Finn Deimne

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Finn Deimne
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Alter: 42+
Geschlecht: Männlich
Größe: 119cm
Englischer Name: Finn Deimne
Japanischer Name: フィン・ディムナ
Chinesischer Name: 芬恩·迪姆那
Koreanischer Name: 핀 디므나
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Mutsumi Tamura
Mutsumi Tamura
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru Darō ka
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Veröffentlichungsdatum: 4. April 2015
Sword Oratoria: Is it Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon? On the Side
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Veröffentlichungsdatum: 15. April 2017
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Veröffentlichungsdatum: 15. Februar 2019
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Veröffentlichungsdatum: 29. Januar 2020
Is It Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon? III
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Veröffentlichungsdatum: 3. Oktober 2020

Charaktereinstellung

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Finn Deimne ist eine fiktive Figur aus dem Light-Novel- und Anime-Franchise „Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru Darō ka“, wo er als Anführer der mächtigen Loki-Familia und als kleinwüchsiger, aber legendärer „Held“ der Rasse der Pallum auftritt.

Name: Finn Deimne

Alter: 42 Jahre

Geschlecht: Männlich

Rasse: Pallum (Kleinvolk)

Größe: 119 cm

Beruf: Abenteurer

Familia: Loki-Familia

Position: Anführer (Captain), einer der „Drei Anführer“ der Loki-Familia

Level: 6 → 7

Beiname (Zweigname): „Held“ (Braver)

Synchronsprecher (japanische Fassung): Mutsumi Tamura

Finn Deimne ist der Captain der Loki-Familia, der größten Machtfraktion in Orario.

Er gehört zusammen mit Riveria Ljos Alf und Gareth Landrock zu den ältesten und ranghöchsten Mitgliedern der Familia und wird als einer der „drei Anführer“ bezeichnet.

Finn ist ein Pallum – eine der körperlich schwächsten Rassen –, hat es aber trotzdem zum Ersten-Klasse-Abenteurer gebracht.

Zu Beginn der Hauptgeschichte ist er Level 6 und steigt nach der Niederschlagung des Chaos um „Enyo“ im „Orgia-Saga“ genannten Krieg auf Level 7 auf.

Sein Name „Finn Deimne“ ist eigentlich angenommen: Ursprünglich hieß er nur „Deimne“.

Mit zehn Jahren schwor er, das Licht seines Clans zu werden, und nahm deshalb den Vornamen „Finn“, der in seiner Familie „Licht“ bedeutet.

Die Figur basiert lose auf dem Helden Fionn mac Cumhaill aus der keltischen Mythologie.

Im Handyspiel „Memoria Freese“ übernimmt Finn in der „Knights of Fianna“-Episode die Rolle des Protagonisten.

Finn hat goldenes Haar, blaue Augen und wirkt äußerlich wie ein zierlicher, junger Junge.

Seine kindliche Erscheinung steht im starken Kontrast zu seinem wahren Alter von 42 Jahren.

Diese jugendliche Optik ist keine Besonderheit des Pallum-Volks, sondern eine Folge der „Göttlichen Gnade“, die bei wiederholten Level-Ups die Alterung verlangsamt und den Körper nahe der physischen Blüte hält.

Durch die Kombination aus niedlicher Statur und außergewöhnlicher Stärke gehört er zu den beliebtesten männlichen Abenteurern in Orario, insbesondere bei Frauen.

Er trägt im Kampf typischerweise seine goldene Langlanze und leichte, funktionale Rüstung.

Sein Auftreten ist ruhig, kontrolliert und stolz – gleichzeitig aber so gelassen, dass viele ihn als „cool und niedlich zugleich“ empfinden.

Finn verehrt die legendäre, fiktive Göttin „Fianna“, die im Volksglauben der Pallum eine zentrale Rolle spielt.

Sein Lebensziel ist es, eine neue Symbolfigur der Pallum zu werden, die das in Verruf geratene und oft verspottete Kleinvolk wieder aufrichtet.

