Naito Mudano ist eine fiktive Figur aus dem Werk „TOUGEN ANKI“, ein rationaler, äußerst starker Ausbilder an der Rashomon-Akademie und Mentor von Shiki Ichinose, der mit Roller-Skates, Tattoos im Gesicht und einem besonderen Blutkraft-Regenschirm kämpft.
Name: Naito Mudano
Geschlecht: Männlich
Geburtstag: 31. Dezember
Größe: 183 cm
Kopfgeld (bei der Momotaro-Organisation): 100.000.000 Yen
Augenfällige Merkmale: Zwei rechteckige Markierungen auf der rechten Wange, Vollkörper-Blackout-Tattoos im Fortschritt, immer mit Rollschuhen und Regenschirm unterwegs
Rolle: Lehrer und Ausbilder an der Rashomon-Akademie, Klassenlehrer von Shiki Ichinose
Synchronsprecher (Anime): Hiroshi Kamiya
Image-Farbe: Gelb (genauer: gelb mit Schwarz)
Naito Mudano ist Lehrer an der Rashomon-Akademie, einer Ausbildungsstätte für Oni-Kämpfer, und übernimmt dort die Klasse von Shiki Ichinose.
Gemeinsam mit Kyoya Oiranzaka und Masumi Yodogawa gehört er zu einer Generation von besonders fähigen Ausbildern.
Bevor er Lehrer wurde, diente er in einer Kampftruppe der Oni als Käpt’n und war der jüngste Truppenführer der Geschichte.
In dieser Zeit erwarb er den Ruf einer Legende, unter anderem durch die „Hundert-Kills“-Geschichte, wodurch er bei den Oni großen Respekt, bei der Momotaro-Organisation aber den Status eines „Pflichtziels“ erlangte.
Die Momotaro setzen ein Kopfgeld von 1 Milliarde Yen auf seinen Kopf aus, weil er als einer der gefährlichsten Gegner gilt.
Trotzdem entscheidet er sich bewusst für die Rolle des Lehrers, um die nächste Generation stark genug zu machen, um zu überleben.
Naito ist radikaler Rationalist und hasst alles, was er als „Verschwendung“ empfindet.
Das betrifft Zeit, Bewegung, Kampfhandlungen – und sogar Emotionen, die den Auftrag gefährden könnten.
Nach außen wirkt er kühl, wortkarg und oft nahezu ausdruckslos.
Schüler erleben ihn als gnadenlosen „Teufelsausbilder“, da seine Trainingsmethoden extrem hart sind und die Durchfallquote vor Shikis Jahrgang bei hundert Prozent lag.
Hinter dieser Härte steckt jedoch eine tief emotionale und verantwortungsbewusste Seite.
Naito will seine Schüler so formen, dass sie nicht sterben, sondern langfristig überleben können, und nimmt dafür kurzfristiges Leiden in Kauf.
Der Schulleiter und Kyoya Oiranzaka bezeichnen ihn trotz seiner Strenge ausdrücklich als „freundlich“ und „herzensgut“.
Er zeigt diese Seite, wenn er sich schützend vor Schüler wirft, ihre seelischen Krisen auffängt oder ihnen bei moralischen Konflikten zuhört.
Als einer seiner Schüler zum ersten Mal einen Menschen tötet, macht Naito ihm klar, dass die eigentliche Schuld bei den Erwachsenen liegt, die diesen Krieg nicht beendet haben.
Er versucht, die psychische Last von seinen Schülern zu nehmen und sieht das Blut an ihren Händen als sein eigenes Versagen.
Naito ist außerdem diszipliniert und arbeitet ständig an sich.
Selbst in kurzen freien Momenten macht er Krafttraining, um seine ohnehin extreme Physis weiter zu verbessern.
Naito ist groß, schlank und wirkt auf den ersten Blick eher drahtig als massiv.
Dieses Erscheinungsbild täuscht jedoch, da er über eine geradezu übermenschliche Muskelkraft verfügt.
Ein markantes Merkmal sind zwei längliche, rechteckige Markierungen auf seiner rechten Wange.
Sein gesamter Körper wird nach und nach mit tiefschwarzen Tattoos überzogen, die an Blackout-Tattoos erinnern.
Diese Tattoos sind kein Schmuck, sondern ein persönliches Ritual: Jedes Mal, wenn ein Kamerad stirbt, lässt er einen weiteren Teil seines Körpers schwärzen.
Kyoya Oiranzaka vermutet, dass dies sowohl ein Mittel ist, die Gefallenen niemals zu vergessen, als auch eine dauerhafte Selbstanklage.
