Welf Crozzo ist ein 17-jähriger menschlicher Schmied und Abenteurer aus dem Kriegskönigreich Lakia, ehemaliges Mitglied der Hephaistos-Familia und später Kernmitglied der Hestia-Familia in der Romanreihe „Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru Darō ka“, wo er als stolzer, hitzköpfiger „Waffenbruder“ von Bell Cranel auftritt und den Beinamen „Unabkühlbar (Ignis)“ trägt.
Name: Welf Crozzo
Geschlecht: Männlich
Alter: 17 Jahre
Größe: 175 cm
Rasse: Mensch (Human)
Beruf: Abenteurer, Schmied
Herkunft: Königreich Lakia (Regnum Lakia), Herrschaft des Kriegsgottes Ares
Familia: Hephaistos-Familia → Hestia-Familia
Level: 1 → 2
Zweiteiler/Beiname: „Unabkühlbar (Ignis)“
Synchronsprecher (Anime): Yoshimasa Hosoya
Welf ist zu Beginn der Handlung ein unterer Schmied von der großen Hephaistos-Familia, der heimlich davon träumt, als Abenteurer zu kämpfen und als „richtiger“ Schmied anerkannt zu werden.
Vor dem Kriegsspiel zwischen Hestia-Familia und Apollon-Familia wechselt er aus Freundschaft zu Bell Cranel per Konversion zur Hestia-Familia.
Er ist ein Nachfahre des einst ruhmreichen, später verfallenen Schmiede-Adelsgeschlechts Crozzo, dessen magische Schwerter „die Meere verbrannten“.
Welf lehnt jedoch die alte, selbstsüchtige Tradition seiner Familie ab und schwört, Magierschwerter nur noch für Freunde und Kameraden zu schmieden.
Nach der Erhöhung auf Level 2 erhält er den Beinamen „Unabkühlbar (Ignis)“, der sich direkt aus seiner pathetischen Liebeserklärung an Hephaistos ableitet – zu seinem eigenen, tiefroten Entsetzen.
Welf wirkt wie ein „großer Bruder“: großzügig, direkt und mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
Er ist der geborene Anführer am Werkplatz, übernimmt in der Hestia-Familia oft die Rolle des älteren Ratgebers und passt gut auf seine jüngeren Kameraden auf.
Gleichzeitig ist er stur, leicht reizbar und ausgesprochen streitlustig.
Sein Standardspruch ist ein wütendes „Verarscht mich nicht!“ beziehungsweise „Mach keinen Mist!“, was gut zu seinem Temperament passt.
Er handelt nach einem strengen, eigenen Wertekompass – typisch Handwerker: lieber bricht er mit der Welt, als ein Werkzeug zu schmieden, das seiner Überzeugung widerspricht.
Trotz des verarmten Hintergrunds als Ex-Adliger besitzt er Bildung, kann Geige spielen und versteht sich auf guten Tee, was seinen rauen Charme mit einer Prise Cultiviertheit kombiniert.
Dank seiner adeligen Jugend hat er ein gutes Auge für Menschen.
Er durchschaut Herkunft und Charakter anderer – etwa ahnt er bei Asfi Al Andromeda den königlichen Hintergrund aus ihrem Auftreten.
Welf ist ein junger Mann mit kurzem, flammend rotem Haar und markanten, entschlossenen Augen.
Seine Gesichtszüge sind scharf und energisch, was gut zu seiner feurigen Art passt.
Er bevorzugt einen schwarzen, kimonoartigen Arbeitskimono im Stil einer lässigen Robe.
Um den Hals trägt er meist ein Tuch, das er beim Schmieden klassisch um den Kopf bindet.
Seine Statur ist robust und trainiert, aber nicht übermäßig massig – eher der kräftige Handwerker, der auch im Kampf eine breite Klinge schwingen kann.
Welf ist ein hochbegabter Schmied, dem selbst die Schmiedegöttin Hephaistos früh Aufmerksamkeit schenkt.
Schon als niedrigstufiger Schmied verfügt er über ein Talent, das ihn später in die Nähe der „höchsten Schmiede“ der Stadt bringt.
Er hat allerdings ein katastrophales Talent für Waffennamen.
Das berühmteste Beispiel ist Bells leichte Rüstung, die Welf ernsthaft „Hasenrüstung (Pyonkichi)“ nennen wollte – Bell erleidet beim späteren Erfahren des Namens fast einen seelischen Schaden.
Auch bei Waffen für Bell und Mikoto Yamato schlägt er zunächst Namen wie „Minotauros-Kurzmesser (Mino-tan)“ oder „Tiger Nr. 2 (Shima-jiro)“ vor, bevor er sich widerwillig auf klangvollere Namen wie „Ushiwakamaru“ und „Kotetsu“ einlässt.
Kurioserweise werden seine Namensideen besser, wenn er nicht zu lange darüber nachdenkt.
Handwerklich übertrifft Welf als Magierschwertschmied sogar Tsubaki Collbrande, die als „Höchste Schmiedin (Master Smith)“ gilt.
Seine Kombination aus Crozzo-Blut, harter Ausbildung und kompromissloser Leidenschaft macht ihn zu einem der gefährlichsten Waffenschmiede der Welt.
Welfs zentrales Credo lautet:
„Eine Waffe ist die andere Hälfte des Kämpfers.“
„Eine Waffe darf ihren Träger niemals verraten.“
Deshalb verabscheut er traditionelle Magierschwerter, die dem Nutzer kurzfristig übermäßige Macht verleihen, dann aber unweigerlich zerbrechen und ihn im entscheidenden Moment im Stich lassen.
Diese Waffen betrachtet er als Betrug am Träger.
In der Hephaistos-Familia weigert er sich daher lange Zeit stur, Magierschwerter herzustellen, obwohl er genau darin ein Genie wäre.
