Brain Unglaus

Autor
✒️Bearbeiten
Brain Unglaus
Chat
Geschlecht: Männlich
Englischer Name: Brain Unglaus
Japanischer Name: ブレイン・アングラウス
Chinesischer Name: 布萊恩·安格勞斯
Koreanischer Name: 브레인 웅글라우스
Manga-Debüt: Kapitel 10
Light-Novel-Debüt: Band 3
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

Bearbeiten
Kouji Yusa
Kouji Yusa
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

Bearbeiten
Overlord
Overlord
Veröffentlichungsdatum: 7. Juli 2015

Charaktereinstellung

Bearbeiten

Brain Unglaus ist eine fiktive Figur aus dem Franchise Overlord, ein menschlicher Schwertkämpfer und Meister der Battōjutsu-Technik, der als kompromissloser Sucher nach der „Höhe des Schwertes“ beschrieben wird und schließlich im Kampf gegen Cocytus fällt.

Name: Brain Unglaus

Geschlecht: Männlich

Geburtsdatum: 10. Tag des Monats „Mittlerer Wind“

Beruf / Klassen: Genius / Fighter (?), Sword Master (?), Kensai (?) – genaue Stufen unbekannt

Spitzname / Beiname: „Sucher des Weges der Kampfkunst“

Hobby: Training mit dem Schwert, stärker werden im Allgemeinen

Wohnsitz: keiner (zum Ende hin im Königreich, ohne festen eigenen Besitz)

Amt / Rang: kein offizielles Amt; zeitweise inoffiziell Leibgardist der Prinzessin

Brain Unglaus wird ursprünglich als einfacher Bauernsohn geboren, zeigt aber früh ein außergewöhnliches Talent für das Schwert.

Er bestreitet zahlreiche Kämpfe und Turniere, bleibt lange ungeschlagen und gilt als einer der stärksten Menschen seiner Zeit, bis er in einem königlichen Turnier erstmals gegen Gazef Stronoff verliert.

Diese Niederlage wird zum Wendepunkt seines Lebens.

Er verschreibt sich danach vollkommen dem Ziel, Gazef zu übertreffen, und führt ein Wanderleben als Söldner und Schwertsucher.

Sein Talent wird durch eine angeborene besondere Gabe unterstützt: Er kann mehr Konzentration „aufnehmen“ als normale Menschen, was die Wirkung seiner Kampfkunst-Techniken steigert.

Der Autor beschreibt ihn als eine Figur, die mit den grundlegenden Regeln der Welt von Overlord kollidiert – systembedingt eigentlich „unmöglich“, aber dennoch existierend.

Brain ist fanatisch auf das Ziel fokussiert, „die höchste Stufe des Schwertes“ zu erreichen.

Er ist bereit, für Stärke vieles aufzugeben, einschließlich eines normalen Lebens, eines ruhigen Gewissens und gesellschaftlicher Anerkennung.

Durch seine Söldnerzeit und den Umgang mit Kriminalität ist er sich bewusst, dass er kein „anständiger Mensch“ im gesellschaftlichen Sinne ist.

Später lehnt er deswegen auch angebotene hohe Ämter – etwa die Position eines obersten Kriegsherrn – bewusst ab.

Nach seiner demütigenden Niederlage gegen Shalltear Bloodfallen verliert er zunächst jeglichen Lebensmut.

Er bezeichnet seine eigenen Techniken im Rückblick als „Schwertkunst, die nicht einmal in der Lage ist, ordentlich einen Fingernagel zu schneiden“.

Die Begegnungen mit Gazef Stronoff, Sebas Tian und besonders Climb werden für ihn jedoch zu einer moralischen und psychischen Wiedergeburt.

Durch Climb erkennt er, dass wahre Stärke nicht nur in Technik und Macht, sondern auch in Standhaftigkeit, Mut und Haltung liegt.

Brain hat eine unerwartet sanfte Seite im Umgang mit Kindern.

Er kümmert sich später um Waisen, bringt ihnen Schwertkunst bei und ist bei ihnen sehr beliebt.

Eine kleine Eigenart: Da er schwere Rüstung nicht trägt und auf magische Ausrüstung angewiesen ist, muss er auf Reisen ständig nach neuen magischen Schmuckstücken Ausschau halten.

Dadurch entwickelt er eine Art heimliche Vorliebe fürs Einkaufen, was im Nachwort der Romanreihe augenzwinkernd erwähnt wird.

Brain ist auf den ersten Blick eher schlank, besitzt aber einen durch harte Kämpfe geformten, sehr definierten Körper – in moderner Sprache: ein „drahtiger Muskeltyp“.

