Osuke Momokado ist der stellvertretende Anführer der 20. Einheit (Bezirk Nerima) der Momo‑Organisation in der Reihe TOUGEN ANKI und einer der Protagonisten des Spin‑offs „TOUGEN ANKI Gaiden – Die wahnhafte Rhapsodie von Mond und Sakura“.
Name: Osuke Momokado
Geschlecht: Männlich
Organisation: Momo‑Organisation, 20. Einheit (Bezirk Nerima), stellvertretender Einheitsführer
Geburtstag: 23. August
Lieblingsessen: Scharfe Speisen
Hobby: Kampfsport als Zuschauer
Besonderheiten beim Hobby: Wegen wiederholter Ring‑Stürme ist er in vielen Arenen auf Lebenszeit gesperrt.
Haut- und Haarfarbe: Kurze schwarze Haare, braune Haut
Auftritt: Reihe TOUGEN ANKI, Spin‑off „TOUGEN ANKI Gaiden – Die wahnhafte Rhapsodie von Mond und Sakura“
Synchronsprecher (Anime / Audio): Yūki Ono
Osuke Momokado ist als extrem kampflustiger Kämpfer bekannt, der in der Momo‑Organisation zu den größten Schlachtfanatikern gehört.
Trotz seiner brutalen Ader besitzt er eine starke Ausstrahlung als Vorgesetzter, wodurch viele Untergebene ihn aufrichtig respektieren.
In „TOUGEN ANKI Gaiden – Die wahnhafte Rhapsodie von Mond und Sakura“ fungiert er als einer der Hauptcharaktere.
Seine Auftritte konzentrieren sich vor allem auf die Handlungsbögen um Nerima und Kōenji.
Osuke ist rau, ungestüm und äußerst streitsüchtig.
Für ihn zählt der Prozess des Kampfes mehr als das Ergebnis, und wenn der Ablauf eines Kampfes seinen Ansprüchen genügt, akzeptiert er sogar seinen eigenen Tod.
Er empfindet echte Freude an tödlichen Auseinandersetzungen und kann damit als kompletter Kampfmaniac bezeichnet werden.
Von Tsukuyomi Momoka wird er als „Perverser“ und als „Mann, der mit seinem eigenen Leben am nachlässigsten umgeht“ beschrieben.
Gleichzeitig ist Osuke ein charismatischer Vorgesetzter mit großem Rückhalt unter seinen Untergebenen.
Er betrachtet seine Einheitsmitglieder als „Nachwuchs“ und legt großen Wert auf sie, was für ein gutes Verhältnis innerhalb seiner Einheit sorgt.
Osuke ist ein Adrenalin‑Junkie, der einem fairen Duell mit einem starken Gegner nichts überordnet.
Er achtet jedoch sehr genau darauf, dass Außenstehende – vor allem seine Untergebenen – nicht sinnlos geopfert werden.
Osuke besuchte zusammen mit Tsukuyomi Momoka und Senritsu die Ausbildungsschule der Momo‑Organisation, sie sind also Jahrgangskameraden.
Mit Senritsu gründete er in dieser Zeit eine Band, in der er als Bassist spielte.
Zu Tsukuyomi Momoka pflegt er ein raues, aber tiefes Kameradschaftsverhältnis.
Beide necken sich häufig, vertrauen sich jedoch im Ernstfall blind.
Sein Verhältnis zu anderen hochrangigen Momo‑Mitgliedern ist von Respektlosigkeit und offener Provokation geprägt.
Selbst vor dem Großkaiser und den höchsten Funktionären der Organisation nimmt er kein Blatt vor den Mund.
Gegenüber Shiki Ichinose zeigt er zunächst kein besonderes Interesse, doch dessen Wachstum und Stärke wecken später seine Neugier als Kämpfer.
Osuke beginnt, einen zukünftigen Kampf gegen Shiki regelrecht herbeizusehnen.