Seine Kollegen bezeichnen ihn als „Versager von Crozzo“, und selbst Tsubaki kritisiert ihn dafür, sein Talent zu verschenken.
Erst als Hephaistos ihm ausrichten lässt, er solle aufhören, „Stolz und Kameraden gegeneinander aufzuwiegen“, bricht er seinen Bann.
Von da an schmiedet er Magierschwerter ausschließlich als Notfalltrumpf, um seine Freunde zu retten – nicht für Profit oder Prestige.
Mit jeder Extrem-Situation wächst sein Können; seine Magierschwerter werden haltbarer, stärker und vielfältiger.
Am Ende übertreffen Welfs Werke die alten, reinen „Blutsprodukte“ seiner Vorfahren bei weitem.
Die Ursprünge der Crozzo-Fähigkeit reichen in die Zeit vor dem Herabstieg der Götter zurück.
Der erste Crozzo rettet damals einen Geist vor Monstern und wird von diesem mit einem Tropfen Geisterblut gerettet.
Durch dieses Blut erhält der Ahnherr mysteriöse Kräfte, darunter die Fähigkeit, Magierschwerter zu schmieden, die Magie auf dem Niveau echter Geister entfesseln können.
Diese Kraft wird zwar nicht direkt vererbt, taucht aber in der Götterzeit als besondere Fertigkeit wieder auf, wenn ein Crozzo die „Göttergnade (Falna)“ erhält.
Die so entstandenen „Magierschwerter der Crozzo“ sind legendär – sie können ganze Meere verbrennen.
Indem die Familie ihre Waffen an das Kriegskönigreich Lakia verkauft, steigt sie zum Schmiedeadel auf.
Doch Gier und Maßlosigkeit führen zur Katastrophe:
Die Massenproduktion der Magierschwerter verwüstet elfische Wälder und die Natur selbst, worauf Elfen und Geister gleichermaßen Rache nehmen.
Im folgenden Krieg zerbrechen alle Magierschwerter der Crozzo, und die Fähigkeit, sie zu schmieden, verschwindet aus der Blutlinie.
Lakia verliert ohne seine Wunderwaffen, gibt den Crozzo die Schuld, enteignet sie und stößt sie als „gefallenen Schmiedeadel“ aus.
Später taucht die Fähigkeit ausgerechnet bei Welf wieder auf, als er im Alter von zehn Jahren seine Falna erhält.
Warum gerade er die Macht zurückbekommt, bleibt unklar – Bell Cranel vermutet scherzhaft, dass „die Geister sich beruhigt haben“ oder schlicht „weil es Welf ist“.
Tatsächlich benutzt Welf seine Magierschwerter nie für Eigennutz, sondern ausschließlich für Kameraden und Schutz.
Man kann es so lesen, dass die Geisterkraft zu jemandem zurückkehrt, der das Herz hat, damit verantwortungsvoll umzugehen.
Hephaistos
Hephaistos ist Welfs erste Herrin und heimliche große Liebe.
Er tritt der Hephaistos-Familia bei, nachdem er in der Schwertmacherstadt Zöringen eine von ihr geschmiedete Klinge sieht und sich auf den ersten Blick in ihre Arbeit verliebt.
Sie fördert ihn als Schmied, nimmt seine Sturheit ernst und gibt ihm entscheidende Ratschläge zu seinem Weg als Handwerker.
Welf entwickelt Gefühle für sie, die schließlich in ein Geständnis münden:
Er bittet sie, mit ihm auszugehen, wenn er eine Waffe schmieden kann, die sie als würdig anerkennt.
Hephaistos witzelt, dass genau diese Formulierung schon viele ihrer früheren Kinder benutzt haben und lacht ihn herzlich aus.
Sie versucht ihn abzuwimmeln, indem sie auf die unvereinbaren Lebensspannen von Gott und Mensch, ihre Unfähigkeit, eine normale Familie zu gründen, und ihr entstelltes Gesicht unter der Augenklappe hinweist.
Welf sieht ihre entblößte Gesichtshälfte ohne auch nur zu zucken und antwortet sinngemäß:
„Die Glut des Eisens, das Ihr in mir geschmiedet habt, kühlt davon nicht ab.“
Damit gelobt er, als Schmied zu wachsen, bis er dieser Liebe gewachsen ist.
Dieses extrem kitschige, aber ehrliche Geständnis verbreitet Hephaistos betrunkenerweise bei einem Trinkgelage mit Hestia.
Die Götter der Stadt machen es zum Gesprächsstoff – und zur Vorlage für seinen Beinamen „Unabkühlbar (Ignis)“.
Bell Cranel
Bell ist für Welf zugleich bester Freund, Schützling und „kleiner Bruder“.
Ihr erstes Treffen findet statt, als Bell nach einer von Welf gefertigten Rüstung sucht, die er zuvor getragen hat.
Welf erfährt, dass Bell ausnahmsweise nicht nach einem Magierschwert, sondern gezielt nach seiner Arbeit fragt – ein seltener Moment echter Wertschätzung für den Schmied, nicht nur für die Crozzo-Legende.
Gerührt schenkt er Bell die Rüstung kurzerhand und schlägt einen exklusiven Schmied-Vertrag vor: er wird Bells persönlicher Schmied.
Da Welf für seine Weiterentwicklung die Entwicklungsfähigkeit „Schmieden“ benötigt, bittet er Bell außerdem, ihn bis zu seinem Levelaufstieg in seine Dungeon-Gruppe aufzunehmen.
Bell akzeptiert gerne, und im Verlauf der Abenteuer werden die beiden ein unzertrennliches Team.
Welf nimmt sich vor, mit Bells rasendem Wachstum mitzuhalten und als eigenständiger „Schmied an Bells Seite“ zu wachsen.
Später wird er mehrfach zum emotionalen Stützpfeiler, etwa wenn er Bell bei der Entscheidung über Syr Flover/Freya den Rücken stärkt.
