Hermina ist eine schöne junge Frau und eine Verwandte von Berthold aus dem Umfeld der Schänke Nobu. Sie wurde seine Ehefrau, nachdem er dank Nobu seine Abneigung gegen Tintenfisch überwunden hatte.
Bei der arrangierten Heiratsanbahnung mit Berthold war sie 16 Jahre alt. Ihr Vater ist Tintenfischfischer, was die Verbindung zunächst erschwerte, da Berthold Tintenfisch nicht mochte.
Der geplante Einzug in das gemeinsame neue Zuhause verzögerte sich durch Jean, den Beauftragten des Östlichen Königreichs zur Sammlung wundersamer Geschichten. Deshalb wurde sie tagsüber, wenn Berthold arbeitete, vorübergehend bei Nobu aufgenommen und bediente dort als Serviererin.
Später wurde sie schwanger und brachte Zwillinge zur Welt: die Tochter Johanna und den Sohn Emil. Derzeit befindet sie sich in Elternzeit.
Zu Berthold: Die Ehe kam zustande, nachdem er mithilfe von Nobu seine Tintenfisch-Phobie ablegte. Die Verzögerung beim Einzug in das neue Heim belastete sie kurzzeitig, wurde aber pragmatisch überbrückt.
Zu Nobu und den Stammgästen: Sie arbeitete dort übergangsweise im Service. Nikolaus und Hans schworen nach ersten Eindrücken, sie niemals zu verärgern.
Wegen der durch Jean verursachten Verzögerung beim Einzug half sie tagsüber bei Nobu aus. Sie fügte sich schnell ein und unterstützte den Betrieb als aufmerksame und zupackende Bedienung.
Trotz ihres zarten, fast zerbrechlich wirkenden Äußeren besitzt sie als Fischerstochter beeindruckende Arm- und Griffkraft. Als ein entwichener Oktopus in Nobu für Aufruhr sorgte und Gernot sowie andere Stammgäste erschrocken zurückwichen, packte sie das Tier völlig unbeeindruckt.
Ihre ruhige Ausstrahlung verbindet sich mit Bodenständigkeit und Mut. Nikolaus und Hans halten sich mit Späßen auf ihre Kosten seither sehr zurück.
Besonders gern isst sie über Nacht getrockneten Tintenfisch. Aalreis nach Nagoya-Art gilt ihr als Lieblingsgericht, das sie nach eigener Aussage jeden Tag essen könnte, ohne sich daran sattzusehen.
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