Naito Mudano sieht er sowohl als idealen Sparringspartner als auch als Rivalen.
Seine wiederholten Niederlagen gegen Naito verstärken eher seine Begeisterung, als dass sie ihn frustrieren.
Mit Ikari Yaoroshi verbindet Osuke keine besondere persönliche Bindung.
Im Kampf interessiert ihn Yaoroshi nur insoweit, wie dieser ihm ein spannendes Gefecht liefern kann.
Nerima‑Handlungsbogen
Im Nerima‑Bogen erhält Osuke spät nachts ein Angebot: Er soll bei der Jagd auf Shiki Ichinose helfen und bekommt im Gegenzug einen Kampf gegen Naito Mudano.
Lockt man Osuke mit einem starken Gegner, sagt er sofort zu.
Im Lichtogawa‑Park tritt er Naito mithilfe einer kopierten Kettensensen‑Fähigkeit gegenüber.
Trotz seiner Fähigkeiten wird er von Naitos Technik „Heiliger Zwillingsdrachen‑Tränenregen“ überwältigt und besiegt.
Bevor er verhört werden kann, wird Osuke von Tsukuyomi Momoka aus der Gefangennahme gerettet.
Seine Frustration über die Niederlage wandelt sich sofort in den brennenden Wunsch nach einem Rückkampf.
Während der Entscheidungsschlacht in Nerima versucht Osuke erneut, Naito zu einem Duell zu zwingen.
Naito ignoriert ihn jedoch, da er seine Aufmerksamkeit auf Tsukuyomi richten will, und überlässt Osuke stattdessen Ikari Yaoroshi und andere Gegner.
Osuke ist über diese Geringschätzung extrem wütend und nimmt den Kampf gegen Ikari Yaoroshi an.
Mithilfe der in seinem ersten Kampf mit Naito kopierten Fähigkeiten und seiner eigenen Kampfkünste dominiert er Yaoroshi klar.
Zunächst zeigt er kaum Interesse an Yaoroshi und will ihn schnell erledigen.
Doch als Yaoroshi seine Fähigkeit „Oni‑Hysterie“ ein letztes Mal zündet und Flügel manifestiert, wird Osukes Kampfgeist neu entfacht.
Es kommt zu einem intensiven Schlagabtausch, bei dem Osuke schließlich durch Yaoroshis Technik „Gebrüll des gefallenen Engels“ geschlagen wird.
Selbst bewusstlos versucht sein Körper noch weiterzukämpfen, getrieben von reiner Verbissenheit.
Seine Untergebenen schleifen ihn letztlich zwangsweise vom Schlachtfeld.
Nach der Entscheidungsschlacht liegt Osuke im Krankenhaus und schwört gemeinsam mit Tsukuyomi, sich an Naito zu rächen.
Später wird er als jemand, der Shiki Ichinose persönlich kennt, in die Zentrale der Momo‑Organisation einbestellt.
Vor dem Großkaiser und den ranghöchsten Funktionären verhält er sich auffallend respektlos.
Als Mikado Momodera dort darlegt, weshalb aus seiner Sicht der Kampf beendet werden sollte, stellt sich Osuke offen dagegen.
Sein Grund ist simpel und bezeichnend: Wenn der Krieg endet, fehlen ihm interessante Gegner.
Kōenji‑Handlungsbogen
Im Kōenji‑Bogen wird Osuke von einem hohen Funktionär namens Ukyo um Hilfe gebeten.
Auf Ukyo‑Anfrage schließt sich die 20. Einheit als Verstärkung den Kämpfen im Bezirk Suginami an.
Osuke plant gemeinsam mit Tsukuyomi Momoka, die in Suginami auftauchenden Oni mit Begeisterung zu bekämpfen.
Er betrachtet den Einsatz weniger als Pflicht und mehr als Einladung zu einem ausgedehnten Turnier.
Als Naito Mudano und seine Verbündeten das Hauptquartier angreifen, stellt sich Osuke ihnen in den Weg.
