Lukrut Volve ist ein männlicher Waldläufer und Mitglied der silberrangigen Abenteurergruppe „Schwarzes Schwert“, die in der Stadt E-Rantel aktiv ist, und tritt in der Serie Overlord als Nebenfigur auf.
Lukrut Volve arbeitet als Ranger (Späher/Waldläufer) innerhalb der Gruppe „Schwarzes Schwert“, die aus vier Mitgliedern besteht.
Er nutzt seine Fähigkeiten vor allem für Aufklärung, Fernkampf und Sicherung des Umfelds der Gruppe.
Er ist berüchtigt für seine extreme Leichtlebigkeit, seine große Klappe und sein loses Mundwerk.
Trotz dieser lockeren Art gilt er als verlässlicher Abenteurer, auf dessen Fähigkeiten sich seine Kameraden verlassen.
Er trifft auf Ainz Ooal Gown, der sich als „Momon“ ausgibt, und auf Narberal Gamma, die als „Narbe“ auftritt, als diese in E-Rantel als Abenteurer unterwegs sind.
Bei dieser Gelegenheit lädt er die beiden ein, gemeinsam mit der Gruppe „Schwarzes Schwert“ Aufträge anzunehmen.
Lukrut ist ein bodenlos fröhlicher Spaßmacher, der jede Gelegenheit nutzt, um Sprüche zu klopfen oder jemanden anzubaggern.
Seine Persönlichkeit ist leichtfertig, laut und manchmal nervig, aber selten bösartig.
Er verliebt sich auf den ersten Blick in Narberal Gamma und macht ihr unverblümt den Hof.
Er gesteht ihr seine Zuneigung und bittet sie um eine Beziehung, wird jedoch sofort und eiskalt abgewiesen.
Auch während gemeinsamer Aufträge mit Momon und Narberal lässt er nicht von seinen Annäherungsversuchen ab.
Narberals scharfe, teils tödlich wirkende Beleidigungen nimmt er nicht als ernst gemeinten Hass wahr, sondern eher als kalte Abfuhr – und scheitert so immer wieder, ohne den Ernst ihrer Abneigung zu verstehen.
Im Team wirkt er wie der typische alberne Stimmungsmacher, der gerne flachst und die Situation auflockert.
Wenn die Stimmung zu schwer oder bedrückend wird, lenkt er bewusst mit einem anderen Thema oder einem Witz ab, um seine Freunde aus der gedrückten Atmosphäre zu holen.
Das zeigt, dass er seine Umgebung aufmerksam beobachtet und für das Wohlbefinden seiner Kameraden sensibel ist.
Hinter dem clownhaften Auftreten steckt ein Mensch, der sich um die Gruppe kümmert und Spannungen entschärfen will.
Seine Mitstreiter sind von seinen ständigen Flirtversuchen genervt, besonders wenn er Narberal anspricht.
Trotzdem wird er als Kamerad geschätzt, weil er im Ernstfall zuverlässig handelt.
Lukrut ist ein junger Mann mit blondem Haar und braunen Augen.
Sein Körper ist eher schlank und eher dünn, mit langen Armen und Beinen.
Seine Proportionen und Bewegungen erinnern an eine Spinne, wodurch er einen leicht ungewöhnlichen, drahtigen Eindruck macht.
Diese Statur passt gut zu seiner Rolle als Waldläufer, der sich schnell und flink durch verschiedenes Gelände bewegen muss.
Er trägt eine Leder- oder Fellrüstung, die ihm Beweglichkeit im Kampf und bei der Jagd lässt.
Als Bewaffnung führt er einen Komposit-Langbogen und ein Kurzschwert, was ihn sowohl für Fernkampf als auch Nahkampf brauchbar macht.
Lukrut ist ein erfahrener Ranger, der sich vor allem durch seine Wachsamkeit und seine Treffsicherheit auszeichnet.
Er hält während Reisen und Einsätzen konstant die Umgebung im Blick, um Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Seine Fähigkeiten in der Fernkampfkunst sind beeindruckend:
Er schafft es, den Kopf eines Goblins aus etwa 90 Metern Entfernung mit einem Pfeil zu treffen.
Bei einem weiteren Schuss auf eine Distanz von etwa 50 Metern trifft er ebenfalls zuverlässig.
Diese Präzision macht ihn zu einem wichtigen Teil der Kampfstrategie der Gruppe, insbesondere bei der ersten Kontaktaufnahme mit Feinden.
Im Nahkampf ist Lukrut zwar kein Frontkämpfer, aber keineswegs wehrlos.