Tsubaki Collbrande
Tsubaki Collbrande ist die einäugige, derbe Anführerin der Hephaistos-Familia und offizielle „Höchste Schmiedin (Master Smith)“ Orarios.
Sie nennt Welf spöttisch „Welfchen“ und zieht ihn ständig auf, was ihn auf die Palme bringt – dennoch respektieren sich beide als Handwerker.
Tsubaki erkennt sein Potential als Magierschwertschmied, ist aber genervt von seinem dogmatischen Boykott des eigenen Talents.
Später lobt sie sein Werk „Shikō Kōzuki“ als Beweis, dass er „seine Hand schon am Gipfel der Schmiedekunst“ habe.
Liliruca Arde
Liliruca Arde, kurz Lili, ist Kameradin aus der Hestia-Familia.
Welf nennt sie scherzhaft „Lilisuke“, was ihr anfangs gar nicht gefällt.
Zu Beginn ist Lili eifersüchtig auf Welf, weil er „ihre“ Zweierzeit mit Bell im Dungeon stört.
Mit der Zeit schweißen gemeinsame Lebensgefahren die beiden zusammen, und sie entwickeln eine vertraute, schnippische Freundschaft, in der Lili seine Verrücktheiten kommentiert – etwa als er mitten im Dungeon eine Magierklinge schmieden will.
Ōka Kashima
Ōka Kashima ist ein Abenteurer der Takemikazuchi-Familia und so etwas wie Welfs „verhasster bester Freund“.
Nachdem Ōka Welfs Gruppe via „Monsterweitergabe“ in Lebensgefahr bringt, kann Welf ihn zunächst nicht ausstehen.
Der Wendepunkt kommt, als Ōka im Kampf gegen den „Schwarzen Goliath“ sein Leben riskiert, um Bell zu schützen.
Danach verwandelt sich die Feindschaft in robuste Kameradschaft, inklusive hitzigen Wortgefechten und gemeinsamen Abenteuern.
Allen Fromel
Allen Fromel ist Vizekommandant der Freya-Familia und Welfs persönlicher Albtraumgegner.
Beim Bordellviertel-Zwischenfall verspottet Allen Welf und schlägt ihn mehrfach brutal nieder, was tiefe Kränkungen hinterlässt.
Erst während des „Fraktionskrieges“ gelingt es Welf, Allen indirekt zu übertrumpfen, indem er ihn im entscheidenden Moment mit „Shikō Kōzuki“ und seiner Anti-Magie unterstützt ausschaltet.
Dieser späte Triumph ist eine seiner emotional wichtigsten Szenen.
Familie Crozzo
Garon Crozzo ist Welfs Großvater und erster wirklicher Lehrmeister im Schmiedehandwerk.
Von ihm übernimmt Welf das zentrale Handwerksmotto:
„Höre auf die Stimme des Eisens, auf sein Klingen, und lege dein Herz in den Hammer.“
Vil Crozzo, sein Vater, lebt ganz in der Vergangenheit des Schmiede-Adels.
Er sieht Welf nur als Werkzeug zur Wiederherstellung des Familienglanzes und versucht, ihn zur Produktion von Crozzo-Magierschwertern zu zwingen, selbst um den Preis eines Krieges.
Welf verabscheut diese Haltung und bricht mit Vil.
Im Krieg zwischen Lakia und Orario kommt es zur Konfrontation: Welf zerstört die letzte Crozzo-Klinge seines Vaters mit seinem eigenen Magierschwert „Resshin“, prügelt ihn nieder und fordert ihn an, sich wieder als Schmied statt als „armer Aristokrat“ zu verstehen.
Phobos, Welfs erster Gott, schätzt ihn gerade dafür, dass er sich mehr als Schmied denn als Adliger sieht.
Sie hilft ihm bei der Flucht aus Lakia und wird dafür in den Himmel zurückgeschickt – Welf ist ihr ein Leben lang dankbar.
Welf wächst als Spross des verarmten Schmiede-Adels Crozzo im Königreich Lakia auf.
Anders als seine Verwandten interessierte er sich nicht für Stand und Macht, sondern nur für das Schmiedehandwerk, das er von Vater und Großvater lernt.
Zu seinem zehnten Geburtstag erhält er von Phobos die Falna.
Dabei manifestiert sich überraschend die lange verschollene Crozzo-Fähigkeit zur Schaffung extrem mächtiger Magierschwerter.
Die Familie sieht darin die Chance zur Rückkehr an Lakias Hof und zwingt Welf brutal, Magierschwerter zu schmieden.
Er erkennt entsetzt, dass man ihn nur als Werkzeug für Krieg und Politik sehen will, und beschließt, zu fliehen.
Mit Hilfe von Phobos gelingt ihm der Ausbruch aus Lakia.
Auf der Flucht besiegt er eine Truppe von Lakia-Rittern mit einem Crozzo-Magierschwert und entscheidet danach, diese „unreinen“ Waffen nie wieder anzufassen.
Er taucht unter falschem Namen in der Schwertmacherstadt Zöringen unter und arbeitet in einer Schmiede.
Dort entdeckt ihn Hephaistos und wirbt ihn nach Orario in ihre Familia – der eigentliche Beginn seiner Geschichte.
Begegnung mit Bell Cranel und erster Dungeon-Einsatz
Welf trifft Bell in einem Laden der Hephaistos-Familia, als er sich über die schlampige Behandlung seiner Rüstungen aufregt.
Bell erklärt, dass er eine von Welfs Rüstungen früher benutzt hat und genau diese wiederkaufen will.
Tief berührt schenkt Welf ihm die Rüstung und bietet zugleich einen exklusiven Schmiedevertrag an.
Er bittet Bell außerdem, ihn vorübergehend in seine Dungeongruppe aufzunehmen, damit er endlich genug Erfahrung für die Entwicklungsfähigkeit „Schmieden“ sammeln kann, da ihn bei Hephaistos niemand mitnehmen wollte.
