The Seven Deadly Sins OVA

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The Seven Deadly Sins OVA
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Episoden: 2
Vertriebskanal: OVA
Veröffentlichungsdatum: 17. Juni 2015
Werkkategorien: Anime
Studios: A-1 Pictures
Format: OVA
Englischer Name: The Seven Deadly Sins OVA
Japanischer Name: 七つの大罪 OAD
Chinesischer Name: 七大罪 OAD
Koreanischer Name: 일곱 개의 대죄 OAD
Romanisierter Name: Nanatsu no Taizai OVA

Charaktere (90)

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Escanor
Escanor
Geschlecht: MännlichAlter: 40
Geburtstag: 1. Juli
Synchronsprecher: Sara Matsumoto、Tomokazu Sugita
Meliodas
Meliodas
Geschlecht: MännlichAlter: 3000+
Geburtstag: 25. Juli
Synchronsprecher: Yuuki Kaji
Ban
Ban
Geschlecht: MännlichAlter: 43
Geburtstag: 14. Februar
Synchronsprecher: Tatsuhisa Suzuki
Merlin
Merlin
Geschlecht: WeiblichGröße: 177cm
Geburtstag: 3. Dezember
Synchronsprecher: Maaya Sakamoto
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Anime-Serie

Seven Deadly Sins
Seven Deadly Sins
Veröffentlichungsdatum: 5. Oktober 2014
The Seven Deadly Sins: Signs of A Holy War
The Seven Deadly Sins: Signs of A Holy War
Veröffentlichungsdatum: 28. August 2016
The Seven Deadly Sins: Revival of the Commandments
The Seven Deadly Sins: Revival of the Commandments
Veröffentlichungsdatum: 13. Januar 2018
The Seven Deadly Sins the Movie: Prisoners of the Sky
The Seven Deadly Sins the Movie: Prisoners of the Sky
Veröffentlichungsdatum: 18. August 2018
Veröffentlichungsdatum: [[[anime.release_date]]]

Produktionsmitarbeiter (2)

Nakaba Suzuki
Nakaba Suzuki
Originalschöpfer
Noriyuki Abe
Noriyuki Abe
Storyboard (ED)
Einheitsregisseur (ED)

Community-Erstellung

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Seven Deadly Sins ist eine Fantasy‑Manga‑Reihe von Nakaba Suzuki, die von 2012 bis 2020 im Magazin Weekly Shōnen Magazine erschien, in 41 Bänden abgeschlossen wurde und zahlreiche Spin‑offs, Romane, Anime‑Serien, Filme und Spiele hervorgebracht hat.

Die Geschichte spielt im magischen Land Britannia und folgt der legendären Rittergruppe Seven Deadly Sins, die zu Unrecht als Staatsfeinde gejagt werden und sich gegen Dämonen, Götter und Intrigen stellen.

Seven Deadly Sins kombiniert Abenteuer‑Action mit High‑Fantasy und einer Prise Humor sowie Romantik.

Die Reihe mischt lose Elemente der Artus‑Sage mit eigenen Völkern wie Menschen, Dämonen, Göttinnen, Feen, Riesen und Vampiren.

Der Manga gewann 2015 den Kodansha‑Manga‑Preis in der Kategorie Shōnen.

Bis 2023 erreichte die Serie weltweit rund 55 Millionen verkaufte Exemplare.

Neben dem Hauptmanga existieren mehrere Spin‑off‑Manga, Light Novels, ein Gamebook sowie diverse Crossover mit anderen Spielen.

Das Franchise umfasst außerdem vier TV‑Serienstaffeln, zwei Kinofilme, einen Netflix‑Film in zwei Teilen, eine Stage‑Show, Mobile‑ und Konsolenspiele sowie Pachinko‑ und Slot‑Umsetzungen.

Setting: Britannia

Die Handlung spielt im Fantasy‑Kontinent Britannia, der von verschiedenen Königreichen wie Liones und Camelot geprägt wird.

Magie, heilige Waffen, legendäre Ritter und alte Flüche gehören zum Alltag.

Verschiedene Völker leben nebeneinander oder bekriegen sich:

Menschen, Dämonen, Feen, Riesen, Göttinnen, Werwölfe, Fuchs‑Menschen und Vampire.

Über allem stehen zwei Urmächte: der Dämonenkönig und die Supreme Deity (Obergöttin).