Naito trägt praktisch immer Roller-Skates.
Er begründet das nüchtern damit, dass er sich so schneller und mit weniger Kraftaufwand bewegen kann.
Sein wichtigstes Accessoire ist ein Regenschirm, der sowohl in seiner normalen Ausführung als auch in Verbindung mit seiner Blutkraft eine zentrale Rolle spielt.
Zusätzlich verwendet er eine speziell modifizierte Tasche als Waffe.
Naito kombiniert extreme Physis mit taktischem Denken und seiner Bluttechnik „Ryoran-Shigure“, die sich um Blutregen und Regenschirme dreht.
Auch ohne seine Blutkraft ist er ein Monstersoldat, der ganze Momotaro-Trupps im Alleingang ausschalten kann.
Er ist in der Lage, mehrere Gefängniszellen, in denen mehrere Oni eingeschlossen sind (insgesamt mindestens etwa eine Tonne), mit einer Hand anzuheben.
In Kämpfen ohne Blutkraft verwendet er seinen verstärkten Regenschirm und seine verstärkte Tasche als Schlag-, Stich- und Schutzwaffen.
Es heißt, dass Naito, wenn er „ernst macht“, in der Lage wäre, drei Truppenführer der Momotaro im Alleingang in Sekunden zu erledigen.
Diese Mischung aus Geschwindigkeit, Technik und gnadenloser Effizienz macht ihn zu einer der gefürchtetsten Figuren im Krieg zwischen Oni und Momotaro.
Seine Blutkraft heißt Ryoran-Shigure.
Dabei manifestiert er einen Regenschirm aus Blut, mit dem er Blutregen erzeugt und kontrolliert.
Solange der Schirm geschlossen ist, kann er den Blutregen nicht steuern – das Öffnen des Schirms ist also die zentrale Bedingung für die Aktivierung seiner Technik.
Der Schirm kann in unterschiedlichen Formen erscheinen, sich verwandeln und als Waffe oder Schild genutzt werden.
Mit Ryoran-Shigure kann Naito den Regen verdichten, formen und in komplexe Angriffs- oder Verteidigungsformen bringen.
Aus Blutpfützen erschafft er gewaltige Wesen, Projektile und defensive Konstrukte.
Techniken von Ryoran-Shigure
„Uka-Tensei“
Aus dem Blutregen erschafft Naito soldatenähnliche Wesen aus Blut, die am Himmel erscheinen und einen Pfeilregen auf den Gegner niedergehen lassen.
Während seiner eigenen Zeit an der Rashomon-Akademie hatten diese Blut-Soldaten die Gestalt von Kindern, was der Technik einen zugleich unheimlichen und tragischen Charakter verlieh.
„Heilige Doppel-Drachentränen des Gnadenregens“
Hier verwandelt Naito die aus seinem Blutregen entstehenden Pfützen in zwei gigantische Drachen.
Diese steigen wie aus dem Boden auf und greifen aus der Tiefe heraus an, indem sie Gegner verschlingen oder zerreißen.
„Okami-no-Kami“
Bei dieser Technik ruft er einen gigantischen Blutgiganten herbei.
Sein Regenschirm verwandelt sich dabei in einen traditionellen Papierschirm, was das Ritualhafte und Göttliche des Angriffs unterstreicht.
„Abgrund des dunklen Wassers“
Dies ist eine Folgefähigkeit des Blutgiganten.
Aus dessen Maul ergießt sich eine gewaltige Bluttsunami-Welle, die Gegner überrollt, wegspült und durch reine Wucht kampfunfähig macht.
„Ryoran-Shigure: Regenkobold“
Naito erschafft ein menschenhohes Wesen, das einem schwebenden Talismanwesen ähnelt.
Dieses umschließt den Gegner komplett, zerquetscht ihn mit enormem Druck und verteilt zugleich weiter Blutregen auf dem Schlachtfeld.
„Nagi-Nagashi“
Diese Technik ist defensiv ausgelegt.
Naito spannt den Regenschirm auf und lenkt ankommende Angriffe dadurch ab, ändert ihre Flugbahn oder leitet die Wucht in den Boden ab.
„Suiu“
Aus der Spitze des geöffneten Regenschirms feuert Naito eine Salve von blutigen Projektilen.
Diese Blutkugeln verhalten sich wie Kugeln aus einem Schnellfeuergewehr und decken ein breites Areal zu.
„Amadaki“
Hier schießt er eine Art blutige „Leine“ oder Seil aus der Schirmspitze, mit der er Gegner einfängt.
