Hedin Selland ist eine weiße Elfe und eine der Anführerinnen der Freya-Familia, eine hochintelligente Strategin, Level-6-Abenteurerin, gefürchtete „Tyrannin“ von Orario und gnadenlose, aber äußerst fähige Lehrmeisterin von Bell Cranel.
Name: Hedin Selland
Alter: 77 Jahre
Größe: 177 cels (im Original mit „177C“ angegeben, als Körpergröße zu verstehen)
Rasse: Elfe (weiße Elfe / Weißelfe)
Geschlecht: weiblich
Beruf: Abenteurerin
Zugehörigkeit: Freya-Familia
Level: 6
Zweitname: „Weiße Dämonenmagierin des Stabes“ (Hildrslayv / „weiße Feen-Magierlanze“)
Vermögen: 790.700.000 Valis (Stand Band 18)
Synchronsprecherin (Anime, Originalfassung): Nobunaga Shimazaki
Hedin Selland ist eine der obersten Offizierinnen der Freya-Familia und gehört zur seltenen Unterart der weißen Elfen.
Sie ist eine erste Klasse-Abenteurerin auf Level 6 und trägt den Zweitnamen „Weiße Dämonenmagierin des Stabes“, was sowohl ihre Eleganz als auch ihre Brutalität auf dem Schlachtfeld widerspiegelt.
Gemeinsam mit dem schwarzen Elfen Hegni Ragnar, der ebenfalls der Freya-Familia angehört, bildet sie das legendäre Duo „Schwarz-Weiß-Ritter“ sowie „die schlimmsten Magieschwertkämpfer“.
Trotz der Feindschaft aus ihrer Vergangenheit kämpfen die beiden heute Seite an Seite.
Hedin tritt ab Band 16 der Hauptreihe von „Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru Darō ka“ in Erscheinung.
Dort übernimmt sie – eher unfreiwillig – die Rolle der Lehrmeisterin von Bell Cranel, den sie zunächst brutal „umerzieht“ und später als „dummen Schüler“ bezeichnet.
Hedin stammt von einer isolierten Feeninsel namens „Hjazzning“, auf der weiße und schwarze Elfen einen endlosen Krieg gegeneinander führten.
Obwohl sie nicht aus dem Königshaus stammte, wurde sie aufgrund ihrer enormen Fähigkeiten von ihrer Seite als „Vernunftkönigin“ auf das Schild gehoben – eine Rolle, die sie innerlich verachtete, aber dennoch pflichtbewusst ausfüllte.
Auf der Gegenseite stand Hegni als „Kriegskönig“ der schwarzen Elfen, den Hedin als Erzfeindin betrachtete und wiederholt zu töten versuchte.
Die Gesellschaft, die sie als „Königin“ ausbeutete und sie wie ein Werkzeug behandelte, empfand Hedin als widerlich und sinnlos.
Alles änderte sich, als sie Freya traf.
Freya, angeekelt von der Ausbeutung der Hedin und anderer Talente, manipulierte geschickt die Situation, was schließlich zur völligen Vernichtung von Hjazzning führte und Hedin aus dem Zwang ihrer „Königinnenrolle“ befreite.
Hedin und Hegni, die diesen Untergang überlebten, schworen daraufhin Freya ihre Treue.
Für Hedin war Freya diejenige, die sie von der Fessel „Königin“ befreit und ihr ein neues, eigenes Ziel gegeben hatte.
Hedin hat äußerst helle, fast durchscheinende Haut, lange goldene Haare und korallenfarbene Augen.
Sie besitzt eine androgyne, aber überwältigend schöne Ausstrahlung, die von vielen als „überirdisch“ beschrieben wird.
Ein markantes Detail: Sie trägt als eine der wenigen männlich gelesenen Abenteurer im Original eine Brille, in dieser Fassung jedoch als weibliche Figur bleibt das Bild einer eleganten, scharfsinnigen Elfenmagierin mit Brille erhalten.
Ihr gesamter Auftritt verbindet aristokratische Eleganz mit kühler, bedrohlicher Präsenz.
Hedin ist kaltherzig, gnadenlos und ein radikal rationaler Mensch.
Sie hasst Unfähigkeit, sinnlose Aktionen und ineffizientes Verhalten und macht aus ihrer Verachtung kein Geheimnis.
Sie ist gegenüber so gut wie jeder Person scharfzüngig, respektlos und beleidigend, selbst bei der ersten Begegnung.
In Orario ist sie deshalb als „Sadisten-Elfe“ oder „Monster-Elfe“ berüchtigt; praktisch jede Fraktion kennt ihren Ruf als grausame Tyrannin.
Normalerweise wirkt sie beherrscht, analytisch und kühl, doch wenn jemand ihre Herrin Freya beleidigt oder aus reiner Bosheit handelt, fällt die Maske.
Dann bricht ihre wilde, zornige Natur hervor, sie wird laut, brutal und wechselt sogar die Ich-Form – von distanziert und höflich zu grob und aggressiv.
Trotz ihrer Brutalität besitzt sie die typische Elfenwürde und einen eigenen Ehrenkodex.
Hedin respektiert jene, die trotz Schwäche ihre Pflicht erfüllen, vor Verantwortung nicht fliehen und sich aufrichtig abmühen, um besser zu werden.
