Ōka Kashima ist ein junger menschlicher Abenteurer, Anführer der Takemikazuchi-Familia und trägt den Beinamen „Kriegsgötter-Spross“ (Masuratakeo) in der Welt von „Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru Darō ka“.
Ōka ist ein männlicher Abenteurer im Alter von 17 Jahren.
Er gehört der Takemikazuchi-Familia an und fungiert dort als offizieller Anführer der Gruppe.
Sein Status liegt auf Level 2, dennoch gilt er als äußerst verlässlicher Frontkämpfer.
Sein japanischer Synchronsprecher ist Katsuyuki Konishi.
Er ist seit der Zeit im fernen Osten ein enger Kindheitsfreund von Mikoto Yamato, Chigusa Hitachi und Haruhime Sanjouno.
Für diese drei nimmt er die Rolle eines großen Bruders ein, der sie beschützt und anführt.
Name: Ōka Kashima
Geschlecht: Männlich
Alter: 17 Jahre
Rasse: Mensch
Familia: Takemikazuchi-Familia
Status: Level 2
Beiname: Kriegsgötter-Spross (Masuratakeo)
Rolle in der Familia: Anführer / Frontkämpfer
Ōka ist für sein Alter ungewöhnlich groß und erreicht eine Körpergröße von etwa 190 cm.
Seine Statur ist breit und muskulös, was ihn optisch zu einem typischen „Schrank“ an der Frontlinie macht.
Sein Erscheinungsbild unterstreicht seine Rolle als Schild der Gruppe.
Mit seiner Größe und Kraft kann er schwere Waffen führen und seinen Kameraden physisch Deckung geben.
Ōka ist von Grund auf ein warmherziger und loyaler Mensch, der seine Kameraden als Familie betrachtet.
Da alle Mitglieder der Takemikazuchi-Familia als Waisen gemeinsam aufgewachsen sind, sind diese Bindungen besonders tief.
Als Anführer versucht er, immer stark zu wirken, damit sich die anderen auf ihn verlassen können.
Er ist sich seiner Verantwortung bewusst und möchte so stark werden, dass er seine Familie in jeder Situation beschützen kann.
Er ist emotional und mitfühlend, kann in Gefahrensituationen aber schonungslose, kalte Entscheidungen treffen.
Er ist bereit, den Hass anderer auf sich zu ziehen, wenn das bedeutet, dass seine eigenen Leute überleben.
Seine Vergangenheit – der Verlust von Eltern, Bruder und Schwester durch Banditen – hat ihn geprägt.
Seit er als Waise im Schrein von Takemikazuchi aufgenommen wurde, gibt er sich Mühe, immer fröhlich zu sein und besonders Mikoto und Chigusa aufzumuntern.
Charakteristisch ist, dass er bereit ist, negative Gefühle, Schuld oder Feindseligkeit anderer auf sich zu bündeln, um seine Kameraden zu entlasten.
Er stellt ohne zu zögern das Leben seiner eigenen Familie über das von Fremden.
Ōka sieht Mikoto, Chigusa und Haruhime als kleine Geschwister.
Er handelt oft wie ein großer Bruder, der sie beschützt, anfeuert und zur Not auch mit harter Ehrlichkeit konfrontiert.
Zu Bell Cranel entwickelt er eine komplizierte, sich wandelnde Beziehung.
Anfangs benutzt er Bells Gruppe als Köder, später riskiert er sein Leben, um Bell zu schützen und wird zu einem Verbündeten.
Mit Welf Crozzo beginnt es recht angespannt, da Welf ihm seine Entscheidung im Dungeon übelnimmt.
Im Verlauf der Ereignisse – vor allem nach der Schlacht gegen den schwarzen Goliath und der späteren Expedition – entwickelt sich Ōka und Welfs Verhältnis zu einer echten Kameradschaft unter Frontkämpfern, wobei Welf ihn gerne „Großer Kerl“ nennt.