Er wurde Abenteurer, um durch seine Taten Pallum auf der ganzen Welt Mut zu machen.

Selbst seinen Beinamen „Held“ hat er sich nicht von den Göttern schenken lassen, sondern Loki aktiv darum gebeten, um damit den Wiederaufstieg seines Clans zu fördern.

Viele Pallum sehen in ihm ein Vorbild, aber es gibt auch solche, die seine Rolle als „Repräsentant des Volkes“ kritisch sehen – prominent etwa die Galliard‑Brüder.

Finn selbst weiß, dass er ständig eine Rolle spielt, um dem Bild des „Helden“ zu entsprechen, und beschreibt seinen öffentlichen Charakter als „Maske“.

Er ist ein extremer Realist und pragmatischer Stratege: Für sein Ziel würde er notfalls auch Kameraden opfern, wenn es der „größeren Sache“ dient.

Diese Kälte und sein Streben nach Ansehen führen dazu, dass er sich selbst als „künstlichen Helden“ verspottet.

Gleichzeitig ist er von Bell Cranel zutiefst beeindruckt.

Bell setzt sein Leben leichtfertig für andere aufs Spiel, bleibt seiner Überzeugung treu und hilft Menschen, auch wenn er dadurch vom „Helden“ zum „Narr“ in den Augen der Welt wird – genau diese Authentizität empfindet Finn als blendend und schmerzhaft ehrlich.

Sein Ziel verschiebt sich im Verlauf der Geschichte:

Vom „künstlichen Helden“, der Status und Ruhm kalkuliert, will er sich zum „echten Helden“ entwickeln, der wie Bell nichts und niemanden aufgibt – weder Menschen noch Monster, weder Liebe noch Welt.

Neben all dem hegt Finn einen sehr bodenständigen Wunsch: Er will einen Pallum heiraten, um legitime Nachkommen und damit einen Erben für seinen Clan zu haben.

Seine Ansprüche an eine zukünftige Ehefrau sind allerdings hoch, und zusätzlich sabotiert Tione Hiryutes aggressive Eifersucht regelmäßig seine Chancen.

Finn ist ein Meister der Strategie, Taktik und Menschenführung.

Er besitzt eine scharfe Beobachtungsgabe und kann aus wenigen Hinweisen den Gesamtzustand eines Schlachtfeldes erfassen.

Eine Besonderheit ist sein „pulsierender Daumen“: Wenn Gefahr droht, beginnt sein Daumen zu schmerzen, was wie eine intuitive Gefahrenwarnung wirkt.

Diese Intuition vermischt sich mit seinen analytischen Fähigkeiten und macht ihn zu einem der besten Feldkommandeure Orarios.

Er führt nicht aus der zweiten Reihe, sondern geht stets an die Front und feuert seine Kameraden mit provokanten, aber mitreißenden Worten an.

In der Geschichte wird er als Genie der Moralanhebung beschrieben; seine Präsenz steigert die Kampfkraft einer ganzen Einheit.

Die Kehrseite dieser Kompetenz: Die Loki-Familia ist sehr stark von Finn abhängig.

Fiele er aus, wäre die Familia kaum in der Lage, sich in ihrer bisherigen Form neu zu organisieren.

Außerdem achtet Finn exzessiv auf den Ruf seiner Familie.

Er vermeidet instinktiv Entscheidungen, die den Namen der Loki-Familia oder seinen eigenen Ruf beschmutzen könnten – selbst wenn diese Entscheidungen taktisch sinnvoll wären.

Loki

Loki ist seine Hauptgöttin und Verbündete.

Ihre Familie gründeten sie nicht aus reiner Sentimentalität, sondern auf Basis eines gemeinsamen Interesses – doch im Laufe der Jahre entstand tiefes Vertrauen in beide Richtungen.

Loki bezeichnet sich selbst als Finns „größte Unterstützerin“.