Aus dieser Haltung entsteht ein überraschend ausgeprägter Sinn für „Förderung von Talent“.
Wenn sie jemanden als wertvoll einstuft, beginnt sie – auf extrem harte Weise – diese Person zu begleiten, zu kritisieren und zum Wachstum zu treiben.
Strategin und Taktikerin
Hedin ist das Gehirn der Freya-Familia.
Sie plant Operationen, koordiniert Truppen und übernimmt in Massenschlachten konsequent die Gesamtstrategie.
Selbst Finn Deimne, einer der besten Taktiker Orarios aus der Loki-Familia, anerkennt Hedins Fähigkeiten.
In einem direkten Vergleich von zehn strategischen Duellen würde Hedin laut Einschätzung etwa sechsmal verlieren – allerdings vor allem deshalb, weil Finn über eine irrationale „Intuition“ verfügt, die ihn vor Gefahren „am Daumen kribbeln“ lässt.
Hedin dagegen operiert vollständig rational und rechnet, analysiert und simuliert jede Lage.
Sie bleibt selbst unter extremem Druck ruhig, wägt Optionen ab und ist eine der ganz wenigen, die Freyas Worte nicht blind als Dogma folgen, sondern eigenständig interpretieren.
Freya selbst verlässt sich in Krisen bewusst auf Hedin.
Auch die meist zerstrittenen anderen Offiziere der Freya-Familia akzeptieren ihre Anweisungen, selbst wenn sie darüber murren – sie wissen genau, dass Hedin Recht hat und ihre Pläne funktionieren.
Aus Hedins Perspektive übernimmt sie nur deshalb den Befehl, weil es in dieser Familia schlicht keine bessere Person für diesen Job gibt.
Sie verzweifelt dabei regelmäßig an ihrer eigenen Untergruppe, die im Grunde nur aus frontalen Haudrauf-Typen mit null Teamarbeit besteht, was ihre Nerven permanent strapaziert.
Beziehung zu Freya
Freya ist für Hedin weit mehr als nur eine Göttin.
Sie verehrt Freya leidenschaftlich und ist bereit, gegen Freyas ausdrücklichen Willen zu handeln, wenn sie erkennt, dass dies Freyas wahrem Glück dient.
Sie verachtet jene Mitglieder der Freya-Familia, die Freya zu einem Idol überhöhen, ihr kritiklos folgen und dabei das Denken einstellen.
Solche Fanatiker bezeichnet sie als „Götzenverrückte“ und begegnet ihnen mit schneidendem Spott.
Während der „Fraktionsgroßschlacht“ – der sogenannten „Faction War“ – schmiedet Hedin bewusst einen Plan, der Freya nicht nur beschützt, sondern sie auch von der Bürde des Göttinnendaseins befreien soll.
Dafür ist sie bereit, ihre eigene Familia zu verraten und das Schicksal ihrer Herrin einem Sterblichen, Bell Cranel, anzuvertrauen.
Beginn der Meister-Schülerin-Beziehung
Vor dem „Göttinnenfest“ erfährt Hedin, dass Bell Cranel mit Syr Flover ein Date haben wird.
Da Freya und Syr untrennbar verbunden sind, ist dieses Date für sie von besonderer Bedeutung – und Hedin beschließt, Bell in einen vorzeigbaren Gentleman zu verwandeln.
Sie entführt Bell kurzerhand mit Gewalt und schleift ihn in das Café „Wiese“.
Dort beleidigt sie ihn bei der ersten Begegnung in Grund und Boden, verkündet seine völlige Unzulänglichkeit als Mann und beginnt ohne Zustimmung ein fünf Tage langes, praktisch schlafloses Trainingsprogramm – Kampfstil, Auftreten als Abenteurer, Umgang mit Frauen, Tischmanieren und Allgemeinbildung inklusive.
Bell, völlig überfordert und halb gebrochen, beginnt sie aus schierer Verzweiflung „Meisterin“ zu nennen.
Hedin nutzt das eiskalt aus und dreht das Training weiter auf, weil sie schnell erkennt, dass Bell zwar langsam, aber grundsätzlich zuverlässig wächst, wenn man ihn richtig unter Druck setzt.
Methoden: Folter als Training
Im späteren „Garten“ Freyas, also der manipulierten Realität, konzipiert Hedin das wahrscheinlich brutalste Training der gesamten Serie.
Gemeinsam mit allen Offizieren der Freya-Familia bringt sie Bell immer wieder an den Rand des Todes, lässt ihn dann heilen und wiederholen – ein Zyklus, der fast seine Psyche bricht.
Sie betrachtet Bell als „törichten Hasen“, der aber nie die Erwartung vollkommen enttäuscht.
Wenn er sie ärgert, widerspricht oder etwas Dummes sagt, bestraft sie ihn sofort mit Schlägen, Magie oder gnadenloser Kritik.
Der Nutzen dieses Trainings ist enorm:
Am Ende von Level 4 hat Bell in allen Attributen den SSS-Bereich erreicht und kann im Kampf technik- und trickreich genug agieren, um mit einer Level-6-Magierkriegerin wie Hedin zumindest kurzfristig mitzuhalten.