Er trägt keine schwere Rüstung, da sie seinem Stil als schnell reagierender Schwertkämpfer widerspricht.

Seine übliche Kleidung besteht aus einer leichten Kettenhemd-Tunika, einer einfachen Hose, einem Gürtel mit Schwertscheide und einer Tasche für Tränke.

Hinzu kommen magische Accessoires wie eine Kette und Ringe, die seine Kampffähigkeiten unterstützen.

Seine Haare schneidet er offenbar selbst; sie sind unordentlich, in alle Richtungen abstehend und lassen sich kaum bändigen.

Die Augenfarbe ist braun, und seine Haare sind gefärbt, die genaue Farbe wird jedoch nicht genannt.

Er trägt außerdem einen spärlichen, ungepflegt wirkenden Bartschatten am Kinn.

In der Gesamtwirkung sieht er aus wie ein abgekämpfter, aber hochgefährlicher Straßenkämpfer, der seine Tage eher im Training als vor dem Spiegel verbringt.

Brain gilt als Schwertkämpfer auf Heldenniveau und wird in seinen besten Zeiten mit Gazef Stronoff verglichen.

Im Verlauf der Geschichte entwickelt er sich jedoch weiter und erreicht schließlich sogar die „Heldenzone“ – eine Stufe, die Gazef in seiner natürlichen Form nicht ganz erreicht.

Er ist ein Meister des Wartens und Konterns: Sein Stil basiert auf perfekter Konzentration, extrem schnellen Ziehschlägen und der Nutzung von Wahrnehmungs-Techniken.

Reiner Schlagabtausch, also „ehrliches Klingenklirren“, liegt ihm dagegen weniger; hier wäre er im Vergleich zu ähnlich starken Kämpfern im Nachteil.

Seine angeborene Gabe – ein Talent, das seine Konzentrationskapazität stark erhöht – verstärkt alle seine Techniken.

Er selbst erkennt dieses Talent nie bewusst, aber es erklärt, warum er besonders bei Techniken, die auf Fokus und Timing basieren, so herausragend ist.

Mit Unterstützung des Schwertmeisters Vesture, dem Lehrer von Gazef, lernt Brain später die Technik „Sechslicht-Kettenhieb“ und kann sie sogar kontrolliert einsetzen.

Dadurch überschreitet er endgültig die Grenze gewöhnlicher menschlicher Helden und nähert sich dem Bereich der sogenannten „Entgleisten“ – Wesen, die die Regeln der Welt teilweise überschreiten.

Im Kampf gegen Cocytus steigert er seine Kraft noch einmal kurzzeitig, indem er eine weiterentwickelte Version seiner früheren „Nagel-Schneid-Technik“ einsetzt.

Nach Cocytus’ Aussage hat Brain zu diesem Zeitpunkt ungefähr Stufe 40 erreicht, was ihn zu einem der stärksten Menschen der Serie macht.

Haupttechniken

„Bereich“

„Bereich“ ist eine Wahrnehmungstechnik, bei der Brain eine unsichtbare Zone um sich herum erschafft.

Alles, was diese Zone betritt, wird von ihm sofort erfasst, wodurch er in der Lage ist, extrem schnell zu reagieren und zu kontern.

Innerhalb dieses Bereichs ist es selbst für Kämpfer gleichen oder höheren Niveaus fast unmöglich, ihn frontal zu überwältigen.

Die Technik funktioniert sogar, wenn seine Sicht blockiert ist und kann Illusionen von echten Körpern unterscheiden, solange letztere physisch vorhanden sind.

Allerdings kann „Bereich“ keine immateriellen Angriffe erkennen, wie Magie oder reine „Ki“-Energie.

Zudem bindet die Technik seine Aufmerksamkeit so stark, dass er sich kaum aktiv bewegen kann – sie ist eine reine Abwehr- und Konterfähigkeit.

„Momentblitz“

„Momentblitz“ ist ein ultraschneller Schlag, der vom ersten Millimeter an mit maximaler Geschwindigkeit ausgeführt wird.

Der Hieb ist so schnell, dass viele Gegner nicht einmal merken, dass sie getroffen wurden, bis es zu spät ist.

Seine Wirkung ist unabhängig von der Distanz: Ob in Nahdistanz oder am äußersten Rand der Reichweite, der Schlag bleibt tödlich.

Gegen durchschnittliche Kämpfer ist der Hieb praktisch nicht zu parieren.

„Götterbereich“

„Götterbereich“ ist eine weiterentwickelte Version von „Bereich“.

Der Radius und die Empfindlichkeit der Wahrnehmung steigen erheblich, sodass Brain Bewegungen in einem noch größeren Umkreis vorhersehen kann.