Sobald das Ziel fixiert ist, kommt es zur Explosion, die den Gegner massiv schädigt oder direkt ausschaltet.
„Garyō-Tensei“
Naito lässt einen gigantischen Drachen aus seinem Schirm hervorschießen.
Dieser Drache setzt einen enormen Energiestoß beziehungsweise „Atem“ frei, der weite Bereiche des Schlachtfeldes verwüstet.
„Sodegasa-no-Tsuyubarai“
Der Regenschirm verwandelt sich in unzählige luxuriös wirkende, ärmelartige Schirmelemente, die sich um Naito und Verbündete legen.
Diese Konstruktion dient als Rundum-Schild und kann großflächige Angriffe abfangen.
Kyoto-Bogen
Im Kyoto-Bogen führt Naito eine Kampfeinheit der Oni gegen die Momotaro-Stützpunkte in Kyoto.
Dort kommt es zum Zusammenstoß mit Tsubakiri Momomiya, der seine Einheit beinahe vollständig auslöscht.
Als Aguri sich opfert, um einen verheerenden Angriff auszulösen, wirft sich Naito dazwischen und schützt seine Leute, wird dabei aber so schwer verletzt, dass er ohnmächtig wird.
Nach seiner Genesung koordiniert er zusammen mit Homare Byobugaura, Juji Yusurube und zahlreichen Soldaten eine „kontrollierte“ kleine Schlammlawine, um Touristen evakuieren zu lassen, bevor sie die Umgebung des Kyoto-Stützpunktes zerstören.
Danach hilft er, das von Yomogi Momokusa erzeugte Raumfeld um die Kyoto-Zentrale zu zerstören.
Er dringt vor, unterstützt die Rettung von Shiki Ichinose und setzt Tsubakiri Momomiya in dessen schwer verletztem Zustand den finalen Schlag.
Nerima-Bogen
Im Nerima-Bogen tritt Naito unter dem Decknamen „Kondou“ in Erscheinung und ist verkleidet, um nicht sofort erkannt zu werden.
Er begleitet eine Art Exkursion der Rashomon-Akademie, bei der Schüler die Aktivitäten der Oni-Organisation im Feld beobachten.
Als Shiki durch ein Missverständnis mit Mikado Momodera in Panik gerät, erklärt Naito ihm ruhig, warum Oni überhaupt gegen Momotaro kämpfen.
Er macht Shiki klar, dass es nicht reicht, zu überleben – man muss bereit sein, zu kämpfen, um seine Überzeugungen durchzusetzen und andere zu schützen.
Im anschließenden Nachtkampf stellt er sich Osuke Momokado und Tsukuyomi Momoka in separaten Duellen.
In beiden Kämpfen behält Naito klar die Oberhand und gewinnt ohne ernsthafte Verletzungen.
Schneeberg-Trainingsbogen
Hier setzt Naito eine trainingsorientierte Prüfung für Shiki und seine Klassenkameraden an:
Sie müssen innerhalb von 24 Stunden einen schneebedeckten Berg besteigen und lebend wieder herunterkommen.
Naito selbst beobachtet die Gruppe aus der Ferne, greift aber nicht helfend ein.
Er will sehen, ob sie sich als Team organisieren, Prioritäten setzen und mit extremen Umweltbedingungen umgehen können.
Nach Abschluss des Trainings erklärt er den Schülern die wahre Bedeutung der Rashomon-Akademie:
Nicht nur Stärke, sondern Kameradschaft, gegenseitige Verantwortung und ein klares Ziel seien entscheidend, um in diesem Krieg nicht zu zerbrechen.
Er hört sich die persönlichen Ziele aller an, einschließlich Shikis, und passt seinen Unterricht an ihre Ambitionen an.
Sein Motto für die Schüler ist prägnant: „Stirb nicht für dein Ziel, lebe für dein Ziel weiter.“
Forschungsanstalt am Kegon-Fall-Bogen
In diesem Handlungsbogen will Shiki einem ehemaligen Kameraden, Ikari Yaoroshi, nachsetzen, der sich in einer geheimen Forschungsanlage befindet.
Naito erlaubt ihm nicht nur den Aufbruch, sondern begleitet ihn persönlich – ein Zeichen seines Vertrauens.
Beim Eindringen in die Anlage lässt Naito die Schüler vorausgehen.
Er stellt sich absichtlich an den Haupteingang, um möglichst viele Momotaro-Kräfte auf sich zu ziehen.
