwindet.

Trotz seiner Niederlage bleibt sein Einsatz für die Menschheit einzigartig.

Er wird als Symbol selbstloser Väterlichkeit und als Verkörperung menschlichen Willens verehrt.

Bei seinem Auftritt in der Arena wird Adam mit einer dramatischen Ansage vorgestellt.

Diese stellt die Ironie heraus, dass der erste von Gott geschaffene Mensch nun gegen die Götter selbst kämpft.

Die Erzählstimme erinnert daran, dass ihm einst die Herrschaft über „die Fische des Meeres, die Vögel des Himmels und alle Tiere auf Erden“ zugesprochen wurde.

Jetzt aber steht er jenen Göttern gegenüber, die ihn einst segneten.

Er wird als Mann beschrieben, der nur an seine eigenen Fäuste glaubt.

Die Ansage nennt ihn den Verfechter eines kompromisslosen „Faustprinzips“.

Besonders betont wird, dass er der Mensch sei, der den Göttern am meisten zürne.

Im Text wird so festgehalten, dass er daher wie kein anderer das Recht habe, einem Gott einen Schlag zu versetzen.

Abschließend wird er als „Vater der gesamten Menschheit“ angekündigt.

Der Name, der über die Arena hallt, ist schlicht und gewaltig: Adam.

Im Werk prallen unterschiedliche Mythologien aufeinander, was teils bewusst ungenau ist.

Das gilt auch für die Gegenüberstellung von Adam und Zeus.

Adam entstammt der jüdisch-christlichen Tradition der Bibel.

Zeus gehört dagegen zur griechischen Mythologie und ist dort Göttervater.

Streng genommen wäre der eigentliche „Schöpfer“ Adams der biblische Gott Jahwe.

Im Manga und seinen Nebengeschichten tritt dieser jedoch nicht in Erscheinung.

Ein möglicher Grund wird indirekt durch die Bibel selbst angedeutet.

Im Buch Genesis bekräftigt Jahwe einen Bund mit der Menschheit, bekannt als „Regenbogenbund“.

Dort verspricht er, die Erde nicht noch einmal durch eine Katastrophe wie die Sintflut zu vernichten.

Er sagt sinngemäß, dass er die Menschen trotz ihrer Neigung zum Bösen nicht noch einmal so bestrafen werde.

Würde Jahwe im Universum von Record of Ragnarok auftreten, dürfte er nicht für die vollständige Vernichtung der Menschheit stimmen.

Tut er es doch, bräche er seinen eigenen Bund – was im Kontext der Bibel ausgeschlossen wäre.

Stimmt er hingegen für die Bewahrung der Menschheit, wäre das Prinzip der „Einstimmigkeit für den Untergang“ im Werk nicht haltbar.

Damit würde die Grundprämisse des Turniers ad absurdum geführt.

Aus dieser metanarrativen Überlegung heraus erscheint es sinnvoll, Jahwe im Werk nicht auftreten zu lassen.

So kann die Geschichte den Fokus auf den dramatischen Kampf zwischen Menschen und Göttern legen, ohne die biblische Logik zu verletzen.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:05)

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