Vor 3000 Jahren tobte die große Heilige Schlacht, in der Göttinnen und ihre Verbündeten gegen die Dämonen kämpften.

Deren Nachwirkungen bestimmen die Gegenwart: versiegelte Dämonen, gebrochene Bündnisse und alte Flüche, die bis heute wirken.

Grundpremisse

Im Königreich Liones putschten die Heiligen Ritter, stürzten de facto die Herrscherfamilie und unterdrücken das Volk.

Die legendäre Rittergruppe Seven Deadly Sins wurde zehn Jahre zuvor des Mordes am Großmeister der Heiligen Ritter beschuldigt und als Verräter verbannt.

Die junge Prinzessin Elizabeth Liones entkommt dem Putsch, sucht die Sins und bittet sie um Hilfe, das Königreich zurückzuerobern.

Sie trifft in einer fahrenden Taverne, der Boar Hat, auf den scheinbar jugendlichen Wirt Meliodas und das sprechende Schwein Hawk.

Gemeinsam machen sie sich auf, die verstreuten Mitglieder der Seven Deadly Sins zu finden, die Wahrheit über die Intrigen aufzudecken und eine neue drohende Heilige Schlacht zu verhindern.

Dabei begegnen sie Dämonen‑Elitetruppen namens Zehn Gebote, intriganten Göttinnen sowie den Kräften des Dämonenkönigs und der Supreme Deity.

Handlungsbogen: Rückeroberung von Liones

Zu Beginn ist Liones von übermächtigen Heiligen Rittern kontrolliert, die angeblich zum Schutz des Landes militärisch aufrüsten.

In Wahrheit steht ein Plan dahinter, Dämonen wiederzuerwecken und eine neue Heilige Schlacht zu entfachen.

Meliodas und Elizabeth suchen die übrigen Sins:

die Riesenkriegerin Diane, den unsterblichen Dieb Ban, den Feenkönig King, die mysteriöse Puppe Gowther und die überragende Magierin Merlin.

Später stößt auch der menschliche Sonnengott Escanor hinzu.

Sie legen die Verschwörung um die Heiligen Ritter auf, enttarnen den Dämon Fraudrin, der heimlich einen Ritterkörper übernommen hat, und stellen sich einem dämonisierten Großmeister.

Am Ende wird Liones befreit, die Sins werden als Helden gefeiert, doch die Dämonen‑Elite Einheiten, die Zehn Gebote, werden wiedererweckt – der Frieden hält nicht lange.

Handlungsbogen: Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind zehn monströs starke Dämonen, die vom Dämonenkönig mit je einer „Verbotsregel“ ausgestattet wurden.

Wer diese Verbote bricht, erleidet eine magische Strafe wie Versteinerung, Krankheit, Zeitverlust oder Stimmenverlust.

Sie überziehen Britannia mit Krieg und korrumpieren ganze Regionen.

Die Sins, verstärkt durch Verbündete aus Liones, Camelot und dem Feenwald, stellen sich ihnen in zahlreichen teils brutalen Kämpfen.

Nach und nach wird enthüllt, dass Meliodas selbst einst Anführer der Zehn Gebote war und als Sohn des Dämonenkönigs zum Thronfolger bestimmt war.

Er verriet jedoch sein Volk aus Liebe zu Elizabeth, einer Göttin, und versuchte, die erste Heilige Schlacht zu beenden – was zu seinem eigenen Fluch führte.

Fluch von Meliodas und Elizabeth

Meliodas und Elizabeth Liones tragen einen grausamen Doppelfluch, den Dämonenkönig und die Supreme Deity ihnen auferlegt haben.

Meliodas ist zur Unsterblichkeit verdammt: Stirbt er, landet seine Seele in der Hölle, gibt Emotionen an seinen Vater ab und kehrt körperlich jung, aber emotional „ausgehöhlt“ zurück.

Elizabeth dagegen wird unendlich wiedergeboren.

Jede Reinkarnation lebt als menschliches Mädchen, trifft irgendwann Meliodas, verliebt sich in ihn, bekommt nach der Erinnerung an frühere Leben den Fluch bewusst – und stirbt innerhalb von drei Tagen.

Seit 3000 Jahren beobachten sie sich gegenseitig immer wieder sterben.