Gemeinsam mit Bell und Liliruca wagt Welf den Vorstoß in die mittleren Dungeon-Ebenen.
Die Zusammenarbeit läuft gut – bis ihnen Ōkas Truppe aus der Ferne eine Monsterhorde auf den Hals hetzt.
Verirrt in den mittleren Ebenen und „Schwarzer Goliath“
Welf wird verletzt, die Gruppe landet in einer Katastrophenlage und muss sich zur „Sicheren Ebene“ 18 durchschlagen.
Welf setzt erstmals sein Anti-Magie-Zauber „Will-o-Wisp“ ein, um die Feuerstöße der Höllenhunde zu neutralisieren, übertreibt es aber und fällt wegen geistiger Erschöpfung in Ohnmacht.
Bell trägt den bewusstlosen Welf bis nach unten, wo sie von der Loki-Familia gerettet werden.
Dort kommt es zu den Ereignissen rund um den „Schwarzen Goliath“, einen Boss der Stärke eines Level-5-Abenteurers.
Welf übernimmt unterstützende Aufgaben: Er blockt mit „Will-o-Wisp“ die schädliche Schrei-Attacke des Goliath und hält umgebende Monster in Schach.
Als Bell und Ōka schwer verwundet werden, erinnert er sich an Hephaistos’ Worte und entscheidet sich, seine Abscheu gegen Magierschwerter zu überwinden.
Er zieht sein einziges Crozzo-Magierschwert „Kazuki“ und entfesselt eine Flammenwelle, die Goliath schwer beschädigt und Bell die Gelegenheit für den finisher „Heldenhieb“ verschafft.
Levelaufstieg und Beitritt zur Hestia-Familia
Nach Rückkehr nach oben und Auswertung der Statuswerte steigt Welf auf Level 2 auf und erhält die Entwicklungsfähigkeit „Schmieden“.
Endlich ist er offiziell ein „oberer Schmied“.
Doch Ruhe kehrt nicht ein:
Die Apollon-Familia plant ein Kriegsspiel gegen die Hestia-Familia, während Lili von ihrer ehemaligen Familia entführt wird.
Welf unterstützt den Rettungsangriff auf die Soma-Familia-Zentrale, besiegt deren Hauptmann Zanis und hilft, Lili zu befreien.
Kurz darauf entscheidet er sich endgültig, Hephaistos zu verlassen und zur Hestia-Familia zu konvertieren, um „für seinen Freund“ Bell zu kämpfen.
Hephaistos fragt ihn nach dem Grund für diesen Schritt, und Welf antwortet lachend: „Für meinen Freund.“
Beeindruckt gibt sie ihn frei.
Kriegsspiel gegen Apollon-Familia
Im Kriegsspiel schmieden Welf und Lili einen Plan, um Bell bis zu Apollons Hauptkämpfer Hyakinthos vorzuschleusen.
Lili verwandelt sich mittels Magie in den Apollon-Abenteurer Luan, während Welf und Bell ins Schloss eindringen.
Als Daphne Lauros’ Truppe einen koordinierten magischen Angriff startet, kontert Welf mit „Will-o-Wisp“ und bringt ihren Zauber zum Explodieren.
Er hält Daphne anschließend in Schach, damit Bell ungestört seinen Duellkampf austragen kann.
Bordellviertel und Demütigung durch Freya-Familia
Beim Bordellviertel-Zwischenfall stürmt Welf gemeinsam mit Hestia, der Takemikazuchi-Familia und anderen Verbündeten das Hauptquartier der Ishtar-Familia, um Bell und Mikoto zu retten.
Sie stoßen auf starke Prostitutionskriegerinnen, gegen die Welf als Level-2-Kämpfer im direkten Nahkampf unterliegt.
Die unverhoffte Ankunft der Freya-Familia wendet das Blatt: Allen Fromel taucht auf, erledigt die Gegner mit Leichtigkeit und würdigt Welf eines verächtlichen Blickes.
Die Kombination aus Ohnmacht und Spott brennt sich tief in Welfs Stolz ein und wird später Motivation, stärker zu werden.
Krieg zwischen Lakia und Orario
Als Lakia den Krieg gegen Orario anzettelt, sind Welfs alte Verbindungen der Grund: Ziel des Feldzuges ist es, Welf samt seiner Crozzo-Fähigkeit zurückzuholen.
Sein Vater Vil taucht in Orario auf und stößt ihm ins Gesicht, dass man entweder ihn oder die in Lakia gelagerten alten Magierschwerter einsetzen werde – andernfalls wolle er Orario in Flammen sehen.
Welf ringt mit der Frage, ob er sich opfern oder standhaft bleiben soll.
Bevor es eskaliert, nehmen Finn Deimne und die Loki-Familia ihm die Entscheidung teilweise ab: Sie stellen Vil und die eingeschleusten Lakia-Soldaten.
Vil versucht in einem letzten Akt der Verzweiflung, ein Crozzo-Magierschwert gegen Orario zu richten.
Welf zerstört den Angriff mit seinem eigenen Flammenschwert „Resshin“, schlägt seinen Vater zusammen und brüllt ihn an, endlich wieder wie ein Schmied statt wie ein feiger Adliger zu leben.
Großvater Garon erscheint und akzeptiert Welfs Willen, die Familie nicht zu reaktivieren.
Vil und Garon werden der Gilde übergeben, Welf blickt ihnen schweigend hinterher – aber als Mann, der seinen eigenen Weg gefunden hat.
Begegnung mit den „Abweichlern“ (Xenos)
Die Hestia-Familia findet auf Ebene 19 die weinende, bewusst denkende Monsterin Wiene.
Welf ist zunächst absolut dagegen, ein Monster in der Basis zu beherbergen – das widerspricht allem, was Abenteurer lernen.