Der Preis ist allerdings eine massive Belastung seines Geistes.

Er kann „Götterbereich“ nur kurz halten, bevor seine Konzentration zusammenbricht.

„Götterblitz“

„Götterblitz“ ist die gesteigerte Form von „Momentblitz“.

Die Geschwindigkeit dieses Schlags ist so hoch, dass nicht einmal Kämpfer auf Heldenniveau ihn „sehen“ oder bewusst reagieren können.

Wenn „Götterblitz“ als Eröffnungsschlag oder Gegenangriff eingesetzt wird, ist er für menschliche Gegner praktisch ein sicheres Todesurteil.

Shalltear Bloodfallen, ein Wesen weit über menschlichem Niveau, fängt diesen Schlag jedoch mühelos ab, indem sie schlicht den Rücken ihrer Finger um die Schwertklinge legt und sie anhält.

Diese Szene zerbricht Brains Selbstbild endgültig, da seine ultimative Technik nicht einmal in der Lage ist, mehr als einen Fingernagel von Shalltears Hand zu schneiden.

Er erkennt, wie klein der menschliche Maßstab im Vergleich zu Wesen wie ihr ist.

„Vierlicht-Kettenhieb“

Ursprünglich eine Originaltechnik von Gazef Stronoff.

Mit einem Schlag führt der Anwender vier fast gleichzeitige Schnitte gegen mehrere Ziele in seiner Umgebung aus.

Der Nachteil ist, dass sich die Kraft auf mehrere Hiebe verteilt, was die Präzision verringert.

Brain kompensiert diesen Makel, indem er „Bereich“ einsetzt und so die Positionen der Gegner optimal nutzt, um die Schnitte gezielt zu platzieren.

„Sechslicht-Kettenhieb“

Auch dies eine Technik aus Gazefs Repertoire, die von Vesture entwickelt wurde.

Hier werden in einem einzigen Moment sechs Schläge ausgeführt, was sie zu einer extrem zerstörerischen, aber sehr schwer zu kontrollierenden Technik macht.

Sie verbraucht etwa die Konzentrationskraft von drei normalen Techniken auf einmal.

Daher ist sie extrem ermüdend und kann nicht oft eingesetzt werden, ohne den Körper zu ruinieren.

Brain gelingt es jedoch durch sein besonderes Konzentrationstalent, diese Technik nicht nur zu erlernen, sondern auch kontrolliert einzusetzen.

Damit schließt er leistungsmäßig zu Gazef auf und überholt ihn später sogar.

„Geheimes Schwert: Mogribue“ (Tigerwindflöte)

„Mogribue“ ist Brains persönliche ultimative Technik, entwickelt als Konter gegen Gazef.

Sie kombiniert „Götterbereich“ und „Götterblitz“ zu einem einzigen, perfekt getimten Ziehschlag.

Der Gedanke dahinter: Die Wahrnehmungszone erkennt jede Bewegung im Voraus, der Blitzschlag trifft dann den perfekten Punkt in einem einzigen, nicht zu konternden Hieb.

Es ist im Prinzip die höchste Form seines Battōjutsu-Stils.

Gegen menschliche Gegner wäre diese Technik praktisch unausweichlich.

Gegen Wesen wie Shalltear oder Cocytus bleibt sie jedoch letztlich machtlos, zeigt aber, wie weit Brain seinen Stil verfeinert hat.

Talent: Übersteigerte Konzentrationskapazität

Brain besitzt ein angeborenes „Talent“, eine besondere Fähigkeit, die nur wenige Menschen dieser Welt haben.

Sein Talent vergrößert die Menge an Konzentration, die er gleichzeitig aufbringen kann, massiv.

Dadurch kann er Techniken erhalten, die für andere zu kraft- oder fokusintensiv wären.

Insbesondere bei „Götterbereich“, „Götterblitz“ und den Kettenhieben zeigt sich dieser Vorteil.

Interessant ist, dass er selbst nichts von dieser Gabe weiß.

Für ihn ist sein Fortschritt allein das Ergebnis von Training, Leid und Willenskraft.

Dieses Talent ist einer der Gründe, warum der Autor ihn später als jemanden bezeichnet, der „die Regeln der Welt bricht“ und sich dem Status eines „Entgleisten“ annähert.

Brain kratzt damit an einer Ebene, die eigentlich eher für übernatürliche Wesen oder spezielle Systemfiguren vorgesehen ist.

„Göttliche Klinge“ (magische Katana aus der Wüste im Süden)

Brain führt eine hochwertige Klinge, die aus einer südlichen Wüstenstadt stammt.

Vom Aussehen und Stil her ist sie klar als Katana zu erkennen.