Das Ziel der Serie ist, diese Flüche endgültig zu brechen, ohne dass einer von beiden den Verstand oder die Seele verliert.

Finale: Kampf gegen den Dämonenkönig

Die Handlung kulminiert darin, dass Meliodas versucht, alle Zehn‑Gebote‑Fragmente in sich aufzunehmen, um stark genug zu werden, den Fluch zu brechen.

Genau das nutzt der Dämonenkönig, um Meliodas’ Körper als Gefäß zu übernehmen und persönlich in die Welt zurückzukehren.

Während Meliodas’ „Gefühle“ mit Ban im höllischen Fegefeuer gegen den Dämonenkönig kämpfen, liefern sich die Sins und ihre Verbündeten in der realen Welt gewaltige Schlachten gegen dessen Manifestationen.

Schließlich gelingt es, den Dämonenkönig erst aus Meliodas und dann aus seinem Bruder Zeldris zu vertreiben und endgültig zu vernichten.

Mit dem Tod des Dämonenkönigs und der Niederlage der Supreme Deity lösen sich beide Flüche auf.

Meliodas und Elizabeth können erstmals ein normales Leben beginnen, heiraten und bekommen einen Sohn: Tristan Liones.

Zeit nach der Hauptgeschichte

Nach dem Ende des Manga ist Meliodas König von Liones, Elizabeth seine Königin.

Die Sins gehen eigene Wege, bleiben jedoch eng befreundet und treffen sich regelmäßig.

Der Sohn Tristan wächst mit dem Wissen um die Heldentaten seiner Eltern und der Seven Deadly Sins auf.

Spätere Spin‑off‑Werke wie der Netflix‑Film „Wrath of Edinburgh“ und der Nachfolgemanga „Four Knights of the Apocalypse“ setzen an dieser nächste Generation an.

Meliodas

Meliodas ist der Anführer der Seven Deadly Sins und trägt die Sünde des Zorns, symbolisiert durch ein Drachen‑Tattoo am linken Oberarm.

Äußerlich wirkt er wie ein kleiner, unbeschwerter Junge, tatsächlich ist er ein über 3000 Jahre alter Dämon und der älteste Sohn des Dämonenkönigs.

Charakterlich ist Meliodas entspannt, frech und extrem loyal gegenüber seinen Freunden.

Er diskriminiert keine Rasse, macht gern unangebrachte Witze und ist notorischer Grabscher – allerdings praktisch ausschließlich bei Elizabeth und ihrer früheren Inkarnation Liz.

Sein Kampfstil kombiniert schnelle Schwertkunst mit magischen Kontern.

Er trägt das zerbrochene Schwert „Lostvayne“, ein „Heiliges Werkzeug“, das Doppelgänger erschafft und perfekt mit seiner Spezialfähigkeit harmoniert.

Seine wichtigste Fähigkeit ist Full Counter: Er kann magische Angriffe verstärkt reflektieren.

Zusätzlich hat er Zugriff auf dämonische „Höllenflammen“ und eine Berserk‑Form namens Assault Mode, in der seine Dämonenmacht vollständig entfesselt wird.

Meliodas’ tragischste Seite ist seine Geschichte mit Elizabeth.

Er hat unzählige Male erlebt, wie sie in verschiedenen Leben vor seinen Augen stirbt, und trägt die Schuldgefühle seines Verrats an den Dämonen wie eine offene Wunde mit sich herum.

Elizabeth Liones

Elizabeth Liones ist die dritte Prinzessin von Liones und die Hauptheldin an Meliodas’ Seite.

Sie ist adoptiert und stammt eigentlich aus dem zerstörten Reich Danafor, was lange ein Geheimnis bleibt.

Physisch ist Elizabeth groß, zierlich und auffallend hübsch, meist mit einem Auge von ihrem Pony verdeckt.

Sie ist freundlich, empathisch und gleichzeitig erstaunlich mutig, wenn es darum geht, Unschuldige zu schützen oder Meliodas aufzuhalten.

In Wahrheit ist sie die Reinkarnation von Elizabeth, Tochter der Supreme Deity und hochrangige Göttin der alten Heiligen Schlacht.

Mit zunehmender Erinnerung erwachen ihre göttlichen Kräfte: Heilung, Läuterung von Dämonenenergie und die Lichtmagie Ark.

Wenn alle Erinnerungen an frühere Leben zurückkehren, setzt der Fluch ein und sie hat nur noch drei Tage zu leben.