Bell fürchtet Hedin als „kaltblütige Elfe“, bewundert sie aber gleichzeitig zutiefst und sehnt sich nach ihrer Anerkennung.
Nach dem gemeinsamen Kampf im Fraktionskrieg beginnt Hedin, ihn gelegentlich wohlwollend „dummer Schüler“ zu nennen – ein großes Kompliment aus ihrem Mund.
Gemeinsame Morgenübungen mit Ryuu Lion
Nach der Fraktionsschlacht übernimmt Hedin auf Syrs Bitte den Schutz der Hestia-Familia.
Während sie im Hauptquartier der Hestia-Familia Wache hält, bittet Bell sie, weiterhin seine Lehrmeisterin und Sparringspartnerin am Morgen zu sein.
Hedin stimmt zu, da sie im Training von Bell inzwischen so etwas wie eine eigene Erfüllung gefunden hat.
Am ersten Tag der gemeinsamen Morgentrainings taucht allerdings Ryuu Lion auf, die ebenfalls Bell unterrichtet – und die Situation eskaliert sofort.
Ryuu beansprucht die Rolle von Bells Haupttrainerin, Hedin weigert sich, diesen Platz zu räumen.
Bell versucht, es allen recht zu machen, was dazu führt, dass beide Elfen ihn gleichzeitig attackieren – sein „Morgenprogramm“ wird zum täglichen Albtraum.
Hegni Ragnar
Hegni ist eine schwarze Elfe und Hedins langjähriger „verfluchter“ Partner.
Sie kennen sich seit den Tagen auf Hjazzning, damals noch als verfeindete „Königin“ des Verstandes und „König“ des Krieges auf gegnerischen Seiten.
Heute kämpfen sie meist gemeinsam, werden von anderen als quasi unzertrennliches Duo gesehen, was beide innerlich nervt.
Da Hegni zu verschrobenen, schwer verständlichen Formulierungen neigt, übernimmt Hedin öfter zähneknirschend die Rolle seiner „Dolmetscherin“.
Hegni bezeichnet Hedin als „grausame, verruchte, bösartige Tyrannin“.
Hedin selbst sieht in ihm sowohl einen nervigen, aber verlässlichen Kampfpartner als auch eine Konstante in ihrem Leben, deren Existenz sie selten zugibt, aber durch ihr Handeln zeigt.
Ottar
Ottar ist der Anführer ihrer Untergruppe und wird als „Stärkster Abenteurer der Stadt“ bezeichnet.
Hedin respektiert seine reine Kampfkraft, nennt ihn aber bei jeder Gelegenheit „Muskelkopf“ oder „Kampfidiot“.
Im Fraktionskrieg prallen ihre unterschiedlichen Loyalitätskonzepte gegenüber Freya aufeinander.
Hedin setzt ihren Verstand und ihre Magie bewusst gegen Ottars schiere physische Macht ein – und wagt damit das wohl gefährlichste Duell ihrer Karriere.
Allen Fromel
Allen Fromel ist der Vize-Kommandant ihrer Gruppe.
Hedin wurde selbst einmal für den Posten vorgeschlagen, bestand aber darauf, ihn Allen zu überlassen, weil sie dessen Kampfleistung höher einschätzte als ihre eigene.
Später distanziert Allen sich aus Angst um seine Schützlinge und wird mental schwächer.
Hedin reagiert darauf mit Verachtung und Zorn und ärgert sich darüber, den Posten überhaupt abgegeben zu haben.
Riveria Ljos Alf
Riveria Ljos Alf aus der Loki-Familia ist eine hochrangige Hoch-Elfe, die Hedin aufrichtig verehrt.
Trotz der feindseligen Beziehung zwischen Freya- und Loki-Familia respektiert Hedin Riverias Adel und Kompetenz so sehr, dass sie ihr als „Königin“ im Kampf bereitwillig folgt, wenn sie gezwungen sind, zusammenzuarbeiten.
Als Riveria später eine Expedition in die tiefen Ebenen des Dungeons plant, treffen sie sich in der „Wiese“ zu einer Besprechung.
Hedin lehnt eine „offizielle“ Kooperation zwischen den Familias ab, schlägt aber vor, als Riverias persönliche Beschützerin indirekte Unterstützung zu leisten – und schiebt Hegni und einige weitere Elfen kurzerhand als Eskorte in die Expedition ab.
Ryuu Lion
Ryuu Lion unterrichtet Bell ebenfalls im Kampf und tritt damit in direkte Konkurrenz zu Hedin.
Nach der Fraktionsschlacht trainieren beide Bell gemeinsam im Hof der Hestia-Familia – beziehungsweise streiten sich um die Deutungshoheit über sein Training.
Ihre Ansätze könnten unterschiedlicher kaum sein:
Ryuu legt mehr Wert auf Fairness, Ritterlichkeit und kontrollierte Härte, Hedin setzt auf radikale, brutale Effektivität und kontinuierlichen Stress.
Das führt regelmäßig zu Wortgefechten und beinahe-duellartigen Auseinandersetzungen.
Bell steht dabei wortwörtlich zwischen den Fronten und kassiert meistens die Schläge von beiden.
Weitere wichtige Figuren
Freya: Hedins Herrin, Objekt ihrer absoluten Loyalität und Ziel all ihres Denkens.