Obwohl die Klinge in der Romanfassung nicht explizit magisch verzaubert ist, übertrifft ihre Schneidkraft viele minderwertige magische Waffen.

Der Wert dieser Waffe ist so hoch, dass er „augenöffnend“ im finanziellen Sinne beschrieben wird.

In der Webfassung wird die Waffe von Shalltear Bloodfallen mit einer speziellen Identifikationsmagie untersucht.

Die Analyse ergibt: heilige Eigenschaft, geringe magische Effekte, etwa 20 % erhöhte Schneidwirkung gegen physische Hindernisse, 5 % erhöhter physischer Schaden plus temporärer Bonus, etwa 30 % Schaden gegen nichtkörperliche Ziele und ein um 5 % erhöhter kritischer Trefferwert.

Shalltear bezeichnet diese Werte dennoch als „mittelmäßig“ im Vergleich zu den Abgründen der Ausrüstung von Nazarick.

Aus menschlicher Sicht ist die Waffe jedoch eine absolute Spitzenklinge.

Kettenhemd-Tunika

Brain trägt in der Regel ein leichtes Kettenhemd (Kettenhemd-Shirt).

Details zu seiner Herkunft oder magischen Effekten sind nicht bekannt, doch dient es ihm als minimaler Schutz, der seine Beweglichkeit nicht einschränkt.

„Augen-Halskette“ (Necklace of Eye)

Diese Kette verleiht verschiedene Effekte, die mit den Augen zusammenhängen.

Dazu gehören Blindheitsresistenz, Nachtsicht und Lichtverhältnis-Anpassung.

Die Effekte können durch ein Schlüsselwort aktiviert werden, übersetzt etwa „Aktivieren“.

Brain hat diese Kette erworben, nachdem er einmal in einem Kampf seine Sicht eingebüßt hatte – eine Erfahrung, die er nicht wiederholen will.

„Ring der magischen Bindung“ (Ring of Magic Bind)

Dieser Ring kann eine niedrigstufige Magie speichern.

Die gespeicherte Magie kann ebenfalls über ein Schlüsselwort („Aktivieren“) ausgelöst werden.

Brain nutzt den Ring, um seine fehlende eigene Magie etwas auszugleichen.

In kritischen Situationen kann ihm eine gespeicherte Schutz- oder Verstärkungszauber den entscheidenden Vorteil verschaffen.

Frühe Jahre und Söldnerzeit

Brain beginnt als Sohn eines Bauern ohne besondere Perspektive.

Sein außergewöhnliches Talent mit der Klinge fällt jedoch schnell auf, und er wandelt sich vom Landjungen zum Wanderkämpfer.

Er nimmt an zahlreichen Kämpfen teil, wird von Sieg zu Sieg getragen und bleibt lange ungeschlagen.

Sein Ruf wächst, bis er schließlich in einem königlichen Turnier Gazef Stronoff gegenübersteht.

Nach einer brutalen Schlacht verliert er dort zum ersten Mal in seinem Leben.

Diese Niederlage brennt sich tief in seine Seele ein und wird zur Obsession.

Er schließt sich später einer Söldnergruppe an, die sich „Schwerttruppe, die den Tod bringt“ nennen lässt – im Kern eine Bande von Wegelagerern.

Die Gruppe verdient ihr Geld vor allem durch Überfälle auf andere Kriminelle, was Brain moralisch zwar zweifelhaft, aber pragmatisch akzeptiert.

Während dieser Zeit erhält die Gruppe durch die Machenschaften von Ainz Ooal Gown indirekt eine tödliche Aufgabe:

Shalltear Bloodfallen erhält den Befehl, Personen mit nennenswerten Kampftechniken und Magie zu fangen – bevorzugt solche, deren Verschwinden keine politischen Wellen schlägt.

Shalltear greift schließlich das Lager von Brains Söldnertruppe an.

Brain stellt sich ihr entgegen und setzt seine besten Techniken ein.

Doch Shalltear wehrt all seine Schläge mit einem einzigen kleinen Finger ab.

Sie bezeichnet seine Schwertkunst verächtlich als vollkommen unfähig, „nicht einmal einen Fingernagel sauber zu kürzen“.

Brain erkennt in diesem Moment, dass alles, wofür er gelebt hat, im Angesicht solcher Wesen bedeutungslos erscheint.

Sein Selbstbild als Schwertmeister zerbricht, und er flieht schwer traumatisiert – allein der Zufall und Shalltears gleichgültiges Desinteresse retten ihm das Leben.

Ankunft in der Hauptstadt und Begegnung mit Gazef

Brain schleppt sich in gebrochenem Zustand in die Hauptstadt des Re-Estize-Königreichs.