Doch Wienes kindliche Unschuld und Hilflosigkeit brechen seinen Widerstand.
Er beginnt sogar, ihre Krallen zu feilen und übernimmt Onkel-Rollenaufgaben, während er sie gleichzeitig im Auge behält.
Auf Ebene 20 entdecken sie das Versteck der Xenos, der bewussten Monster, und treffen Lido und andere Xenos.
Welf lernt die Tragik dieser Gruppe kennen, was seinen Blick auf „Monster“ nachhaltig verändert.
Xenos-Aufstand und Rückführungsmission
Die Situation eskaliert, als die Ikeros-Familia Xenos jagt und diese als Antwort in Orario randalieren.
Während Bell nach unten geschickt wird, sucht Welf zusammen mit Lili und anderen nach Informationen in der „Daedalus-Gasse“.
Dort treffen sie erneut auf die tobende Wiene und Bell, verfolgt von der Loki-Familia.
Bell entscheidet sich, die Xenos gegen ganz Orario zu verteidigen, was dem Ruf der Hestia-Familia massiv schadet.
Kurz darauf bittet Fels Welf und die anderen, bei einer geheimen Rückführungsmission der Xenos in den Dungeon zu helfen.
Bell will zuerst allein handeln, doch Welf präsentiert den anderen die für diesen Zweck geschmiedeten Magierschwerter und macht klar, dass niemand Bell alleine ziehen lässt.
Während der Operation werden Welf und Mikoto von Fels’ Magie unsichtbar gemacht und sichern die Xenos.
Mit Eis- und Windmagierschwertern deaktiviert Welf Gegner, ohne sie tödlich zu verwunden, und schleudert sogar die Level-6-Hiryute-Schwestern aus dem Weg – sehr zum späteren Ärger von Tione Hiryute.
Der schwerste Gegner ist Gareth Landrock von der Loki-Familia.
Welfs gewöhnliche Magierschwerter prallen an ihm ab, doch Tsubaki erreicht ihn mit einer Botschaft von Hephaistos: Welf soll seinen stärksten Trumpf nutzen.
Er zieht widerstrebend das extreme Eis-Magierschwert „Hiyō“ und entfesselt einen Angriff, dessen Kraft Gareth mit Riveria Ljos Alfs Magie vergleicht.
Damit gelingt es, Gareth zumindest so lange zu stoppen, dass die Flucht der Xenos gelingt.
Beiname „Unabkühlbar (Ignis)“
Nach der Xenos-Krise findet eine Götterversammlung statt, bei der neue Beinamen vergeben werden.
Als Welfs Name fällt, erinnern sich Hestia und Hephaistos an seine brennende Liebeserklärung, dass „die Glut des Eisens in ihm nicht abkühle“.
Die Götter beschließen einstimmig und praktisch im ersten Satz: Welfs Beiname lautet „Unabkühlbar (Ignis)“.
Welf, der dies erfährt, möchte im Boden versinken – sein Privatmoment ist nun Stadtgespräch.
Dungeon-Expedition und „Shikō Kōzuki“
Als die Hestia-Familia Rang D erreicht, erhält sie von der Gilde einen Zwangsauftrag für eine Tiefendungeon-Expedition.
Während Bell durch separate Umstände von der Gruppe getrennt ist, müssen Welf und die anderen sich dem Ebenenboss „Amphis Baena“ stellen.
Welf gefriert mit einem Eismagierschwert den See auf Ebene 25, um eine Angriffsplattform für die Gruppe zu schaffen.
Mit Haruhime Sanjounos Level-Boost stellt er sich dem Boss und zeigt, dass ein Schmied auch an vorderster Front bestehen kann.
Später wird die Gruppe auf Ebene 27 von einer großen Monsterhorde eingekesselt.
Alle sind erschöpft, sämtliche Magierschwerter verbraucht, und der Rückzug scheint unmöglich.
Welf erinnert sich an Hephaistos’ Satz:
„Solange du Hammer, Eisen und brennende Leidenschaft hast, kannst du überall Waffen schmieden.“
Er beschließt, mitten im tosenden Dungeon-Getümmel eine neue Klinge zu schmieden – etwas, das noch nie zuvor jemand gewagt hat.
Selbst Lili erklärt, dass dies „unmöglich“ sei, aber Welf bleibt stur.
Während seine Kameraden das Monstertreiben abfangen, konzentriert er sich in absoluter Lebensgefahr auf Hammer, Glut und Stahl.
In diesem Zustand extremer Anspannung und Konzentration entsteht das erste Schwert der neuen Serie „Shikō“:
„Shikō Kōzuki“ – „Erste Höhe: Strahlender Mond“, ein Flammenschwert, das nicht zerbricht und sich von der Magie seines Trägers speist.
Mit „Shikō Kōzuki“ brennt Welf im wahrsten Sinne des Wortes die angreifende Monsterhorde weg.
Die Klinge hält der Belastung ohne Risse stand – später übersteht sie sogar Attacken des Level-6-Kämpfers Allen Fromel ohne sichtbaren Schaden.
Tsubaki erklärt ehrfurchtsvoll, Welf habe „die Hand schon an den Gipfel des Gottesberges der Schmiedekunst gelegt“.
Hephaistos beurteilt „Shikō Kōzuki“ nur mit einem lakonischen „ganz gut“, was in Schmiedekreisen einem Ritterschlag gleichkommt.
„Wahnsinnige Kriegssaga (Orgyas Saga)“
Kurz nach der Expedition nimmt Welf an der finalen Schlacht gegen die „Zerstörerin der Stadt (Enyo)“ teil.
Mit Haruhimes Level-Boost verstärkt, schließt er sich Riverias Zweittruppe an und stellt sich einer „Geister-Teilgestalt“.
Die Geisterkopie verfügt über verheerende Magie, aber Welfs „Will-o-Wisp“ lässt jeden ihrer Zauber im eigenen Gesicht explodieren.