Sein Verhältnis zu Chigusa ist besonders brisant in Sachen Romantik.
Chigusa hegt starke Gefühle für Ōka, doch er ist in Liebesdingen extrem unempfindlich und bemerkt ihre Verliebtheit überhaupt nicht.
Wie sein Gott Takemikazuchi ist Ōka in romantischen Fragen schmerzhaft schwer von Begriff.
Während nahezu alle im Bündnis die Gefühle von Ryuu Lion für Bell Cranel bemerken, versteht Ōka überhaupt nicht, was vor sich geht.
Das bedeutet jedoch nicht, dass er kein Interesse an Frauen hätte.
Auf der 18. Ebene, als Bell unfreiwillig beim Baden sehr starker Abenteurerinnen zusieht (initiierte Aktion von Hermes), bezeichnet Ōka Bell begeistert als „Mann“ und möchte gemeinsam mit Welf Details hören.
Sein Geschmack geht klar in Richtung schlanker Figuren.
Direkt nach der Rückkehr von der 18. Ebene gesteht er – angetrunken, aber sehr deutlich – Hermes gegenüber, dass Tiona Hiryute „ganz klar“ sein Typ sei, was Chigusa mehr als Grund zum Ärger gibt.
In einer Geschichte aus dem Spiel „Memoria Freese“ steigert er sich in die irrige Vorstellung hinein, Chigusa sei vielleicht in Bell verliebt.
Dieses komplett falsche Missverständnis bringt Chigusa so sehr auf, dass sie ihn wütend verprügelt.
Als Angehöriger der Takemikazuchi-Familia beherrscht Ōka verschiedene Kampfkünste und Waffenarten außergewöhnlich gut.
Seine Körperkraft und Größe prädestinieren ihn für schwere Bewaffnung und eine kraftvolle, brachiale Kampfform.
Im Kampf tritt er überwiegend als Frontkämpfer und Tank auf.
Er verwendet häufig Großschwerter oder andere schwere Waffen und stellt sich zwischen Gegner und seine Kameraden.
Für die große Expedition der Fraktionsallianz in die unteren Ebenen lässt er sich von Welf Crozzo eine neue Waffe schmieden.
Diese gewaltige Kriegs-Axt mit dem Namen „Kōgō“ (Kaiserliche Härte) wird zu seinem Markenzeichen in dieser Zeit, wobei er Welf ausdrücklich bittet, beim Preis etwas nachzulassen.
Im Kampf auf der 27. Ebene gegen den Ebenenboss Amphisbaena zeigt er die Spitze seiner Kampfkraft.
Dank Haruhime Sanjounos Level-Boost und Mikotos Schwerkraftmagie gelingt es Ōka, mit der Technik „Kokū“ (Tigerschlund) einen der beiden Köpfe des Monsters abzuschlagen.
Ōkas Werte und Prioritäten werden besonders klar in zwei seiner bekanntesten Aussagen:
„Mir sind eure Leben tausendmal wichtiger als die von irgendwelchen Fremden, die ich nicht kenne.“
„Wenn dich das anwidert, dann beschimpf mich später meinetwegen bis zum Erbrechen.“
Diese Sätze verkörpern seine kompromisslose Loyalität gegenüber seiner eigenen Familia.
Er ist bereit, moralische Grauzonen zu betreten und gehasst zu werden, um die zu schützen, die ihm wichtig sind.
Monsterübergabe im Mittelbereich des Dungeons
Im fünften Band der Hauptgeschichte ist Ōka mit seiner Gruppe im Mittelbereich des Dungeons unterwegs.
Als Chigusa schwer verletzt wird, werden sie von einer Monsterhorde bedrängt und stehen kurz vor einer Katastrophe.
In dieser Ausnahmesituation prallen sie zufällig auf die Gruppe von Bell Cranel.