Dort trifft er zufällig erneut auf Gazef Stronoff, seinen einstigen Gegner und heimlichen Rivalen.

Gazef erkennt Brain zunächst kaum wieder, so heruntergekommen und desillusioniert ist er.

Dennoch nimmt er ihn bei sich auf, schützt ihn und gibt ihm eine Art neuen Halt.

In dieser Phase beginnt Brain, sein Leben zu reflektieren.

Er erkennt, wie weit er vom Weg eines „anständigen“ Menschen abgewichen ist, auch wenn er seine Entscheidungen nicht bereut.

Begegnung mit Sebas und Climb

Als Sebas Tian in der Hauptstadt erscheint, spürt Brain dessen unfassbare Präsenz.

Er folgt ihm und wird Zeuge, wie Climb der tödlichen Aura von Sebas standhält, während Brain selbst innerlich fast zerbricht.

Diese Szene schockiert ihn und fasziniert ihn zugleich.

Er begreift, dass wahre Stärke nicht allein aus Technik und roher Macht besteht, sondern auch aus innerer Standhaftigkeit, Mut und der Bereitschaft, für andere zu leiden.

Brain sucht das Gespräch mit Climb und Sebas und versucht, von ihnen zu lernen.

Durch diesen Austausch findet er langsam zu einem neuen Selbstverständnis – weniger arrogant, menschlicher und gleichzeitig fokussierter.

Er beginnt, nicht nur „stärker als Gazef“ werden zu wollen, sondern wirklich „stark“ im umfassenden Sinne.

Diese geistige Entwicklung ist eine der wichtigsten Wendepunkte in seiner Charakterentwicklung.

Konflikt mit der Unterwelt: Achtfinger und „Sechs Arme“

Während der Kampagne gegen die kriminelle Organisation „Achtfinger“ arbeitet Brain an der Seite von Climb und anderen Verbündeten.

Sie greifen ein Bordell der Organisation an, um verschleppte Frauen zu retten.

Bei dieser Gelegenheit trifft Brain auf Succulent, einen der „Sechs Arme“ – eine Elitegruppe der Unterweltkämpfer.

Trotz Succulents Ruf als ehemaliger Mithrils- oder sogar Orichalkon-Abenteurer besiegt Brain ihn mühelos, was seinen wiedererlangten Status als Spitzenschwertkämpfer unterstreicht.

Später nimmt er zusammen mit Climb und dem ehemaligen Orichalkon-Abenteurer Lockmyer an einem weiteren Einsatz teil, um Tuareninya „Tuare“ Veyron zu befreien.

Dort stellt er sich Zero, dem Anführer der „Sechs Arme“, in einem direkten Duell.

Der Kampf mit Zero wird als ebenbürtig beschrieben.

Brain kann seinen Stil und seine verbesserten Techniken unter Beweis stellen und zeigt, dass er nicht nur ein „Eins-gegen-eins-Konterkünstler“, sondern auch ein brauchbarer Frontkämpfer ist.

Wiederbegegnung mit Shalltear während der „Höllenfeuer“-Operation

Während der großen Dämoneninszenierung, die unter dem Decknamen „Gehena-Plan“ läuft, ist Brain gemeinsam mit Climb und Lockmyer mit der Rettung von Gefangenen betraut.

Inmitten des Chaos erkennt er plötzlich die Präsenz von Shalltear Bloodfallen, die als eine der „maskierten Dämonenunterstützer“ verkleidet ist.

Dank seiner Erfahrung und seiner Wahrnehmungstechniken durchschaut er ihre Tarnung sofort.

Er stellt sich ihr erneut entgegen – diesmal ohne die völlige innere Blockade von früher.

Er setzt eine verfeinerte Version seiner Battōjutsu-Technik ein und schafft es, tatsächlich den kleinen Finger von Shalltears Hand zu treffen.

Genauer: Er schneidet einen Teil ihres Fingernagels ab – eine Kleinigkeit, die aber im Kontext des Kräftegrabens einem Wunder nahekommt.

Für Brain ist dieses winzige Ergebnis ein riesiger Durchbruch.

Es zeigt ihm, dass er sich dem „Gipfel des Schwertes“ trotz des gewaltigen Abgrunds zwischen Mensch und Monster zumindest einen Schritt genähert hat.

Dennoch ist ihm klar, dass er in einem offenen Kampf keine Chance hat.

Er zieht sich deshalb sofort zurück, und Shalltear verfolgt ihn kurz, lässt ihn dann aber ziehen.

Später wird enthüllt, dass sie von Demiurge vorher die Anweisung erhalten hat, diesen Mann nicht zu töten.