Syr Flover: Freyas menschliche Identität in Orario; Hedins Handeln im „Göttinnenfest“-Bogen ist stark von Syrs Wünschen geprägt.
Liliruca Arde: Hedin delegiert später im Dungeon-Großeinsatz einen wichtigen Kommandoposten („Schild“-Rolle) an sie.
Haruhime Sanjouno: Ihre Fähigkeit „Level Boost“ ist ein zentraler Baustein von Hedins Plänen in mehreren großen Schlachten.
Die „Dunkle Zeit“ vor Beginn der Haupthandlung
Während der sogenannten „Dunklen Zeit“ Orarios, in der die dunklen Familias die Stadt bedrohen, kämpft Hedin auf Level 5 bereits an vorderster Front.
Im „Großen Aufstand“ vor sieben Jahren dient sie unter dem Oberkommando von Finn Deimne als Frontkommandantin und koordiniert Rückzug, Schutz der Zivilisten und Gegenangriffe.
Als die grausamen Elfen-Schwestern „Dys-Schwestern“ samt Verstärkten Soldaten der Apate-Familia auftauchen, gerät der Schutz der Flüchtlinge unter Druck.
Hegni wird schwer verletzt, die Goliath-Brüder / Galliver-Brüder werden bedrängt, und Hedin muss sich zwischen dem Schutz der Zivilisten und der Rettung ihrer Kameraden entscheiden.
Sie entscheidet sich für ihre Kameraden.
Zwar gelingt ihr die Rettung, doch die Flüchtlinge erleiden durch die folgende Magieattacke der Dys-Schwestern schwere Verluste.
Diese Niederlage prägt Hedin tief:
Sie empfindet nun nicht nur brennenden Hass auf die Dys-Schwestern, sondern auch bitteren Zorn auf sich selbst und schwört, diese Schmach eines Tages zu tilgen.
Am Finaltag der „Großen Schlacht“ gelingt es Hedin und Hegni schließlich, die Dys-Schwestern im gemeinsamen Kampf zu töten.
Hegni enthauptet die ältere Schwester, Hedin verbrennt die jüngere mit ihrer Magie – wodurch Hedin genug Erfahrung sammelt, um zu Level 6 aufzusteigen.
Konflikt mit der Ishtar-Familia
Als die Ishtar-Familia versucht, Bell Cranel aus Rache an Freya in ihre Gewalt zu bringen, befiehlt Freya eine vernichtende Gegenkampagne.
Hedin beteiligt sich aktiv an der Zerschlagung der Ishtar-Familia.
Sie erledigt zahlreiche Gegnerinnen mit müheloser Präzision und nimmt an der finalen Bestrafung von Frine, einer der wichtigsten Kämpferinnen Ishtars, teil.
Jede Beleidigung, die sich gegen Freya richtet, beantwortet Hedin gezielt und gnadenlos.
Der Konflikt um die „Xenos“
Während des Konflikts um die „Xenos“, die denkenden Monster, unterstützt Hedin im Hintergrund Freyas Wunsch, ein erneutes Duell zwischen Bell und Asterius zu sehen.
Als Bell und Asterius tatsächlich kämpfen, stellt sich Hedin gemeinsam mit Hegni den Loki-Familia-Mitgliedern Ais Wallenstein und Bete Loga in den Weg, um ein Eingreifen zu verhindern.
Sobald Hedin erkennt, dass Ais und Bete den Kampf nicht stören wollen, senkt sie ihre Waffe und beobachtet gemeinsam mit ihnen das Duell.
Ihre Rolle bleibt in dieser Episode bewusst zurückhaltend, aber strategisch wichtig.
Rettung von Ryuu Lion im Dungeon
Kurz nach der großen Expedition der Hestia-Familia in den tiefen Dungeon spürt Syr Flover, dass Ryuu Lion in ernste Gefahr geraten ist.
Hedin zieht daraufhin mit Allen Fromel, Hegni und dem Schmied Alfrigg los, um sie heimlich zu retten.
Sie lässt Hegni und Alfrigg den Rückweg sichern und Monster säubern.
Mit Allen begleitet sie Bell und den Rest der Hestia-Familia aus der Distanz in Richtung der gefährlichen Ebene 37.
Diese Episode zeigt, wie sehr Hedin inzwischen Bell und seine Rolle in Freyas Plan beobachtet.
Sie beginnt, ernsthaft zu prüfen, ob er als Freyas „Held“ taugt – nicht nur als Spielzeug, sondern als reale Hoffnung.
„Wahnsinnssaga“ – Kampf gegen den „Stadtzerstörer“
Im Endkampf gegen den geheimnisvollen „Stadtzerstörer“, der Orario vernichten will, schließt sich Hedin der zweiten Einheit unter Riveria Ljos Alf an.
Sie schwört, Riverias „Hände und Füße“ zu sein und bekämpft gemeinsam mit Hegni einen „Altarpfeiler“, ein halbbewusstes Fragment eines gewaltigen Geistes, das stärker ist als viele Ebenenbosse.
Hedin nutzt ihren extremen Fernkampfvorteil, um die Bewegungen und Angriffe dieses Geisterwesens zu unterbrechen und Lücken für die Nahkämpfer zu schaffen.