Ōka entscheidet sich dazu, eine Monsterübergabe durchzuführen – er lenkt die Monster auf Bells Gruppe, um seinen eigenen Leuten die Flucht an die Oberfläche zu ermöglichen.
Bells Team bleibt dadurch isoliert und in höchster Gefahr im Dungeon zurück.
Ōka bereut die Entscheidung als Anführer nicht, doch die moralische Last dieser Tat bleibt schwer.
Rettungsmission zur 18. Ebene und erste Aussprache
Nach der Rückkehr an die Oberfläche berichtet Ōka seinem Gott Takemikazuchi über alles.
So erfährt auch Hestia von der Monsterübergabe an Bells Gruppe.
Anstatt Ōka und seine Familia zu verurteilen, bittet Hestia sie darum, die Rettungsmission für Bell und die anderen zu unterstützen.
Ōka schließt sich daraufhin der Rettungstruppe an und begibt sich auf die 18. Ebene.
Dort entschuldigt er sich bei Bell und dessen Kameraden für die Monsterübergabe.
Er bleibt jedoch bei seiner Haltung, dass die Priorisierung des Lebens seiner eigenen Familie als Anführer richtig war – eine Position, die besonders Liliruca Arde und Welf Crozzo gegen ihn einnimmt.
Durch die Vermittlung von Hermes akzeptieren sie die Situation widerwillig und legen den offenen Streit auf Eis.
Ōka nimmt die Abneigung bewusst auf sich, möglicherweise um die Schuld von seiner Familia abzulenken.
Kampf gegen die Abenteurer von Rivira und den schwarzen Goliath
Später auf der 18. Ebene eilt Ōka Bell zu Hilfe, als dieser von Abenteurern in der Zufluchtsstadt Rivira brutal zusammengeschlagen wird.
Er beteiligt sich aktiv daran, den Angriff abzubrechen und Bell zu schützen.
Noch entscheidender ist seine Rolle im Kampf gegen den schwarzen Goliath, eine besonders gefährliche Variante des Ebenenbosses.
Als dieser Bell ins Visier nimmt, stellt Ōka sich ohne Zögern dazwischen und riskiert sein Leben, um ihn zu verteidigen.
Dieser selbstlose Einsatz führt schließlich zur Versöhnung zwischen ihm und Bells Gruppe.
Vor allem das Verhältnis zu Welf Crozzo verbessert sich deutlich, die beiden wachsen zu Kampfgefährten zusammen.
Expedition und Fraktionsallianz in die unteren Ebenen
Während der großen Expedition der Fraktionsallianz in die unteren Ebenen des Dungeons führt Ōka seine Familia erneut als Frontkämpfer an.
Mit der Kriegs-Axt „Kōgō“ vernichtet er zahlreiche Monster und behauptet sich in den gefährlichen Bereichen unter der 20. Ebene.
Beim Kampf gegen den Ebenenboss Amphisbaena auf der 27. Ebene sorgt er für einen spektakulären Moment.
Unter dem Einfluss von Haruhimes Level-Boost und der Schwerkraftmagie von Mikoto springt er in die Offensive und schlägt mit „Kokū“ den rechten Kopf des Bosses ab.
Sein Beitrag ist dort ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der Allianz.
Er beweist eindrucksvoll, dass er trotz „nur“ Level 2 mit den stärkeren Abenteurern Schritt halten kann.
Einfluss von Freya und innere Schuldgefühle
Als Freya ihre großangelegte Verzauberung (Charme) über Orario legt, wird auch Ōkas Wahrnehmung manipuliert.
Er hält den zu ihnen kommenden Bell fälschlicherweise für ein Mitglied der Freya-Familia und begegnet ihm mit scharfer Feindseligkeit.
Nachdem der Bann bricht, erkennt Ōka, dass er Bell damit erneut in eine gefährliche Lage gebracht hat.
Er fällt kurzzeitig in starke Selbstvorwürfe und Schuldgefühle.