Für Brain bleibt es jedoch bei der Deutung, dass er einfach zu unbedeutend sei, um sich an ihn zu erinnern oder ihn ernst zu nehmen.

Nach den Ereignissen wird Brain offiziell in den Dienst der Prinzessin gestellt.

Er agiert fortan als eine Art persönlicher Schwertkämpfer von Prinzessin Renner und als Mentor für Climb.

Krieg zwischen Königreich und Kaiserreich / Magiemonarchie

Während der Spannungen und späteren offenen Auseinandersetzung zwischen dem Re-Estize-Königreich, dem Baharuth-Imperium und der Magiemonarchie von Ainz Ooal Gown begleitet Brain den königlichen Tross.

Er beobachtet die wachsende Übermacht der Magiemonarchie und spürt, dass sich eine Katastrophe anbahnt.

Als Ainz seine verheerende Massenvernichtungsfähigkeit „Schwarzer Segen der üppigen Fülle“ einsetzt, wird das Schlachtfeld zu einem Massengrab.

Brain unterstützt Climb, der als Köder dient, um König Ramposa III. zur Flucht zu verhelfen.

Gemeinsam werden Brain und Climb Zeugen des legendären Duells zwischen Gazef Stronoff und Ainz Ooal Gown.

Sie erleben, wie Gazef in einem Augenblick ausgelöscht wird, trotz all seiner Stärke – ein Ereignis, das Brain tief erschüttert.

Gazefs Tod wird für Brain zu einem weiteren inneren Wendepunkt.

Er erkennt, dass selbst die stärksten Menschen gegenüber Ainz nur Figuren in einem Spiel sind – und dass Mut und Würde im Angesicht der Gewissheit des Todes eine eigene Form von Größe darstellen.

Zeit in der Hauptstadt, Training der Waisen und Ablehnung des Kriegsministerpostens

Nach dem Tod Gazefs und der Stabilisierung der Lage im Königreich bleibt Brain in der Hauptstadt.

Prinzessin Renner stellt ihn als eine Art persönlichen Schwertlehrer und Leibwächter an.

Politische Kreise schlagen ihn als Nachfolger Gazefs für das Amt des obersten Kriegsführers vor.

Brain lehnt dieses Angebot höflich, aber entschieden ab.

Er begründet dies damit, dass er kein „anständiger Bürger“ sei und keine Verantwortung für ein ganzes Heer übernehmen will.

Stattdessen sucht er im ganzen Königreich nach talentierten jungen Menschen, um sie zu schulen.

Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit wird ein neu gegründetes Waisenhaus, das Opfer der Massaker aufnehmen soll.

Brain nimmt talentierte Kinder unter seine Fittiche und bringt ihnen Schwertkunst, Disziplin und einfache Kampfmoral bei.

Die Kinder schließen ihn schnell ins Herz, trotz seines rauen Äußeren.

Für Brain wird diese Aufgabe zu einer unerwarteten Quelle von Sinn und innerem Frieden.

Flucht der Waisen und Vorbereitung auf den Untergang des Königreichs

Als sich der endgültige Angriff der Magiemonarchie auf die Hauptstadt abzeichnet, erkennt Brain die Aussichtslosigkeit der Lage.

Er weiß, dass die Streitkräfte des Königreichs der Macht von Ainz und seinen Dienern nicht standhalten können.

Er organisiert eine Flucht für „seine“ Kinder aus dem Waisenhaus.

Unter der Aufsicht eines Schülers von Vesture und im Schutz eines von einer Ratsnation ausgerüsteten Handelskonvois werden die Kinder aus der Stadt gebracht.

Brain verbleibt bewusst in der Hauptstadt.

Er weiß, dass er vermutlich sterben wird, aber er akzeptiert dieses Schicksal.

Die Gruppe „Blaurose“, eine der stärksten Abenteurergruppen der Region, drängt ihn, mit ihnen zu fliehen und im Ausland weiterzukämpfen.

Brain lehnt ab, da er beschlossen hat, sich im direkten Duell dem Magiekönig entgegenzustellen – oder zumindest einem seiner Befehlshaber.

Letzter Kampf gegen Cocytus

Während der Invasion der Hauptstadt durch das Heer der Magiemonarchie sucht Brain bewusst nach einem Gegner, dem er würdig erscheinen kann.

Er trifft schließlich auf Cocytus, einen der höchsten Krieger von Nazarick und einen Meister des Kampfes mit mehreren Waffen.

Brain fordert Cocytus zu einem Duell heraus, wohl wissend, dass er unterlegen ist.

Er aktiviert eine weiterentwickelte Version seiner „Nagel-Schneide-Technik“ – eine Technik, die symbolisch für seinen persönlichen Weg steht.