Statt zu verzweifeln, nutzt sie diese Zeit, um aktiv gegen den Dämonenkönig zu kämpfen und Meliodas’ Menschlichkeit zu bewahren.

Nach dem Sieg über den Dämonenkönig wird der Fluch aufgehoben.

Elizabeth bleibt endgültig am Leben, heiratet Meliodas und wird die neue Königin von Liones.

Hawk

Hawk ist ein sprechendes Schwein und das Maskottchen des Franchise.

Er ist stolzer „Leiter der Resteverwertung“ der Taverne Boar Hat und frisst mit Begeisterung alles, was Gäste übrig lassen (inklusive höchst zweifelhafter Küchenexperimente von Meliodas).

Hawk ist laut, stolz und spielt den harten Kerl, obwohl er objektiv schwach ist.

Gerade das macht ihn sympathisch: Er springt zwischen die Fronten, um Freunde zu verteidigen, obwohl seine Kampfkraft im Vergleich zur restlichen Truppe winzig ist.

Sein Geheimnis: Er stammt aus dem Fegefeuer und heißt eigentlich Mild.

Sein Auge ist mit dem Fegefeuer verbunden und diente dem Dämonenkönig lange als Beobachtungskanal für Meliodas.

Hawks Magie heißt Transformation: Er kann Fähigkeiten von Kreaturen annehmen, die er frisst, bis er sie wieder ausscheidet.

So kann er kurzzeitig z. B. einen roten Dämon nachahmen, bleibt aber meist eher comic‑relief als ernsthafte Bedrohung.

Ban

Ban trägt die Sünde der Gier, symbolisiert durch ein Fuchs‑Tattoo auf der linken Flanke.

Er ist groß, dünn, von Narben gezeichnet und besitzt einen sehr eigensinnigen, schnoddrigen Charme.

Sein Spitzname „Undead Ban“ kommt von der Quelle des Lebens im Feenwald.

Er trank ihr Wasser, wurde unsterblich und kann selbst aus schwersten Verletzungen in Sekunden regenerieren.

Ban war früher ein Dieb, der nach immer neuen Kicks suchte, weil er das Leben ohne Risiko als langweilig empfand.

Im Feenwald verliebte er sich in die Feenprinzessin Elaine, die sich für ihn opferte und ihm ihre Unsterblichkeit übertrug.

Seine Magie Snatch erlaubt ihm, physische Werte wie Stärke oder Schnelligkeit von Gegnern zu stehlen und sich selbst hinzuzufügen.

Dadurch kann er deutlich stärkere Gegner ausbremsen, wird aber nach Ablauf der Technik von Erschöpfung überwältigt.

In der Fegefeuer‑Phase verbringt Ban hunderte Jahre Seite an Seite mit Meliodas’ „Gefühlen“.

Die extrem feindliche Umgebung stählt seinen Körper so sehr, dass er später selbst ohne Unsterblichkeit mit dem Dämonenkönig in den Nahkampf gehen kann.

Nach der Hauptgeschichte bereist er mit Elaine die Welt und bekommt mit ihr einen Sohn, Lancelot.

Seine Beziehung zu dem Schwein Hawk ist ein Running Gag, da er dieses scherzhaft seinen Meister nennt.

Diane

Diane repräsentiert die Sünde des Neids und trägt ein Schlangen‑Tattoo am linken Oberschenkel.

Sie ist Angehörige des Riesenvolks, rund neun Meter groß und trotz ihrer Kraft ein empfindsames, romantisches Mädchen.

Sie sehnt sich nach einem friedlichen Leben und hat ein großes Herz für ihre Freunde und für Kinder.

Gleichzeitig ist sie extrem eifersüchtig, insbesondere wenn es um Meliodas oder später um King geht.

Als Riesenkriegerin beherrscht Diane die Magie Creation, mit der sie Erde, Gestein und Metall formen und bewegen kann.

Ihr heiliger Hammer Gideon verstärkt diese Kräfte massiv und erlaubt ihr Techniken, die ganze Landstriche umgestalten.

In ihrer Jugend floh Diane aus dem Kriegerleben und lebte mehrere hundert Jahre mit King, dem Feenkönig, zusammen, bevor er sie aus Schuldgefühlen ihre gemeinsame Zeit vergessen ließ.