Sie zeigt hier eindrucksvoll, warum sie als „Magiegeschütz-Schwertkämpferin“ gilt – eine Schlüsselfigur im Krieg gegen übernatürliche Gegner.
Der „Göttinnenfest“-Bogen: Bells „Umerziehung“ und Syrs Date
Vor dem zweitägigen „Göttinnenfest“ wird Hedin klar, dass Syr und Bell ein Date haben werden.
Empört von Bells mangelnder Etikette und völlig unzureichendem Verhalten als „Gentleman“ beschließt sie, persönlich einzugreifen.
Sie verschleppt Bell, wie beschrieben, und absolviert mit ihm fünf Tage durchgehender Umerziehung ohne Schlaf.
Als Abschluss spendiert sie ihm aus eigener Tasche einen maßgeschneiderten Hochklass-Anzug im Wert von 9,2 Millionen Valis – ein Preis, der Bell fast ohnmächtig werden lässt, als er davon erfährt.
Während des Dates überwacht Hedin die Situation aus der Ferne und hält gleichzeitig eifersüchtige oder unkontrollierbare Freya-Familia-Mitglieder davon ab, einzuschreiten.
Als Syr es schafft, mit Bell aus dem Überwachungsnetz zu entkommen, erkennt Hedin sofort, dass dies Syrs echter Wunsch ist, und lenkt die Suchenden bewusst auf falsche Fährten.
Freyas „Garten“ – Hedins geheimer Plan
Am dritten Tag des Göttinnenfestes dreht Freya endgültig durch, nachdem Bell Syr abweist.
Sie setzt ihre göttliche Faszinationskraft ein, um Orario in einen „Garten“ zu verwandeln, in dem alle glauben, Bell sei schon immer ein Kind der Freya-Familia gewesen.
Hedin akzeptiert diesen Schritt nach außen hin und empfängt Bell im Hauptquartier der Freya-Familia.
Sie nimmt die komplette „Erziehung“ Bells in diesem „Garten“ an sich und verschärft die „Weihe“ bewusst bis an die Grenze des psychisch Erträglichen.
Ihren Kameraden erklärt sie, Bell müsse gebrochen werden.
In Wahrheit will sie ihn so schnell wie möglich zu einer Reife führen, die es ihm erlaubt, Freyas wahres inneres Verlangen zu erkennen und zu retten.
Als Bell nach Gesprächen mit Mia und Ais Wallenstein seine Zweifel überwindet und zu seinem wahren Selbst zurückfindet, kämpft er erneut gegen Hedin.
Trotz seines „nur“ Level 4 schafft er es, Hedin zu bedrängen und ihr sogar eine kleine Verletzung im Gesicht zuzufügen – für sie ein deutliches Zeichen seines Fortschritts.
Hedin lächelt, wenn auch nur kaum sichtbar, und erkennt an, dass Bell an dem Punkt angekommen ist, den sie erreichen wollte.
Kurz darauf wird Freyas Faszination durch Hestias göttliche Autorität aufgehoben, und die Stadt erinnert sich wieder an die wahre Geschichte.
Der Fraktionskrieg („Faction War“)
Nach Freyas gescheitertem Versuch, Bell mit göttlicher Manipulation zu behalten, wird ein offizieller Fraktionskrieg ausgerufen.
Die Freya-Familia tritt gegen die von der Hestia-Familia angeführte Fraktionsallianz an, um über Bells endgültige Zugehörigkeit zu entscheiden.
Hedin übernimmt die Gesamtstrategie für die Freya-Seite.
Sie stellt alle Kräfte an einer Ecke der Karte zusammen und formt von Anfang an eine „Rückendeckungs-Schlachtlinie“, eine Art Verteidigung bis zum Letzten.
Mit brutaler Effizienz zerschlägt die Freya-Familia große Teile der Allianz.
Hedin selbst dezimiert aus sicherer Entfernung gegnerische Gruppen mit präzisen Magiesalven.
Doch als Ryuu Lion plötzlich durch eine Stufenexplosion auf Level 6 aufsteigt und in das Gefecht eingreift, kippt das Kräfteverhältnis.
Ryuu vernichtet eine ganze Einheit der Freya-Familia im Alleingang und besiegt Hegni.
In genau diesem Moment beginnt Hedin, ihre eigenen Truppen mit Magie zu beschießen.
Sie hatte den Verrat schon lange geplant, weil sie wusste, dass ein Sieg der Freya-Familia Freya selbst niemals wirklich befreien würde – Bell aber könnte es.
Sie erklärt Hegni ihre wahren Beweggründe und überzeugt ihn, sich dem Plan anzuschließen.
Anschließend geht sie auf Ottarlos, der im Begriff ist, Bell und seine Verbündeten mit seinem Fernangriff „Nachbild“ zu töten.
Kampf gegen Ottar
Mit ihrer Magie „Varian Hildr“ lenkt Hedin Ottars Angriff ab und rettet Bell.
Danach setzt sie einen bereits vorbereiteten Plan in die Tat um: Bell und die Nahkämpfer bedrängen Ottar frontal, während Hedin aus seinen toten Winkeln heraus Lightning-Projektile auf ihn abfeuert.
Die Kombination aus allseitigen Attacken überfordert selbst Ottar eine Zeit lang, und er wird tatsächlich in die Defensive gedrängt.