In diesem Moment gelingt es ihm, die Grenzen der menschlichen „Heldenzone“ kurzzeitig zu durchbrechen und den Status eines „Entgleisten“ anzutasten.

Cocytus erkennt seine Entschlossenheit und die Besonderheit von Brains Kraft an.

Trotz dieser kurzzeitigen Steigerung ist der Unterschied zwischen ihnen noch immer enorm.

Cocytus besiegt Brain, der in diesem Duell fällt.

Beeindruckt von Brains Haltung und Entschlossenheit befiehlt Cocytus einer seiner Gefolgsfrauen, einer Frostjungfrau, den Körper Brains in Eis zu konservieren.

Damit zollt er ihm Respekt und verhindert zugleich, dass Brains Leiche geplündert oder geschändet wird.

Sein Schwert wird als Kriegsbeute gesichert und vermutlich nach Nazarick gebracht.

Das weitere Schicksal seiner eingefrorenen Leiche ist unklar, doch es ist denkbar, dass sie ebenfalls in Nazarick verwahrt wird.

Brain ist nicht nur in der Geschichte wichtig, sondern auch auf einer Metaebene.

Der Autor beschreibt ihn als „eine Figur, die mit der grundlegenden Struktur von Overlord zusammenhängt“ und „systemisch eigentlich unmöglich, aber dennoch möglich“.

Diese Aussage bezieht sich auf seine Fähigkeit, kurzzeitig den Bereich der „Entgleisten“ zu berühren, also Wesen, die über das normale Systemlevel hinausgehen.

Seine besondere Verbindung mit seinem Katana, seine originellen Techniken und sein Konzentrationstalent machen ihn zu einem Grenzfall der Weltregeln.

Hinzu kommt, dass Brain Name und Aussehen von Shalltear Bloodfallen kennt, einer hochrangigen Dienerin Ainz’.

Würde dieses Wissen in die Hände misstrauischer Figuren wie Remedios Custodio oder anderer Machtfraktionen gelangen, könnte es Hinweise auf die Zusammenhänge zwischen der „Vampirin“, dem „Helden Momon“ und der Magiemonarchie liefern.

In der Handlung wird dieser potenzielle Informationsbruch dadurch entschärft, dass Shalltear sich an ihn nicht erinnert.

Ainz erkennt somit nie, wie gefährlich Brains Wissen für Nazaricks Geheimhaltung eigentlich wäre.

Brain selbst hat seine Begegnung mit Shalltear nur gegenüber Gazef und Climb erwähnt.

Er verknüpft den Namen „Shalltear Bloodfallen“ nicht explizit mit der legendären „Vampirin“, die in E-Rantel unter dem falschen Namen „Honyopenyoko“ auftritt.

Aus Sicht Nazaricks ist Brain daher eine unerkannte „Zeitbombe“.

Sein Tod durch Cocytus und die Sicherstellung seines Körpers beenden dieses Risiko – wenn auch vermutlich zufällig.

Gleichzeitig deutet der Autor an, dass Brains Verbindung zu seinem Schwert und seinem Stil mit einer geheimnisvollen, südlichen Kultur zusammenhängt.

Dort scheint es jemanden gegeben zu haben, der das Konzept der Katana-Schwertkunst in diese Welt eingebracht hat – möglicherweise mit Bezug zu anderen Welten oder zu tieferen Mechanismen des Overlord-Universums.

Die Stichpunkte, die auf diese Verbindung hindeuten:

– Seine Waffe ist offensichtlich eine Katana.

– Die Waffe ist trotz fehlender großer Verzauberungen extrem hochwertig.

– Katana und Battōjutsu-Stil sind in dieser Welt selten.

– Brain hat die Grundlagen dieser Schwertführung von „jemandem“ gelernt.

– Es gäbe im Süden des Kontinents „etwas“, das mit dieser Technik in Verbindung steht.

Ob dies eines Tages zu einer Wiederkehr Brains oder zu einem tieferen Einblick in die Regeln der Welt führen wird, bleibt in der Romanhandlung offen.

Bis zu seinem Tod bleibt Brain jedoch ein Beispiel dafür, wie weit ein Mensch durch Willen, Talent und Opferbereitschaft in einer Welt voller Götter und Monster kommen kann.

Gazef Stronoff

Gazef ist zunächst Brains großer Gegner und später eine Art moralischer Anker.

Brain will ihn übertreffen, respektiert ihn aber fast ehrfürchtig als idealen menschlichen Krieger.

Nach der Niederlage im Turnier wird Gazef unbewusst zum Maßstab seines ganzen Lebens.