Später erhält sie in einer Prüfung die Kampfkunst des Ur‑Riesen Drole, die ihre Macht noch weiter steigert.

Am Ende der Serie ist Diane mit King zusammen und wird neue Königin der Riesen.

Beide wollen eine gemeinsame Feen‑ und Riesen‑Zivilisation aufbauen.

King (Harlequin)

King trägt die Sünde der Trägheit und das Bären‑Tattoo am linken Bein.

Sein wahrer Name ist Harlequin, und er ist der dritte Feenkönig.

Er besitzt zwei Erscheinungsformen:

eine rundliche, erwachsene Gestalt als „Königs‑Mode“ und sein wahres Aussehen als schlanker, jugendlicher Junge.

Nach und nach wachsen ihm die Feenflügel, was seine Macht deutlich verstärkt.

King ist vorsichtig, grüblerisch und häufig der vernünftigste Kopf der Sins.

Er ist tief in Diane verliebt, aber lange unfähig, seine Gefühle offen zu zeigen.

Seine Magie Disaster verstärkt den Zustand von Dingen:

kleine Wunden werden zu tödlichen, Gift stärker, Pflanzen zu monströsen Ranken oder heilenden Blüten.

Damit passt er perfekt zu seinem heiligen Werkzeug, dem Geisterspeer Chastiefol.

Chastiefol besteht aus dem Holz des heiligen Feenbaums und kann zahlreiche Formen annehmen: Speer, Bären‑Golem, Schwertregen, Blütenpanzer, Heilungs‑Kokon und mehr.

Mit vollständig erwachten Flügeln kann King mehrere Formen gleichzeitig steuern und gehört damit zu den stärksten Figuren überhaupt.

Am Ende akzeptiert King seine Rolle als Feenkönig und verlobt sich offiziell mit Diane.

In der Zukunft ist er Bans Schwager und Onkel von Lancelot.

Gowther

Gowther trägt die Sünde der Wollust und ein Ziegen‑Tattoo an der rechten Brust.

Er sieht aus wie ein androgynes, brünettes Teenager‑Genie und spricht monoton und sachlich.

In Wahrheit ist Gowther eine magische Puppe, erschaffen vom ursprünglichen Dämon Gowther, der einst selbst Mitglied der Zehn Gebote war.

Der „echte“ Gowther starb bei einem verbotenen Zauber, der den Verlauf der Heiligen Schlacht veränderte.

Puppen‑Gowther besitzt ein „magisches Herz“, das ihm echte Gefühle verleiht, die er jedoch nach einem traumatischen Erlebnis versiegelt hat.

Seine größte Motivation ist, zu verstehen, was ein Herz ist und wie Emotionen funktionieren – oft auf Kosten anderer.

Seine Magie Invasion erlaubt es, in Erinnerungen einzudringen, diese zu lesen, zu verändern oder Menschen in Albträume zu sperren.

Er kann Feinde kontrollieren, Illusionen projizieren oder ganze Erinnerungsstränge auslöschen.

Das führt zu dramatischen Situationen:

Gowther manipuliert unter anderem Dianes Erinnerungen und spielt mit dem Trauma von Guila, was ihn zeitweise bei Freunden sehr unbeliebt macht.

Im Verlauf der Geschichte stellt er sich seiner Vergangenheit, akzeptiert Schuld und entwickelt echte Empathie.

Merlin

Merlin steht für die Sünde der Gefräßigkeit, symbolisiert durch ein Schweine‑Tattoo am Hals.

Sie ist die mächtigste Magierin von Britannia, stammt aus der Gelehrtenstadt Belialuin und trägt meist die Gestalt einer reifen, verführerischen Frau.

Ihr wahres Alter ist unklar, denn Merlin hat den eigenen Körper magisch angehalten, um unbegrenzt forschen zu können.

Sie ist neugierig, hochintelligent und moralisch äußerst flexibel – Wissen und neue Phänomene sind ihr wichtiger als Regeln.

Ihre Hauptmagie Infinity sorgt dafür, dass einmal gewirkte Zauber endlos weiterlaufen, bis sie sie selbst aufhebt.

Damit kann sie permanente Barrieren, Dauerschäden oder ununterbrochene Verzauberungen erzeugen, was sie praktisch zu einem „Cheat‑Charakter“ macht.