Doch als er seine Trumpfkarte „Bestialisierung“ nutzt und auf eine Kampfkraft um Level 8 ansteigt, wird die Gruppe überrollt.
Alle brechen zusammen, Hedin inklusive.
Doch sie weigert sich, liegen zu bleiben, steht schwer verletzt wieder auf und motiviert damit auch Bell und die anderen, erneut zu kämpfen.
Mit Hilfe von Haruhime Sanjounos „Level Boost“ erhöhen alle ihre Stufe temporär um eins.
Trotzdem können sie Ottar nur mit Mühe aufhalten.
Hedin erkennt, dass der Schlüssel zum Sieg bei Bell liegt.
Sie opfert ihre gesamte mentale Kraft und wirkt „Laulus Hildr“ auf Bell – eine mächtige, langfristige Verstärkung, verbunden mit vollständiger Heilung.
Beim Wirken der Magie erleidet Hedin unweigerlich einen „Mind Down“, einen totalen Geisteskollaps, und kollabiert schwer verletzt.
Ihre letzten Worte an Bell in diesem Moment sind eine Mischung aus Beschimpfung und Vertrauen: „Geh, dummer Schüler.“
Mit Hedins gewaltiger Blitzsegen-Aura überwältigt Bell schließlich Ottar in einem epischen Endkampf.
Nach dem Fraktionskrieg
Die Freya-Familia verliert den offiziellen Krieg, und die Götter verurteilen die Familia zur Auflösung; Freya wird aus Orario verbannt.
Doch durch Hestias Einfluss entsteht ein Zwischenweg: Freya darf als Syr Flover in Orario bleiben, und ihre ehemaligen Kinder bleiben ebenfalls in der Stadt – die „Auflösung“ wird mehr zu einer Formalität.
Freya erfüllt sich dadurch ihren lange verborgenen Wunsch, „Freya abzulegen“ und als Syr ein normales Leben mit den Menschen um sie herum zu führen.
Hedin beobachtet dieses neue Leben aus der Ferne und erkennt, dass Bell tatsächlich das vollbracht hat, woran sie geglaubt hat – er hat Freya gerettet, nicht als Göttin, sondern als Person.
Mit einem leisen Lächeln kommentiert sie dies mit „Ausreichend, dummer Schüler“.
Gleichzeitig stellt sie sich ohne Zögern den Konsequenzen ihres Verrats: Die Mitglieder der Freya-Familia verlangen „Sühne“ und schlagen sie nacheinander zusammen, was Hedin zumindest für den ersten Schlag bereitwillig akzeptiert.
Beim zweiten Schlag allerdings erklärt sie trocken, dass sie keinen Grund mehr sehe, sich weiter schlagen zu lassen, und wehrt sich – was prompt in einer massiven Schlägerei endet.
Gemeinsame Expedition zur Ebene 37
Als Fels eine Expedition zur Ebene 37 im tiefen Dungeon benötigt, ist die Hestia-Familia eigentlich zu unerfahren.
Durch Syrs Vermittlung schließen sich Hedin und Hegni als bezahlte Eskorte an.
Hedin verlangt als Bezahlung das „Heilige Buch der Hüter“ aus Ryuus Heimatwald Lymirua.
Ryuu reagiert darauf wenig begeistert, da dieses Werk in ihrer Kultur eine besondere Bedeutung hat.
Auf Ebene 37 arbeitet Hedin reibungslos mit Bell, Ryuu und Hegni zusammen und führt die Gruppe sicher zu Fels’ Zielort.
Ihr taktisches Genie und ihre überwältigende Feuerunterstützung machen die Reise deutlich weniger lebensgefährlich.
Vorbereitung und Rettung der Loki-Familia
Als die Loki-Familia auf Ebene 60 vom sogenannten „befleckten Geist“ vernichtet wird, übernimmt Hedin den Oberbefehl über alle verfügbaren Kräfte Orarios.
Sie entwickelt eine zweigeteilte Strategie: eine „Schwert“-Gruppe zur Rettung und zum Angriff, und eine „Schild“-Gruppe, welche Monster auf den Ebenen zurückhält und eine Art „Pseudo-Schacht“ freikämpft.
Die Rolle der Schild-Kommandantin schiebt sie zu Liliruca Arde.
Hedin selbst führt die Schwert-Gruppe mit maximaler Geschwindigkeit Richtung Ebene 60 – statt mehrere Tage braucht der Verband nur einen einzigen.
Auf Ebene 51 trifft die Gruppe auf einen „Hydra“-förmigen Splittergeist, der sie mit verheerenden Strahlenangriffen aus der Ferne bekämpft.
Hedin, Allen und die Galliver-Brüder stellen sich diesem Monstrum, wobei Haruhimes Level Boost und die Synergie der Kampfstile ihnen entscheidende Vorteile verschaffen.
Um Zeit zu sparen und seine Kameraden zu retten, schickt Hedin Bell, Leon, Lefiya Viridis und Haze als vorgeschobene Einheit weiter zur Ebene 60.
Nachdem sie die Hydra-Version des Splittergeistes eliminiert haben, folgt der Rest.