Er kämpft dort allein gegen die Truppenführer und Vizeführer der 5., 6. und 7. Momotaro-Einheit sowie zahlreiche Soldaten.
Obwohl Kokuryō in der Lage ist, seine Blutkraft zu versiegeln, erledigt Naito mit seiner nur physisch verstärkten Tasche unter anderem Katakura, Mejiro und viele weitere Kämpfer.
Anschließend besiegt er Meidai, Naganuma und Seiseki praktisch im Vorbeigehen, was die verbliebenen Momotaro so stark demoralisiert, dass ihr Widerstand zusammenbricht.
Nach der Sicherung und Vernehmung der Gefangenen steigt Naito Stockwerk um Stockwerk auf und befreit alle als Testobjekte missbrauchten Oni von Ebene 1 bis 5 im Alleingang.
Danach trifft er sich mit den Schülern (außer Shiki und Juji, die sich noch im Inneren befinden) vor dem Haupteingang.
Er verteilt präzise Aufgaben an jeden und geht dann höher in die oberen Stockwerke, wo er unter anderem Kuri besiegt und dadurch Yasuhiro und Yamane zur Aufgabe zwingt.
Beim Kollaps der Anlage übernimmt Naito die Aufgabe, die durch Pfeilsalven instabil gewordene Struktur zu stabilisieren.
Er ersetzt die erschöpfte Homare Byobugaura und hält gleichzeitig den Einsturz und die Blitze eines „Induktions-Beschuss-Systems“ auf, um Zeit für die Flucht zu gewinnen.
Die Rettung der im Luftschiff festsitzenden Versuchspersonen überlässt er Jin Kougasaki und dessen Team.
Nach dem Ende des Einsatzes nimmt er die reumütige Bitte um Vergebung von Ikari Yaoroshi an, verordnet ihm aber einen Monat Strafdienst als Mädchen-für-alles an der Akademie, bevor er ihm endgültig die Rückkehr erlaubt.
Kōenji- und Suginami-Bogen
Nach den Ereignissen in Kōenji leidet Shiki schwer daran, dass er Kuzushi getötet hat.
Naito und Kyoya Oiranzaka stehen ihm als Gesprächspartner zur Seite und helfen ihm, diese moralische Last zu verarbeiten.
Gemeinsam mit Kyoya soll Naito als Verstärkung in den Bezirk Suginami reisen.
Auf das eindringliche Bitten von Juji Yusurube hin nimmt er zusätzlich einige Schüler mit und zieht mit einer größeren Einheit in den Kampf.
Dort übernimmt er zusammen mit Figuren wie Neko-saki, Yu Innami, Shion und Taiga die Führung der Oni-Streitkräfte, die den Momotaro-Kämpfer Ukyo eliminieren sollen.
Naito zerstört dabei faktisch die Hauptzentrale der Momotaro-Organisation in Suginami.
Als Tsukuyomi Momoka und Osuke Momokado auftauchen, überlässt er sie Neko-saki und Yu Innami.
Nach Jujis Verrat, der Chaos unter den Oni auslöst, trennt sich Naito von Taiga und konzentriert sich auf die Rettung der Oni und die Suche nach Ukyo.
Er widerspricht Masumi Yodogawas Forderung, Juji sofort zu verhören und hinzurichten.
Stattdessen befiehlt er, Juji lebend festzunehmen, um den gesamten Hintergrund des Verrats aufzudecken.
Auf dem Weg dorthin trifft er erneut auf Tsukuyomi und Osuke, die er in einem weiteren Kampf klar dominiert und besiegt.
Nach dem Ende der Kämpfe holt er den ohnmächtigen, aber siegreichen Shiki gemeinsam mit Masumi aus der Trümmerlandschaft.
In der anschließenden Besprechung über Jujis Strafe schlägt Naito vor, die Fähigkeiten eines Oni einzusetzen, der Erinnerungen lesen kann.
So solle objektiv geklärt werden, was Juji erlebt und warum er sich entschieden hat, wie er es tat.
Matsumoto-Bogen
Im Matsumoto-Bogen reist Naito gemeinsam mit Shiki Ichinose und Jin Kougasaki nach Matsumoto.
Sie sollen dort den Oni mit der Fähigkeit der Erinnerungssicht in Empfang nehmen.
In Matsumoto treffen sie auf Oni wie Raiden und Subaru und tauschen sich mit ihnen aus.
Als Shiki und Jin von Momoiido und Abumi in eine lebensbedrohliche Lage gebracht werden, ist es Naito, der auftaucht, die beiden rettet und den Rückzug anordnet.