Merlin ist Schülerin des Dämonen‑Gowther und Gegenstand eines bizarren göttlichen Deals:

Sie erhielt vom Dämonenkönig und der Supreme Deity jeweils mächtige Segnungen, verriet dann aber beide und führte damit zur Zerstörung Belialuins.

Sie war von Meliodas fasziniert, verliebt sich als Kind in ihn und wird später von seiner Liebe zu Elizabeth verletzt.

Diese emotionale Leere füllt sie mit ihrer Obsession für die Urmacht Chaos, die sie durch Meliodas’ und Zeldris’ Kämpfe schließlich im Körper von Arthur Pendragon erweckt.

Nach dem Sieg über den Dämonenkönig offenbart sie den Sins ihren wahren Plan:

Chaos zurückzubringen und Arthur zur neuen Verkörperung zu machen, um eine Welt jenseits göttlicher Zwänge zu schaffen.

Trotz manipulativer Taten bleibt sie Mitglied der Sins, und die anderen entscheiden sich, ihr dennoch zu vertrauen.

Escanor

Escanor trägt die Sünde des Stolzes, mit einem Löwen‑Tattoo auf dem Rücken.

Er ist ein Mensch mit einer extrem ungewöhnlichen Magie, die ihn tagsüber in eine andere Person verwandelt.

Nachts ist Escanor schmächtig, schüchtern und überaus höflich.

Mit Sonnenaufgang wächst seine Kraft, Körpergröße und Selbstbewusstsein, bis er mittags, zur „Minute der Wahrheit“, zum nahezu unbesiegbaren Krieger wird.

Seine Magie Sunshine (Sonnenschein) lässt seine physische und magische Stärke parallel mit dem Stand der Sonne anwachsen.

Mittags tritt er in den Zustand The One, in dem er sogar die stärksten Dämonen und Göttlichen überstrahlen kann.

Escanor ist unsterblich in Merlin verliebt.

Seine Gedichte und der unerschütterliche Glaube an sie wirken zunächst einseitig, am Ende aber erkennt Merlin seine Gefühle an und küsst ihn in seinen letzten Momenten.

Beim finalen Kampf gegen den Dämonenkönig setzt Escanor eine ultimative Form von Sunshine ein, die seine gesamte Lebensenergie verbrennt.

Er stirbt im Stehen, lächelnd und zufrieden, seinen Traum erfüllt, einmal für seine Freunde „die Sonne“ gewesen zu sein.

Liones‑Königsfamilie und Heilige Ritter

Bartra Liones ist der König von Liones, gesegnet mit der Magie Vision, die ihm wahrscheinliche Zukünfte zeigt.

Aus Angst vor der prophezeiten Heiligen Schlacht versucht er, sein Reich zu entwaffnen, provoziert so aber den Putsch der Heiligen Ritter.

Seine Töchter:

Margaret (ernst und sanft, in Gilthunder verliebt),

Veronica (temperamentvoll, extrem beschützerisch gegenüber Elizabeth)

und die adoptierte Elizabeth Liones.

Die Heiligen Ritter sind Elitekrieger mit Magie, gegliedert in Ränge wie Diamant, Platin oder Saphir.

Viele werden durch Dämonenblut‑Experimente verstärkt, was zu „Neuen Generationen“ mit instabiler Macht führt.

Wichtige Heilige Ritter sind:

Gilthunder (Donner‑Magie, traumatisiert durch den Mord an seinem Vater),

Hauser (Wind‑Magie, herz auf der Zunge),

Griamore (Barriere‑Magie, Leibwächter von Veronica)

und Hendrickson sowie Dreyfus, die als Großmeister in die Dämonenpläne verstrickt sind.

Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind die Elite des Dämonenstamms, jeder trägt eine „Verbotsregel“ und einen Teil der Macht des Dämonenkönigs.

Sie wurden in einem Artefakt namens „Ewigkeits‑Sarg“ versiegelt und im Verlauf der Serie wieder freigesetzt.

Zu ihnen gehören unter anderem:

Zeldris (Respekt‑Gebot, Meliodas’ verbitterter Bruder),

Estarossa (Liebe‑Gebot, später als Engel Mael enttarnt),

Galan (Wahrheit‑Gebot, furchterregender Speerkämpfer),

Melascula (Glaubens‑Gebot, kontrolliert Seelen),

Gloxinia (Ruhe‑Gebot, erster Feenkönig)

Derieri (Reinheit‑Gebot, brutale Nahkämpferin) und Monspeet (Schweigen‑Gebot, ihr stiller Partner).