In der „Hölle“ der Ebene 60 – vom befleckten Geist in eine „Dämonenwelt“ verwandelt – teilt Hedin die Truppen, um gleichzeitig Ais Wallenstein aus dem Geist zu befreien und die getrennte Gruppe um Finn zu finden.
Sie selbst geht mit Ryuu, Haruhime, Asfi Al Andromeda, Grosch und dem wiedergefundenen Haze gemeinsam mit der Voreinheit in den finalen Kampf.
Hedin hat die Zauberformeln des befleckten Geistes mehrfach analysiert.
Im Endkampf nutzt sie „Cawlus Hildr“, um die Magiekreise des Geistes präzise zu zerschießen und seine „Superartillerie“ praktisch komplett zu neutralisieren.
Dank dieser neutralisierten Fernbedrohung können die Nahkämpfer – insbesondere Bell und Ais – ihre Kraft effektiv entfalten.
Nach einem harten Ringen gelingt es, den befleckten Geist zurückzuschlagen und die Loki-Familia zu retten.
Allgemeines Kampfprofil
Hedin ist eine Magieschwertkämpferin mit Schwerpunkt auf Blitzmagie, die als „Magiegenerator-Schwertkämpferin“ beschrieben wird.
Sie führt eine lange Stangenwaffe namens „Disaria“, eine Lange Klinge mit Griff aus dem Holz eines Feen-Großbaums, die zugleich als mächtiger magischer Fokus dient.
Ihre bevorzugte Kampfrolle ist der hintere oder mittlere Bereich einer Formation, von wo aus sie mit präzisen Langstreckenangriffen das Feld dominiert.
Je nach Lage wechselt sie jedoch problemlos nach vorne und nutzt ihre weißerprobte Nahkampffähigkeit.
Sie besitzt außergewöhnliche Werte in den Attributen „Geschicklichkeit“ und vor allem „Magie“.
Ihre Magie erreicht Stufe S, und ihr Vorrat an mentaler Energie (MP / „Mind“) gilt als der höchste unter den Abenteurern von Orario – sogar höher als der legendären Magierin Riveria Ljos Alf.
Sie kann über eine Distanz von mindestens 500 Medr (Meter) punktgenaue Schüsse setzen.
In weiteren Szenen zerstört sie ausschließlich die Magiesteine in Monstergruppen, ohne den Rest der Kreatur zu treffen, was ihre präzise Kontrolle zeigt.
Durch die Kombination ihrer Magie mit exakter Reichweiten- und Flächenberechnung kann sie ganze Armeen alleine aufhalten.
In dieser Funktion gilt sie als Idealbild einer hochklassigen „Balancerin“ – mittlerer Kampfposten mit Überreichweite.
Statuswerte (Level 6)
Stärke: C 622
Ausdauer: E 411
Geschicklichkeit: A 899
Schnelligkeit: B 737
Magie: S 943
Entwicklungs- und Spezialfähigkeiten
Magierin (Magie-Förderung):
Erzeugt magische Kreise, welche die Wirkung ihrer Zauber verstärken, die Wirkfläche ausdehnen und den Verbrauch von mentaler Energie optimieren.
Resistenz gegen Zustände (Statusresistenz):
Erhöht die Widerstandskraft gegen negative Zustände wie Gift, Paralyse oder Fluch.
Magische Verteidigung (Magieresistenz):
Verstärkt ihre Resistenz gegen magische Angriffe, reduziert Schaden und Effekte erheblich.
Geistesheilung (Mind-Heilung):
Automatische leichte Regeneration von mentaler Energie – extrem wertvoll für eine Magierin mit hoher Zauberdichte.
Blitzzerstörung (Blitzbruch):
Eine besondere Verstärkung im Umgang mit Blitzmagie und blitzbezogenen Effekten; Details wurden im Text nicht ausgeführt, stehen aber offensichtlich in direkter Synergie mit ihren Hildr-Zaubern.
Skills
Mehrere ihrer Skills enthalten den Namen „Hildr“, der auf eine historische Persönlichkeit und zugleich eine Anspielung auf das nordische Wort für „Kampf“ verweist:
Heilige-Mädchen-Blut (Hildr-Blut):
Der genaue Effekt ist nicht beschrieben, aber der Name deutet auf eine Blutlinie zurück, die mit der legendären Heilerin Hildr verbunden ist.
Feen-Heilgesang (Feen-Hildrl):
Ein Skill, dessen Details unbekannt sind, der aber vermutlich magische Heilungs- oder Unterstützungsfunktionen verstärkt.
Weißgeist des Kriegsfeldes (Diu-Hjazzning):
Offenbar ein Skill, der ihre Rolle als taktische Kriegerin und Symbolfigur von Hjazzning unterstreicht; genaue Effekte wurden nicht offenbart.
Blitzgeist-Lichtmagie (Solvatos-Eo):
Vermutlich eine Synergie-Fähigkeit mit Blitz- und Lichtmagie, die ihre offensiven Zauber weiter verstärkt.
Magie
Cawlus Hildr
Kurzform-Zauberformel: „Kämpft ewig, unsterbliche Blitzsoldaten.“
Dies ist ihr vielseitigster Angriffszauber mit Blitz-Element.
Er besteht aus einer Vielzahl von Blitzzugprojektilen, die mit hoher Kadenz und über extreme Distanzen verschossen werden können.