Er liefert sich mit der Kämpferin Nekosaki einen gleichwertigen und äußerst intensiven Kampf.
Mitten in diesem Gefecht wird ihren Kampf jedoch von einem Selbstmordanschlag unterbrochen.
Ein Mitglied der Suginami‑Einheit, von Ukyo als Attentäter eingesetzt, sprengt sich selbst, um Osuke die Möglichkeit auf den Sieg zu nehmen.
Zusätzlich werden Osukes Untergebene als Geiseln genommen, wodurch er gezwungen wird, Ukyo zu gehorchen.
Dieser Verrat löst in Osuke heftigen Zorn und tiefes Missfallen aus, doch er bleibt handlungsunfähig, solange seine Leute bedroht werden.
Anschließend versucht er, sich mit seinem alten Kameraden Senritsu wieder zu vereinigen.
Senritsu soll die Verhandlungen mit Ukyo übernehmen, während Osuke sich auf das konzentriert, was er am besten kann: kämpfen.
Auf dem Weg zu Senritsu stellt sich ihm erneut Naito Mudano entgegen.
Osuke stürzt sich begeistert in den Kampf, wird jedoch über weite Strecken dominiert.
Schließlich unterliegt er Naito ein weiteres Mal klar.
Kurz bevor Naito ihm den endgültigen Schlag versetzen kann, trifft Osuke auf seine durch Shiki Ichinose befreiten Untergebenen.
Durch diese unerwartete Wendung sieht Naito von der Hinrichtung ab und lässt Osuke leben.
Osuke empfindet dies als doppelte offene Rechnung – sowohl gegenüber Ukyo als auch gegenüber Shiki.
Kurz darauf mischt er sich in den entscheidenden Kampf zwischen Ukyo und Shiki Ichinose ein.
Er stellt sich an Shikis Seite und kämpft zeitweise gemeinsam mit ihm.
Nach dem Ende des Kampfes, in dem Shiki Ukyo besiegt, ist Osuke tief beeindruckt von Shikis Leistungsvermögen.
Er zieht sich schließlich zurück, freut sich jedoch schon darauf, Shiki eines Tages als Gegner gegenüberzustehen.
Grundfähigkeit: „Kopie“
Osukes hauptsächliche Fähigkeit beruht auf „Kopie“.
Er kann Angriffe und Techniken, die er am eigenen Körper erfahren hat, mithilfe von Bakterien reproduzieren.
Dabei kann er innerhalb von 24 Stunden nur die Fähigkeit einer einzelnen Person gleichzeitig kopieren.
Diese zeitliche und quantitative Beschränkung zwingt ihn, taktisch zu wählen, wessen Fähigkeiten er sich aneignet.
Die Kopie ist in vielen Fällen leicht vom Original abgewandelt.
Mal fehlen bestimmte Nebenwirkungen oder Zusatzeffekte, mal ist die Form der Manifestation anders.
Seine eigene körperliche Kampferfahrung und sein Instinkt im Nahkampf ergänzen die Kopierfähigkeit ideal.
Dadurch ist Osuke in der Lage, kopierte Techniken äußerst kreativ in seine persönliche Kampfweise zu integrieren.
Kettensense
Osuke besitzt eine von ihm kopierte Fähigkeit, die eine Waffe erschafft, die einer Kombination aus großer Sense und Grassense ähnelt, verbunden durch eine Kette.
Die Kette kann sich bis auf ungefähr 300 Meter verlängern.
Er kann zudem die Klinge der großen Sense vergrößern und somit die Reichweite seiner Angriffe stark erhöhen.
Diese Fähigkeit eignet sich hervorragend zum Distanzkampf, zum Einfangen von Gegnern und zur Kontrolle des Schlachtfeldes.
Tsukuyomi Momoka bezeichnet diese Kettensense abfällig als „schwach“.