Die Gebote haben jeweils spezifische Strafen:

Wer vor Galan lügt, versteinert.

Wer in Melasculas Nähe Glauben verliert, erblindet.

Wer vor Zeldris die Gefolgschaft verweigert, wird geistig versklavt und so weiter.

Im Verlauf der Geschichte konvertieren einige Gebote ihre Loyalität, bereuen frühere Taten oder sterben den Heldentod.

Andere werden direkt von den Sins oder Mael ausgelöscht, oder ihre Gebotsfragmente werden in Meliodas und Zeldris eingespeist.

Göttinnen, Feen, Riesen und andere Völker

Die Göttinnen präsentieren sich als hehre Lichtwesen, sind aber moralisch oft zweifelhaft.

Sie manipulieren Menschen, benutzen sie als Einweg‑Gefäße und scheuen vor Kriegverbrechen nicht zurück, wenn es gegen Dämonen geht.

Die Feen leben im Feenwald und schützen den Baum der Quelle des Lebens.

Sie sind langlebig, naturverbunden und haben starke Heil‑ und Windmagie, aber neigen dazu, Verantwortung auf den Feenkönig abzuschieben.

Die Riesen sind geborene Krieger, deren Kultur Kampf und Ruhm verherrlicht.

Daher ist Diane mit ihrem Friedenswunsch innerhalb dieses Volkes ein Sonderfall.

Die Vampire existieren als eigenes Volk, exemplarisch durch Gelda, die Geliebte von Zeldris.

Sie besitzen hohe Regenerationskräfte und werden von Dämonen wie Werkzeug behandelt, was zu Rebellionen führt.

Arthur Pendragon und Chaos

Arthur Pendragon ist der junge König von Camelot und ein großer Bewunderer der Seven Deadly Sins.

Er besitzt enormes magisches Potential, hat aber zu Beginn Schwierigkeiten, es zu kontrollieren.

Merlin sieht in Arthur den idealen Wirt für die Urkraft Chaos, aus der die Welt ursprünglich entstand.

Nachdem Arthur im Dämonenkrieg stirbt, nutzt Merlin eine von Chaos erfüllte magische Quelle, um ihn als „Chaos‑König“ zu erwecken.

Chaos verleiht Arthur praktisch grenzenlose, Realität verändernde Macht.

Allerdings versucht das abtrünnige Monster Cath Palug (in Haustierform als „Cath“) diese Macht an sich zu reißen, was zu einem weiteren, eigenständigen Konflikt führt.

Arthur besiegt Cath schließlich, indem er das Wesen in sich selbst bindet.

Er verschwindet mit Merlin, um ein neues Königreich zu erschaffen, in dem die Regeln der alten Götter nicht länger gelten.

Tristan Liones

Tristan Liones ist der Sohn von Meliodas und Elizabeth.

Er erbt sowohl Dämonenenergie von seinem Vater als auch Göttinnenkraft von seiner Mutter.

Als Kind ist Tristan impulsiv, idealistisch und schwärmt für die Geschichten über die Seven Deadly Sins.

Er träumt davon, selbst einmal einer der Sins zu werden und für Gerechtigkeit zu kämpfen.

Im Netflix‑Film „Wrath of Edinburgh“ ist Tristan Protagonist.

Er kämpft mit der Angst, seine dämonische Seite könnte Unschuldige verletzen, und muss lernen, diese Kraft zu akzeptieren und zu kontrollieren.

Manga‑Spin‑offs und Zusatzbände

Neben dem Hauptmanga existieren mehrere ergänzende Werke:

Kurzgeschichtenbände, Artbooks, Charakter‑Guides und Spin‑off‑Manga.

Zu den bekannteren Spin‑offs gehören:

„Verirr dich! Seven Deadly Sins Academy!“ – Schul‑Comedy im Paralleluniversum.

„Seven Deadly Sins Production“ – Metakomödie, in der die Sins Schauspieler einer fiktiven TV‑Serie sind.

Weitere Nebengeschichten fokussieren sich auf Ban und Elaine (etwa „Seven Days“), King als Nachwuchszeichner oder Detailaspekte der Vergangenheit einzelner Figuren.