Doch er bleibt nicht stehen, sondern macht sich gemeinsam mit Chigusa und Takemikazuchi sofort auf, um Bell zu unterstützen.
Seine Fähigkeit, Fehler zu erkennen und dann entschlossen zu handeln, zeichnet ihn als Anführer aus.
Teilnahme am „Fraktionskrieg“
Im sogenannten Fraktionskrieg wird Ōka zusammen mit Mikoto Teil der Spähertruppe der Fraktionsallianz.
Durch einen ausgeklügelten Plan von Hedin Selland werden sie dazu gebracht, Welfs legendäre Krozzos-Magierschwerter zu verschwenden und geraten in eine äußerst kritische Lage.
Nach der Wiedervereinigung mit Chigusa schließen sie sich dem rechten Flügel der Truppen an.
Als Tsubaki Collbrande, die das Zentrum anführt, von Hegni niedergestreckt wird, erhält Ōka von Daphne Lauros einen grausam wirkenden Befehl: Er soll sich von Hegni „niederschlagen lassen“, um das Schlachtfeld taktisch zu beeinflussen.
Gemeinsam mit Bors und anderen wird er von Hegni besiegt und scheidet aus der Schlacht aus.
Sein Widerstand sorgt jedoch mit dafür, dass Hegni seine verfluchten Waffen übermäßig nutzt.
Dadurch sinkt Hegnis Ausdauer so weit, dass Ryuu Lion später in der Lage ist, ihn zu besiegen.
Ōkas Einsatz im Fraktionskrieg ist also indirekt, aber strategisch sehr wichtig.
Verteidigungseinsatz bei der Rettung der Loki-Familia
Bei der Rettungsoperation für die Loki-Familia wird Ōka Teil der „Siebten Einheit“ der Verteidigungstruppen.
Mit Mikoto, Chigusa, weiteren Mitgliedern der Takemikazuchi-Familia sowie Studenten der Akademie-Einheit „Baldur-Klasse“ stellt er sich dem Dungeon entgegen.
Sie nehmen auf der 17. Ebene einen auftauchenden Goliath unter Beschuss.
Als die Haupttruppe die Ebene erreicht, fixiert Mikoto das Monster mit ihrer Schwerkraftmagie.
Ōka koordiniert sich mit Chigusa und den Studenten, um die speziell von der Akademie gefertigten Magierschwerter in einer konzentrierten Salve einzusetzen.
Gemeinsam gelingt es ihnen, den Goliath zu besiegen und den Weg für Bell und die anderen zu öffnen.
Nachdem der Gigant fällt, feuert Ōka Bell und seine Kameraden an, als diese tiefer in den Dungeon vordringen.
Sein Beitrag ist hier eher defensiver Natur, aber unverzichtbar für den Erfolg der gesamten Mission.
Ōkas Vergangenheit wird erstmals detailliert im Mobile-Game „Memoria Freese“ gezeigt.
Bemerkenswert ist, dass diese Enthüllung ausgerechnet in einem Crossover mit „Goblin Slayer“ stattfindet, was für eine Hintergrundgeschichte eines wichtigen Hauptwerkscharakters eher ungewöhnlich ist.
In dieser Kollaboration erhält Ōka besonders viel Augenmerk und wird sehr positiv in Szene gesetzt.
Seine Wut und Entschlossenheit gegen Goblins zeigen eine ungewohnt wilde Seite von ihm, die Fans beider Reihen beeindruckt.
Seine Mischung aus brutaler Ehrlichkeit, tiefer Loyalität und völliger Blindheit für Liebessignale macht ihn zu einer der bodenständigsten und gleichzeitig sympathisch-komischen Figuren der Serie.
Er ist der Typ, der ohne Zögern vor dir im Schildwall steht – und gleichzeitig nicht merkt, dass jemand direkt neben ihm schwer in ihn verliebt ist.
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