Osuke selbst hingegen hat großen Gefallen an der Waffe und nutzt sie mit Enthusiasmus.
„Regen‑Wiedergeburt“
Basierend auf seinen Erfahrungen im Kampf gegen Naito Mudano hat Osuke eine Variante von dessen Regentechnik kopiert.
Im Original formt Naito in der Regel einen Schirm als Medium für die Fähigkeit.
Osukes Version verzichtet vollständig auf einen Schirm und wird direkt aus seinem Körper heraus aktiviert.
Dadurch ändert sich leicht die Optik und möglicherweise die defensive bzw. offensive Anwendung.
Die Fähigkeit ruft einen besonderen Regen hervor, der im Original vielfältige Effekte hat.
Osuke nutzt die Kopie primär, um sein Arsenal an Überraschungsangriffen zu erweitern.
„Heiliger Zwillingsdrachen‑Tränenregen“ (Variante)
Ebenfalls aus dem Kampf mit Naito kopiert Osuke eine Form von dessen Drachen‑Regen‑Fähigkeit.
Beim Original erscheinen zwei Drachen, die den Regen verkörpern.
In Osukes Version materialisiert sich nur ein einzelner Drache.
Die grundlegende Wirkung der Technik bleibt erhalten, wirkt aber möglicherweise konzentrierter und damit anders taktisch einsetzbar.
Trotz der reduzierten Anzahl der Drachen stellt die Technik eine mächtige Angriffs‑ und Kontrollfähigkeit dar.
Sie dient Osuke dazu, Gegner auf mittlere Distanz unter Druck zu setzen.
„Nebel‑Sakura“
„Nebel‑Sakura“ erzeugt eine kleine Spaltaxt, ähnlich einem kompakten Holzspalter.
Mit einem einzigen Hieb kann Osuke Schockwellen freisetzen, die selbst aus der Distanz massiven Schaden anrichten.
Diese Fähigkeit passt laut Osuke selbst „am besten“ zu ihm.
Trotz seiner großen Auswahl an kopierten Techniken gehört „Nebel‑Sakura“ zu seinen persönlichen Favoriten.
Die Axt ist vielseitig einsetzbar – im Nahkampf ebenso wie zur Distanzkontrolle.
Durch die Schockwellen kann er Gegner überraschen und Gelände großflächig zerstören.
„Galandō“
„Galandō“ ist eine fortgeschrittene Anwendung von „Nebel‑Sakura“.
Dabei schleudert Osuke Klingenhiebe als frei fliegende Schnittwellen durch die Luft.
Diese unsichtbar schnellen Luftschnittattacken sind schwer vorauszusehen und zu blocken.
Sie erlauben es ihm, Gegner zu treffen, bevor diese seine Reichweite korrekt einschätzen können.
In Kombination mit seiner Erfahrung als Nahkämpfer macht „Galandō“ Osuke zu einem äußerst gefährlichen Gegner auf mittlere Distanz.
Zusammen mit den kopierten Fähigkeiten entsteht ein unberechenbares Gesamtpaket.
Osuke Momokado verkörpert den Archetyp des Kampfverrückten, der sein Leben bereitwillig aufs Spiel setzt.
Gleichzeitig bricht er dieses Klischee, indem er seine Untergebenen ernst nimmt und sich für sie verantwortlich fühlt.
Seine grobe, respektlose Art sorgt regelmäßig für Spannungen mit Autoritätspersonen in der Momo‑Organisation.
Doch genau diese Unangepasstheit, gepaart mit seiner enormen Kampfkraft, macht ihn für Verbündete wie Gegner gleichermaßen faszinierend.
Er lebt für das Duell mit starken Kontrahenten, sei es Naito Mudano, Ikari Yaoroshi oder zukünftig Shiki Ichinose.
Seine Geschichte ist geprägt von Niederlagen, die ihn nicht brechen, sondern nur noch entschlossener machen, wieder aufzustehen und weiterzukämpfen.
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