Sie vertiefen Beziehungen, Vorgeschichten und Lücken zwischen großen Storybögen.

Romane und Gamebooks

Mehrere Light Novels erzählen Nebenhandlungen rund um Liones, die Heiligen Ritter und die Sins.

Sie werden in der Regel von anderen Autoren nach Plots von Nakaba Suzuki geschrieben und von ihm illustriert.

Ein besonderes Extra ist ein Gamebook, in dem Leser als eigener Held durch Britannia reisen, Entscheidungen treffen und auf die Sins stoßen.

Dadurch wird die Welt spielerisch erkundet, inklusive Rätsel, Kämpfe und multiple Enden.

Anime‑Serien

Die Anime‑Adaption umfasst mehrere Staffeln:

Staffel 1: Seven Deadly Sins – Einführung der Welt, der Sins und der Rückeroberung von Liones.

Ein TV‑Special „Signs of Holy War“ überbrückt zur zweiten Staffel.

Staffel 2: Revival of the Commandments – Auftreten der Zehn Gebote, Enthüllung von Meliodas’ Vergangenheit.

Staffel 3: Wrath of the Gods – Fokus auf die Heilige Schlacht, Mael‑Enthüllung und göttliche Intrigen.

Staffel 4: Dragon’s Judgement – Endkampf gegen Dämonenkönig und Fluchauflösung.

Die ersten Staffeln entstanden bei A‑1 Pictures, später übernahm Studio Deen die Produktion.

Die Anime‑Version erweitert einige Nebenhandlungen, strafft andere und ergänzt zusätzliche Szenen.

Kinofilme und Netflix‑Film

Es gibt mehrere Filmprojekte:

„Prisoners of the Sky“ – Originalgeschichte über ein Himmelsvolk und ein neues Dämonen‑Kommando.

„Cursed by Light“ – spielt nach dem Manga‑Ende, thematisiert Nachwehen der Götter und neue Feen‑ und Riesenführer.

„Wrath of Edinburgh“ – zweiteiliger 3D‑Netflix‑Film über Tristan, Ban, Lancelot und die Nachfolgegeneration.

Die Filme sind in sich geschlossene Abenteuer, die sich in die Chronologie einfügen, aber nicht zwingend zum Verständnis der Hauptstory nötig sind.

Sie konzentrieren sich oft auf große, spektakuläre Kämpfe und fan‑service‑lastige Interaktionen der Figuren.

Bühne, Spiele und weitere Umsetzungen

Es gibt eine Stage‑Adaption, in der Schauspieler die Sins live verkörpern.

Die Inszenierung setzt auf Choreographie, Kostüme und Projektionen, um Magie und gigantische Figuren auf die Bühne zu bringen.

Auf Seiten der Spiele existieren:

ein 3DS‑Action‑Adventure, ein PS4‑Action‑Titel, mehrere Browser‑ und Mobile‑Games, darunter das sehr erfolgreiche Gacha‑RPG „Seven Deadly Sins: Grand Cross“.

Zudem wurde die Marke für Pachinko‑ und Slot‑Automaten lizenziert.

Seven Deadly Sins wirkt auf den ersten Blick wie eine klassische Shōnen‑Abenteuerserie mit viel Humor und Fanservice.

Unter der Oberfläche verhandelt die Geschichte jedoch Themen wie Schuld, Vergebung, ewige Wiederholung, freie Entscheidung und das Hinterfragen von „göttlicher“ Autorität.

Die Sins sind keine strahlenden Helden, sondern haben echte Sünden und Traumata in ihrer Vergangenheit.

Ihre Charakterentwicklung besteht darin, Verantwortung zu übernehmen, alte Fehler zu akzeptieren und trotzdem weiterzugehen.

Die Götterseite wird bewusst ambivalent gezeichnet, was die moralische Schwarz‑Weiß‑Malerei aufbricht.

Die großen Gefühle – Liebe, Freundschaft, Selbstaufopferung – bleiben aber ganz klassisch und sind der Kern des emotionalen Appeals.

Stilistisch wechselt die Serie schnell zwischen albernen Gags, epischen Kämpfen und berührenden Tragödien.

Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit und Dunkelheit macht Seven Deadly Sins für viele Leser und Zuschauer besonders einprägsam.

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(Letzte Bearbeitung: 5. Januar 2026 00:31)

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