Mit „Shikō Kōzuki“ fügt er enormen Schaden zu und neutralisiert die Bedrohung praktisch im Alleingang.
Göttinnenfest und Freyas „Spielbox“
Beim herbstlichen Göttinnenfest muss der Großteil der Hestia-Familia im Gasthaus „Die Fülle der Göttin“ schuften, während Bell auf ein Date mit Syr Flover geht.
Am zweiten Tag begegnet Welf Bell zufällig vor dem Lokal und merkt sofort, dass Bell vor Syrs Liebesgeständnis davonläuft.
Er packt ihn verbal am Kragen und sagt ihm klar: „Lauf nicht vor jemandem weg, der dir seine Gefühle gezeigt hat.“
Er drängt Bell dazu, sich Syr offen zu stellen – auch wenn das bedeutet, sie zurückweisen zu müssen.
Als Bell Syr/Freya tatsächlich abweist, verliert Freya alle Zurückhaltung und entfesselt ihre wahre Macht.
Sie befiehlt den stärksten Mitgliedern ihrer Familia, die Hestia-Familia „aus dem Weg zu räumen“.
Die Gallagher-Brüder greifen Welfs Gruppe an; Mikoto und Haruhime gehen sofort bewusstlos zu Boden.
Welf stellt sich Allen Fromel entgegen, um Lili die Flucht zu ermöglichen, wird aber in Sekunden niedergestreckt und schwer verletzt.
Danach nutzt Freya ihre Charm-Fähigkeit, um Orario umzuschreiben:
In den Erinnerungen aller ist Bell nun von Anfang an ein Kind der Freya-Familia, und jede Verbindung zur Hestia-Familia wird gelöscht.
Welf verliert jeden bewussten Zugang zu seinen Erinnerungen an Bell.
Als Bell später in die Basis der Hestia-Familia kommt, steht ihm ein misstrauischer, feindseliger Welf gegenüber.
Doch die Leere in ihm, verursacht durch den Verlust eines so zentralen Menschen, bleibt spürbar.
Beim Blick auf eine extra für Bell geschmiedete, ungenutzte Leichtrüstung fragt er sich, warum er so ein Stück für „niemanden“ so hingebungsvoll gefertigt hat.
Nachdem Hestia Freyas Charm schließlich bricht, kehren die echten Erinnerungen zurück.
Die Hestia-Familia ist erschüttert darüber, was sie Bell im manipulierten Zustand angetan hat, aber Welf reißt sie aus der Selbstanklage und drängt sie, Bell aktiv zurückzuholen.
Vorbereitung und Verlauf des „Fraktionskriegs“
Freyas Hartnäckigkeit führt zum größten Kriegsspiel der Stadtgeschichte: dem „Fraktionskrieg“, bei dem nahezu alle Familias der Stadt Stellung beziehen.
Hestia akzeptiert die Herausforderung, um die Beziehung zu Bell und Freya endgültig zu klären.
Welf kämpft mit Schuldgefühlen darüber, dass er Bell in der „falschen Realität“ abgelehnt hat.
Bell erklärt ihm, dass er ihm nichts vorwirft, und bittet stattdessen um eine Sache: Welf soll ihm im kommenden Krieg helfen.
Welf beschließt daraufhin, so viele Crozzo-Magierschwerter zu schmieden, wie er physisch und mental verkraften kann.
Obwohl er Magierschwerter verabscheut, stellt er seinen Stolz zurück – „für einen Freund“.
Zu Beginn des Fraktionskriegs entfesselt Welf einen massiven Bombardement-Angriff mit seinen Magierschwertern auf die Kampflinie der Freya-Familia.
Die ersten Salven reißen tiefe Lücken in die Reihen der „zähen Helden (Einherjar)“, und die verbündeten Familias jubeln.
Welf selbst ist jedoch zerrissen: Er erkennt, dass er nun auf dieselbe zerstörerische Macht vertraut wie einst Lakia.
Die Antwort der Freya-Familia fällt jedoch ebenso übermächtig aus – der Priester Hedys Belvet, Hauptmann der „sättigenden Rußträger (Andhrímnir)“, wirkt einen riesigen Heilzauber, der die Einherjar wieder in den Kampf zurückholt.
Die Magierschwerter der Crozzo zerbrechen bei diesem überlangen Einsatz vollständig.
Der Krieg kippt, die Verbündeten werden in brutale Nahkämpfe verwickelt – und Welf wird beim Versuch, Tsubaki per Magie zu unterstützen, von Allen Fromel schwer getroffen und bewusstlos.
Später kommt er wieder zu sich, schwer verletzt, kann sich kaum bewegen.
Trotzdem schleppt er sich in Richtung „Haus der Götter“, wo Freya und Bell aufeinandertreffen werden.
Im finalen Showdown zwischen Bell und Allen greift Welf ein letztes Mal entscheidend ein.
Über Lilis Fähigkeit „Kommandoruf“ erhält er Anweisungen, hindert die verbliebene Leibgarde daran, Bell mit Magie zu treffen, indem er ihre Zauber mit „Will-o-Wisp“ zur Explosion bringt, und setzt dem verletzten Allen mit „Shikō Kōzuki“ den Rest.
Damit öffnet er Bell den Weg zu Freya – sein größter Beitrag in dieser monumentalen Schlacht.
Stadtturnier „Orariade“ und Rettung der Loki-Familia
Nach dem Fraktionskrieg kommt es durch Spannungen zwischen Orario und einer wandernden Lehrinstitution, der „Akademie“, zu einem sportlichen Entscheidungskampf: der „Stadtturnierfestspiele (Orariade)“.
Welf selbst nimmt nicht aktiv teil, beobachtet aber die Kämpfe und hat vorher für Bell ein Großschwert aus Adamantit und einen Crozzo-Magierdolch geschmiedet, um ihn auf einen Ausflug ins „Drachental“ vorzubereiten.