Er kann zusammen mit Dyne Woodwonder im Zweikampf ungefähr mit fünf wilden Goblins mithalten, wenn sie zusammenarbeiten.
Dies zeigt, dass er nicht nur auf Distanz, sondern auch in engeren Gefechten seinen Mann stehen kann.
Insgesamt wird er als kluger, ruhiger und situativ besonnener Kämpfer beschrieben, sobald ein Kampf begonnen hat.
Seine Kameraden vertrauen seinen Einschätzungen bezüglich Gefahren, Sichtkontakt und Reichweite.
Er ist besonders wertvoll, wenn es darum geht, Gegner frühzeitig auszumachen oder aus der Distanz zu dezimieren.
Begegnung mit Momon und Narberal
Zu Beginn der Handlung, nachdem Ainz Ooal Gown in die neue Welt gelangt ist, nimmt er als der schwarze Ritter „Momon“ die Rolle eines Abenteurers an.
Zusammen mit Narberal Gamma, die als „Narbe“ auftritt, betritt er die Abenteurergilde von E-Rantel.
Lukrut Volve und seine Gruppe „Schwarzes Schwert“, zu der auch Peter Mauk, Dyne Woodwonder und Ninya gehören, begegnen Momon und Narberal in dieser Phase.
Lukrut ist es, der die Initiative ergreift und vorschlägt, gemeinsam Aufträge anzunehmen und als Team zu arbeiten.
Ursprünglich plant „Schwarzes Schwert“, rund um E-Rantel Monsterjagd zu betreiben, um Geld zu verdienen und Erfahrung zu sammeln.
Als der Alchemist Nfirea Bareare (Nfirea Bareare) jedoch Momon darum bittet, ihn auf dem Weg zum Dorf Carne zu eskortieren, ergibt sich eine neue Gelegenheit.
Eskortauftrag nach Carne
Nfireas Bitte führt dazu, dass Momon und Narberal gemeinsam mit „Schwarzes Schwert“ nach Carne reisen.
Lukrut nutzt die Reise, um einerseits seine Aufgaben als Späher zu erfüllen, andererseits aber auch, um Narberal unermüdlich anzuflirten.
Sein ständiges Werben bringt ihm nichts als scharfe, beleidigende Antworten und kalten, teils mörderischen Blick von Narberal ein.
Die anderen Mitglieder der Gruppe sind entweder peinlich berührt oder genervt von seinem Verhalten, das die Stimmung immer wieder auf eine merkwürdige Weise auflockert und gleichzeitig belastet.
Dennoch beweist er auf dieser Reise mehrfach seine Nützlichkeit:
Er sichert das Gelände, beobachtet die Umgebung und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Gruppe sicher vorankommt.
Rückkehr nach E-Rantel und Begegnung mit Clementine
Nach erfolgreichem Abschluss des Auftrags und der Rückkehr von Carne nach E-Rantel trennen sich ihre Wege zunächst.
Momon und Narberal gehen mit Hamsuke zur Abenteurergilde, um Hamsuke registrieren zu lassen.
Lukrut und die übrigen Mitglieder von „Schwarzes Schwert“ begeben sich in der Zwischenzeit zum Haus der Familie Bareare.
Dort stoßen sie auf die ehemalige Templerin Clementine, eine sadistische und äußerst gefährliche Gegnerin.
Clementine greift die Gruppe an und metzelt sie auf grausame Weise nieder.
Lukrut wird zusammen mit seinen Gefährten brutal getötet, ohne echte Chance, sich zu wehren.
Untoter Zustand und endgültiger Tod
Nach ihrem Tod werden Lukrut und seine Kameraden von Clementine in Untote verwandelt, genauer in Zombies.
In dieser Form sind sie ihrer eigenen Persönlichkeit beraubt und nur noch Werkzeuge des Feindes.
Später trifft Momon im Haus der Familie Bareare ein und sieht sich gezwungen, gegen die zombifizierten Körper der gefallenen Abenteurer zu kämpfen.
Lukrut greift ihn als Zombie an, ohne Bewusstsein oder Erinnerung an ihre frühere Zusammenarbeit.
Momon enthauptet Lukrut und beendet damit endgültig dessen Dasein – sowohl als Untoter als auch als Lebender.
So findet Lukrut Volve ein tragisches Ende, nachdem er im Leben ein fröhlicher, leichtsinniger, aber loyaler Abenteurer gewesen war.
Lukrut Volve wird im Original von Natsuki Hanae gesprochen.
Seine Rolle hebt sich vor allem durch seinen Humor, seine unglückliche Liebe zu Narberal Gamma und seinen abrupten, brutalen Tod heraus.
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