Hedin kann hunderte von pfeilförmigen Blitzgeschossen gleichzeitig einsetzen.
Sie hat damit schon komplette Armeen ausgelöscht, indem sie einfach „weitergeschossen“ hat, bis nichts mehr übrig war.
In manchen Adaptionen überzieht sie mit dieser Magie auch „Disaria“ mit Blitzenergie und verschießt die Waffe selbst wie einen Bogen – eine Technik, die in der Hauptvorlage (noch) nicht gezeigt wurde.
Varian Hildr
Kurzform-Zauberformel: „Fällt ewig, unsterblicher Blitzgeneral.“
Varian Hildr ist ein extrem konzentrierter Blitzkanonen-Zauber.
Er bündelt die Energie nicht in viele kleine Geschosse, sondern in einen gewaltigen, großflächigen Strahl, der selbst Dungeon-Bosse verschlingen kann.
Er wird mit einer ultra-kurzen Formel gesprochen, besitzt aber eine vernichtende Stärke.
Auf kurze Distanz eingesetzt, kann er den Körper eines Level-5-Abenteurers im Alleingang förmlich verbrennen.
Laulus Hildr
Kurzform-Zauberformel: „Klingt ewig, unsterbliche Heilige.“
Laulus Hildr ist eine sehr seltene Blitz-Verstärkungs- und Heilmagie.
Hedin opfert ihre gesamte mentale Energie und gewährt einer einzigen Person vollständige Heilung aller Wunden und einen massiven Blitzsegen.
Dieser Segen erhöht die Schnelligkeit des Zieles auf ein Niveau, als hätte es ein Level-Up erhalten.
Auch Wahrnehmung, Reaktionsgeschwindigkeit und Angriffsbewegungen werden drastisch verbessert; jeder Schlag ist zusätzlich von einem Blitzschaden begleitet, der in etwa der Stärke eines Cawlus-Hildr-Geschosses entspricht.
Der Zauber kann nicht auf Hedin selbst gewirkt werden und führt bei ihr immer zu einem Mind Down.
Sie verabscheut diese „Bedingung“ und hat den Zauber aus Stolz und Risiko bis zum Fraktionskrieg nie eingesetzt.
Freya war die einzige in der Freya-Familia, die bis dahin von der Existenz dieser Magie wusste – und sie machte sich angeblich köstlich darüber lustig, dass Hedin nur Personen verstärken kann, die sie selbst als „würdig“ anerkennt.
Disaria
Disaria ist eine Lange Stangenwaffe („Longpike“/Langschwertlanze) mit einer langen, scharfen Klinge und einem Griff aus dem Holz eines legendären Feen-Großbaums.
Sie ist eine Waffe erster Klasse, dient zugleich als Verstärker und Fokus für Hedins Blitzmagie und ist einer der Schlüssel zu ihrer enormen Feuerkraft.
Im späteren Fraktionskrieg wird Disaria im Duell mit Ottar durch einen seiner Angriffe in zwei Teile gespalten.
Ob Hedin die Waffe reparieren ließ oder durch eine neue ersetzte, wurde nicht explizit gesagt, in späteren Auftritten ist sie jedoch wieder in tadellosem Zustand zu sehen.
Der Name „Hildr“, der viele ihrer Skills und Zauber durchzieht, stammt aus der nordischen Mythologie.
Hildr ist der Name einer Walküre und bedeutet „Kampf“; dieser Name wird in der Vorlage als reale, historische Persönlichkeit benutzt.
In der Welt von Orario ist Hildr eine heilige Frau aus der Linie der schwarzen Elfen von Hjazzning.
Sie wurde als „Wunderheilerin“ verehrt, und als die dunkle Seite in dem damaligen Krieg eine temporäre Friedensphase mit den weißen Elfen vereinbarte, wurde Hildr als Symbol der Deeskalation auf die andere Seite geschickt.
Hedin ist eine Nachfahrin dieser Hildr.
Ihr Zauber Laulus Hildr spiegelt diese genealogische Verbindung in Form von Heilung und Segen wider und deutet an, dass Hedin die Kräfte ihrer berühmten Ahnen in sich trägt – auch wenn sie selbst dies eher als lästige Ironie betrachtet.
Im Anime wird Hedin im Original von Nobunaga Shimazaki gesprochen.
Bell Cranel wird von Yoshitsugu Matsuoka gesprochen, und beide Synchronsprecher sind bekannt dafür, privat gut befreundet und in vielen anderen Produktionen gemeinsam aufgetreten zu sein.
Fans interpretieren diese Besetzung gerne so, dass Hedin bewusst als „Mentorenfigur“ für Bell konzipiert wurde.
Tatsächlich teilen Hedin und andere von Bell geprägte Figuren (Zeus, Asterius, Ais, Ryuu) auffallend viele Gemeinsamkeiten: lange blonde Haare, Blitz-Element oder eine enge Verbindung zu Blitzkräften und die Rolle als Lehrmeister oder Wegbereiter.
Diese Übereinstimmungen, zusammen mit den Meta-Details der Sprecherbesetzung, lassen vermuten, dass Hedin von Anfang an als Bells harter, aber zentraler Wegbereiterin angelegt wurde.
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