Während Bells Kampf im Finale gegen Leon Vardenberg sieht Welf, wie sein sorgfältig geschmiedetes Adamantitschwert von Leons Technik „Nachbild“ rasch verschlissen wird.
Über den „Gottesspiegel“ verfolgt er entsetzt, wie schnell eine Waffe an ihre Grenzen kommen kann, wenn der Nutzer mit einem übermächtigen Gegner konfrontiert ist.
In einer späteren Rettungsaktion für die Loki-Familia erhält Welf die Rolle des „Schildes“: Er soll die provisorischen Schachtanlagen einer „Pseudo-Schachtgrube“ verteidigen.
Als eine Geister-Teilgestalt auf Ebene 28 erscheint, provoziert er mit „Will-o-Wisp“ eine Explosion ihres Zaubers (und entgeht selbst knapp dem Tod), worauf die versammelten Abenteurer das Wesen vernichten.
Später, als Bell auf Ebene 60 von einem „befleckten Geist“ verschlungen wird, stellt sich heraus, dass er sich mit einem von Welf geschmiedeten, bisher ungenutzten Crozzo-Magierschwert aus dem Inneren heraus befreien kann.
Auch hier ist Welfs Handwerk entscheidend für Bells Überleben.
Welf bezeichnet sich selbst als „kämpfenden Schmied“.
Im Kampf nutzt er vor allem breite Großschwerter und Schwerter, kombiniert mit Magie und Magierschwertern.
Als Level-1-Abenteurer haben seine Basisattribute einen soliden, aber nicht herausragenden Durchschnitt erreicht (Stärke und Geschick im C-Bereich, Ausdauer knapp darunter).
Zu Beginn von Level 2 sind seine Werte noch recht niedrig, da er gerade erst aufgestiegen ist.
Seine wahre Stärke liegt nicht im blanken Nahkampf, sondern in der Magie und im Einsatz von Magierschwertern:
Er allein in der Unterwelt kann „Crozzo-Magierschwerter“ auf diesem Niveau schmieden.
Deren Feuerkraft konkurriert mit der Magie von Riveria Ljos Alf, der stärksten Magierin der Stadt.
Da Magierschwerter keine Zauberformeln benötigen, kann Welf „Großmagie“ wie eine Art Flammengewehr in Serie abfeuern.
Sein Zauber „Will-o-Wisp“ ist eine Anti-Magie-Flamme, die gegnerische Magie zum Explodieren bringt.
Damit ist Welf für Magier und magische Monster ein Albtraum: lange Beschwörungen werden nutzlos, sobald er den Rhythmus ihres Zaubers erfasst.
Riverias Schüler Hedin Selland bemerkt dazu trocken, dass Welfs Kampfstil „die denkbar schlechteste Kombination für Elfen“ sei.
Gegen Gegner mit schneller oder keiner Magienutzung ist die Fähigkeit hingegen kaum einsetzbar.
Statuswerte (aus dem Text)
Level 1 (letzter bekannter Stand):
Stärke: C 617
Ausdauer: D 521
Geschick: C 645
Agilität: D 509
Magie: I 70
Level 2 (Band 18, Zwischenstand):
Stärke: H 185
Ausdauer: G 213
Geschick: G 266
Agilität: H 142
Magie: H 102
Entwicklungsfähigkeit:
Schmieden: Erlaubt es ihm, Waffen mit Elementen zu versehen; bei normalen Schmieden Voraussetzung, überhaupt Magierschwerter zu schaffen. In der Hephaistos-Familia ist diese Fähigkeit Pflicht, um als „oberer Schmied“ zu gelten.
Skill: Magierschwert-Blut (Crozzo Blood)
Ein spezieller Schmiede-Skill, der nur in der Blutlinie der Crozzo auftreten kann.
Er erlaubt Welf, Magierschwerter mit Macht auf dem Niveau der legendären Ahnen zu schmieden.
Skill: Flammenformung (Veritas Burn)
Dieser Skill manifestiert sich nach seiner Rückkehr von der Dungeon-Expedition.
Er verleiht ihm hohe Resistenz gegen Feuer und verstärkt alle Angriffe mit Feuerelement.
In Kombination mit Feuer-Magierschwertern wie „Shikō Kōzuki“ erzielt Welf dadurch nochmals gesteigerte Wirkungen.
Man kann sagen: Je heißer es wird, desto stärker wird Welf.
Magie: Will-o-Wisp
Zauberformel: „Brenne aus, fremde Kunst.“
„Will-o-Wisp“ ist eine Anti-Magie-Flamme (Anti-Magic Fire), die gegnerische Zauber zur „Narrenscheinflamme“ macht – sie explodieren in den Händen ihres Anwenders.
Die Stärke des Effektes hängt von der Magiestärke des Gegners ab:
Je mächtiger der gegnerische Zauber, desto verheerender die Rückkopplung.
Nachteil:
Gegen Zauber mit sehr kurzer Formel oder spontane Magie kann Welf den richtigen Zeitpunkt zum Entgegenzaubern verpassen.
Und gegen Gegner, die gänzlich ohne Magie stärker sind als er, nützt ihm „Will-o-Wisp“ wenig.
Hintergrundmäßig spiegelt die Magie Welfs Wunsch wider, dass Kämpfe „ehrlich“ mit Waffen geführt werden sollten, nicht mit entfernter, schwer kontrollierbarer Magie.
Großschwert (namenlos)
Welf fertigt sein eigenes Großschwert, gibt ihm jedoch bewusst keinen Namen.
Im Kampf ist es seine Standardklinge, doch im Vergleich zu seinen magischen Werken wirkt sie unscheinbar.
Schwarzer Arbeitskimono
Seine typische Arbeits- und Kampfkleidung, hitze- und feuerresistent, aber kaum schützend gegen physische Angriffe.
Auf Dungeonstreifzügen trägt er meist zusätzliche Rüstung darüber.