Später, als Gazef ihn völlig gebrochen in der Hauptstadt findet, nimmt er ihn auf und hilft ihm, wieder auf die Beine zu kommen.

Brain beobachtet Gazefs letzten Kampf gegen Ainz und ehrt seine Entscheidung, sich im Duell opfern zu lassen, anstatt zu fliehen.

Gazefs Mut und Stolz prägen Brains eigene Entscheidung, sich später Cocytus im Duell zu stellen.

Climb

Climb ist einer der wichtigsten Menschen in Brains späterem Leben.

Zu Beginn sieht Brain in ihm nur einen schwachen, pflichtbewussten Soldaten.

Die Szene, in der Climb Sebas’ überwältigender Tötungsabsicht standhält, während Brain selbst an den Rand des Zusammenbruchs gerät, verändert jedoch seine Sicht.

Er erkennt in Climb eine Form von Stärke, die er bisher unterschätzt hatte: unerschütterliche Treue, Mut und Einsatzbereitschaft.

Brain wird Climb gegenüber zu einer Art Mentor und älterem Bruder.

Er bringt ihm nicht nur Schwerttechniken bei, sondern versucht auch, ihn vor seinem eigenen übersteigerten Ehrgeiz zu bewahren.

Die Tatsache, dass Climb später zusammen mit Prinzessin Renner nach Nazarick geht, während Brain in der Hauptstadt bleibt und stirbt, trennt ihre Wege endgültig.

Brain ist es jedoch wichtig, dass Climb überlebt und seinen eigenen Pfad weitergehen kann.

Sebas Tian

Sebas ist für Brain eine Art lebende Mauer, an der er seine eigene Wertlosigkeit gegenüber wahrer, absoluter Kraft erkennt.

Allein Sebas’ Präsenz reicht aus, um Brains Nerven fast zu durchbrennen.

Gleichzeitig fühlt sich Brain von Sebas inspiriert, der seine Stärke nicht zur Einschüchterung, sondern zum Schutz Schwächerer einsetzt.

Sebas verweigert Brain zwar kein Gespräch, aber er bleibt für Brain letztlich ein unüberwindbares Ideal.

Shalltear Bloodfallen

Shalltear ist Brains größter Schrecken und gleichzeitig sein wichtigste „Prüfstein“.

In ihrer ersten Begegnung zerstört sie seine gesamte Lebensphilosophie mit einem Finger.

Er verbringt lange Zeit danach in Selbsthass und Verzweiflung, weil er erkennt, wie unbedeutend seine hart erarbeitete Stärke im Vergleich mit wahren Monstern ist.

Die zweite Begegnung, in der er tatsächlich ein Stück ihres Fingernagels abschneidet, wird für ihn zu einem rettenden Moment.

Ironischerweise erinnert Shalltear sich überhaupt nicht an ihn.

Für sie ist Brain nur ein weiterer, kaum bemerkenswerter Mensch – ein Detail, das Brains Demütigung ins Groteske steigert.

Cocytus

Cocytus ist Brains letzter Gegner und so etwas wie sein finaler Richter.

Der eiskalte Krieger erkennt Brains Entschlossenheit und seine Fähigkeit, kurzzeitig über menschliche Grenzen hinauszugehen.

Auch wenn Cocytus ihn schließlich tötet, behandelt er Brain mit Respekt.

Das Einfrieren seiner Leiche und die sichere Aufbewahrung seines Schwertes sind Gesten der Anerkennung eines wahren Kriegers an einen anderen.

Durch Cocytus’ Worte erfährt der Leser, dass Brain in diesem letzten Moment etwa Stufe 40 erreicht hat.

Dieser Wert macht klar, dass Brain zu den bedeutendsten menschlichen Kämpfern der Welt gehört – trotz seines letztlichen Todes.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:04)

💬 Community-Diskussion

Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.

Quelle: ()
💬 Antworten 🗑 Löschen
Anibase.Net
Die größte Anime-Community der Welt, die bereits über 100 Millionen Besucher verzeichnet hat.

Teilen

Andere Charaktere

Alle ansehen
Calca Bessarez
Calca Bessarez
Geschlecht: WeiblichAlter: 25
Synchronsprecher: Saori Hayami
Albedo
Albedo
Geschlecht: WeiblichGröße: 170cm
Synchronsprecher: Yumi Hara
Kelart Custodio
Kelart Custodio
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Haruka Tomatsu
Remedios Custodio
Remedios Custodio
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Hitomi Nabatame
Neia Baraja
Neia Baraja
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Yoshino Aoyama
Antilene Heran Fouche
Antilene Heran Fouche
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Yukari Tamura
Alle ansehen