Auktions-Bogen
Im Auktions-Bogen wird Shiki entführt, und eine illegale Auktion dient als Schauplatz.
Naito teilt die Aufgaben strategisch auf: Homare und andere sollen Shiki suchen und gleichzeitig gefangene Oni befreien.
Er selbst nimmt es mit Jubei auf, einem extrem gefährlichen Gegner im Kontext der Auktion.
Details des Kampfes unterstreichen erneut seine Fähigkeit, komplexe Schlachten zu lesen, Ressourcen zu schonen und immer gleichzeitig an das große Ganze und seine Schüler zu denken.
Shiki Ichinose
Zu Shiki entwickelt Naito eine Mischung aus strenger Lehrer-Schüler-Beziehung und beinahe väterlicher Fürsorge.
Er verlangt extrem viel von Shiki, ist aber gleichzeitig einer der wenigen, der dessen innere Kämpfe versteht und offen anspricht.
Wenn Shiki psychisch zu brechen droht – etwa nach einem tödlichen Kampf –, stellt Naito klar, dass Erwachsene die Verantwortung für diesen Krieg tragen.
Er will vermeiden, dass Shiki sich selbst verachtet, und lenkt dessen Zorn und Entschlossenheit auf den eigentlichen Gegner.
Kyoya Oiranzaka und Masumi Yodogawa
Mit Kyoya Oiranzaka und Masumi Yodogawa ist Naito seit Ausbildungszeiten eng verbunden.
Sie sind seine Kollegen, Generationengenossen und oft seine engsten Verbündeten in heiklen Einsätzen.
Kyoya bezeichnet Naito trotz dessen Strenge als „freundlich“ und erkennt, wie sehr Naito unter den Verlusten seiner Kameraden leidet.
Masumi wiederum respektiert seine Entscheidungen, auch wenn es gelegentlich zu Meinungsverschiedenheiten über den Umgang mit Verrätern und Feinden kommt.
Ikari Yaoroshi
Ikari Yaoroshi ist ein Schüler beziehungsweise Kamerad, dessen Weg von schwerwiegenden Fehlern und Verrat geprägt ist.
Naito reagiert konsequent, aber nicht grausam: Er gibt ihm nach seiner Reue eine zweite Chance, verknüpft diese aber mit harter Wiedergutmachung.
Indem er Yaoroshi für einen Monat als „Mädchen-für-alles“ an der Akademie einsetzt, zwingt er ihn, Verantwortung in kleinen, aber dauerhaften Handlungen zu übernehmen.
Das zeigt Naitos Überzeugung, dass Strafe und Erziehung Hand in Hand gehen müssen.
Der Name Naito Mudano ist ein Wortspiel und bedeutet sinngemäß „ohne Verschwendung“ oder „keine Verschwendung“.
Der Autor des Werks hatte ursprünglich geplant, alle Figuren mit solchen Wortspiel-Namen auszustatten.
Auf Drängen des Redakteurs wurden die meisten Namen später geändert.
Naito blieb jedoch als einer der wenigen mit einem direkten Wortspiel-Namen erhalten, weil der Autor besonders an ihm hing.
Sein Charakterkonzept basiert stark auf Rationalität und Effizienz, passend zu seiner Rolle als Lehrer.
Der Autor wollte eine Figur schaffen, die möglichst wenig Energie verschwendet – körperlich wie gedanklich.
Die Idee mit den Roller-Skates stammt aus der Erinnerung des Autors an die Rollschuhe seines jüngeren Bruders in der Mittelstufe.
Er fand es beeindruckend, wie schnell man sich damit bewegen konnte, ohne sich stark anzustrengen, und übertrug dieses Prinzip auf den Charakter.
Obwohl Roller-Skates auf Beton im echten Leben oft unpraktisch sind, entschied sich der Autor bewusst dafür, weil der visuelle Eindruck stark und einprägsam ist.
Der Regenschirm wiederum entstand aus der Technik „Uka-Tensei“: Weil es dabei um Regen geht, erschien ein Schirm als ikonisches Kernelement logisch und vielseitig nutzbar.
Für Naito ist der Schirm nicht nur Waffe, Schild und Blutfokus, sondern auch ein zentrales Stilmittel seiner Inszenierung.
Die Kombination aus tiefschwarzen Tattoos, gelb-schwarzem Farbschema, Roller-Skates und dem wandelbaren Regenschirm macht ihn zu einer der optisch auffälligsten Figuren von „TOUGEN ANKI“.
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