Kazuki („Feuermond“)
Ein frühes Flammen-Magierschwert, das er direkt nach seinem Eintritt in die Hephaistos-Familia einmal schmiedet.
Es hält nur eine einzige Anwendung aus, entfesselt dabei aber Feuerkraft, die selbst den „Schwarzen Goliath“ schwer verwüstet.
Shirahime und Hokage („Purpurprinzessin“ und „Feuerschatten“)
Zwei schnell gefertigte Schwesternklingen für das Kriegsspiel gegen Apollon: eine violette und eine rote Langschwertklinge.
„Shirahime“ schleudert Blitze, „Hokage“ feuert gewaltige Feuerbälle.
Ihre Kraft reicht aus, um verstärkte Burgmauern mit einem einzigen Schlag zu pulverisieren.
Die Apollon-Abenteurer reagieren mit purer Panik, als sie den Einschlag sehen.
Resshin („Flammvorstoß“)
Eine rote Langschwertklinge mit extrem mächtigen Feuerangriffen.
Sie übertrifft die alten Magierschwerter der Crozzo, die einst nur auf Geisterblut basierten.
Mit „Resshin“ neutralisiert Welf schließlich die Attacke seines Vaters und bricht symbolisch mit der Vergangenheit der Familie.
Hien („Eisschwalbe“)
Ein kurzschwertähnliches Magierschwert mit Eisattribut, gefertigt während der Xenos-Krise.
Es erzeugt eine Welle der Eisfesselung, die selbst hochrangige Abenteurer temporär einfriert.
Welf wählt bewusst Eis, um Gegner bewegungsunfähig zu machen, ohne die Stadt oder Unbeteiligte in Brand zu setzen.
Fūbu („Windkrieg“)
Ein Katanaschwert-Magierschwert, dessen Windstoß keine direkten Verletzungen, sondern eine massive Schubkraft entfaltet.
Es schleudert alles im Wirkungsbereich fort – inklusive Level-6-Gegner wie die Hiryute-Schwestern.
Diese Aktion bringt Welf den Zorn von Tione Hiryute ein, die sich nicht gerne wie ein Blatt im Wind fortblasen lässt.
Hiyō („Eisfalke“)
Ein tiefer blaues Langschwert mit Eisattribute und enormer Zerstörungskraft.
Welf zögert selbst, es einzusetzen, weil seine Wirkung kaum kontrollierbar erscheint.
Als er es schließlich gegen Gareth Landrock einsetzt, bezeichnet dieser die Kraft als gleichwertig mit Riverias Magie.
„Hiyō“ ist, kurz gesagt, eine tragbare Katastrophe auf Klinge.
Kōga („Flammenzahn“)
Eine rote Langschwertklinge mit Feuerattribut, deren Kraft sogar „Kazuki“ übertrifft.
Sie kann ganze Schwärme von Unterweltmonstern in einem Schlag auslöschen.
Die „Shikō“-Serie markiert den Wendepunkt in Welfs Schmiedekunst.
Inspiriert vom „Hestia-Messer“ – einer Waffe, die mit ihrem Nutzer wächst und nicht zerbricht – entwickelt er eine neue Generation von Magierschwertern.
Diese Klingen sind keine Wegwerfartikel mehr, die nach einigen Einsätzen zerbrechen.
Stattdessen:
sind sie dauerhaft haltbar,
beziehen ihre Kraft aus der Magie des Trägers,
wachsen mit der Entwicklung des Nutzers mit.
Das bedeutet:
Solange der Träger genug geistige Energie (Mana) besitzt, kann er die Waffe beliebig oft einsetzen.
Die Begrenzung liegt im Körper des Nutzers, nicht in der Waffe.
Wenn mehrere Personen ihre Magie in dieselbe „Shikō“-Klinge einspeisen, summiert sich die Kraft.
Verwendet Welf selbst sie, verstärkt sich ihre Kraft zusätzlich durch Resonanz mit seinem Geisterblut, wodurch sie klassische Crozzo-Klingen an Macht erreichen oder übertreffen.
So erfüllen die „Shikō“-Waffen Welfs Ideal:
Sie geben keine unverdiente Macht, sondern skalieren mit dem Träger und bleiben immer an seiner Seite.
Shikō Kōzuki („Erste Höhe: Strahlender Mond“)
Das erste Schwert der Serie und Welfs Meisterstück.
Eine Flammen-Langklinge, geboren in einem der gefährlichsten Schmiedevorgänge der Geschichte – mitten im Angriff eines Monsterheeres auf Ebene 27.
Mit „Shikō Kōzuki“ vernichtet Welf eine anstürmende Monsterhorde in Sekunden.
Erstaunlich: Selbst Allens Level-6-Angriffe hinterlassen keine sichtbaren Schäden an der Klinge.
Tsubaki erkennt darin einen Aufstieg an den Rand der „Götterspitze der Schmiedekunst“.
Hephaistos’ karge Beurteilung „ganz gut“ ist in Wahrheit höchstes Lob.
In einem Crossover-Szenario tritt der erste Crozzo persönlich auf und unterstützt die frühere Inkarnation von Bell Cranel, den Helden Argonaut.
Er schmiedet für ihn ein „Feuerschwert gegen den Minotaurus“ und will es im Ernst „Mino-tan“ nennen.
Damit wird humorvoll bestätigt, dass der miserable Namensgeschmack familiär vererbt ist.
Welf wollte Bells Klinge „Minotan“ nennen – der Kreis schließt sich.
Die äußerliche Ähnlichkeit und der vergleichbare Charakter des ersten Crozzo zu Welf lassen vermuten, dass Welfs Seele eine Wiedergeburt dieses ersten Schmieds sein könnte.
Dass Bell und Welf sich über eine Waffe begegnen und zusammenschweißen, wirkt wie ein Schicksalsfaden, der sich über Generationen spannt.
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