Sie mischt sich zwar ein, lässt ihm aber als Captain bewusst viel Freiheit.

Riveria Ljos Alf und Gareth Landrock

Riveria und Gareth sind zusammen mit Finn die ältesten Mitglieder der Loki-Familia.

Zu Beginn war das Verhältnis angespannt, unter anderem wegen Rassenunterschieden und Finns ehrgeizigem Temperament.

Mit der Zeit entwickelten sie jedoch eine starke Kameradschaft und tiefe Loyalität zueinander.

Sie sind die wenigen Personen, die kleinste Veränderungen in Finns Verhalten wahrnehmen und ihn stützen können, wenn er ins Wanken gerät.

Tione Hiryute

Tione verliebte sich in Finn, nachdem er sie in einem Duell besiegte, das Bedingung für ihren Eintritt in die Familia war.

Sie macht ihm seitdem ununterbrochen und sehr offensiv den Hof.

Finn schätzt ihre Gefühle und behandelt sie nie respektlos.

Allerdings ist Tione eine Amazone, und Finn sucht explizit eine Pallum-Frau als Mutter seiner Kinder, weswegen er sie nie ernsthaft als Ehepartnerin in Betracht zieht – was den tragikomischen Reiz ihrer Beziehung ausmacht.

Raul Nord

Raul ist ein langjähriges Mitglied der Loki-Familia und einer von Finns wichtigsten Untergebenen.

Finn hält große Stücke auf ihn, da Raul auf seine Art ebenfalls ein Anführer ist, der andere motivieren kann.

Finn sieht in Raul einen möglichen nächsten Captain der Familia.

Obwohl Raul persönlich noch unreif ist, erkennt Finn sein Potenzial und fördert ihn aktiv.

Ottar und die Freya-Familia

Ottar, der stärkste Kämpfer der Freya-Familia, ist Finns langjähriger Rivale.

Ihre Bekanntschaft reicht zurück in die Zeit, als die Götter Zeus und Hera noch in Orario aktiv waren.

Trotz der gegensätzlichen Fraktionen können die beiden in privaten Begegnungen normal und entspannt miteinander sprechen.

Ihr Verhältnis ist von einer Mischung aus Konkurrenz, Respekt und alter Gewohnheit geprägt.

Freya selbst wird in Finns Plänen mehrfach wichtig – etwa als mögliche Besitzerin des „Daedalus-Orbs“ oder als zentrale Figur im „Fraktionenkrieg“ gegen ihre Familia.

Finn ist sich der Gefahr bewusst, die Freya darstellt, aber auch ihres taktischen Werts.

Galliard-Brüder

Die Galliard-Brüder sind ebenfalls Pallum und gelten als die stärksten Krieger ihrer Rasse, gehören aber einer feindlichen Fraktion an.

Sie mögen Finns Auftreten als „Sprachrohr“ der Pallum nicht und empfinden seine Rolle als anmaßend.

Trotz der Abneigung sind sie sich ihrer gegenseitigen Stärke sehr bewusst.

In kritischen Momenten gelingt ihnen instinktive Zusammenarbeit, was ihre spiegelbildliche Beziehung unterstreicht: Finn dient seinem Clan, die Galliard-Brüder opfern sich für ihre Göttin.

Liliruca Arde

Liliruca Arde ist eine junge Pallum-Abenteurerin, die für Finn ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft seiner Rasse ist.

Als sie einst einem Minotaurus gegenüber den Mut aufbringt, um Hilfe zu rufen, ist Finn so beeindruckt, dass er ihr spontan einen Heiratsantrag macht.

Sie lehnt ab, doch Finn behält sie als talentierte Verbündete im Auge.

In Wahrheit war Lili in Finns früherem Leben seine Schwester; diese Information kennen nur wenige, etwa der Schmiedegott Gobnu.

Bell Cranel

Bell Cranel ist für Finn der Katalysator seiner inneren Wandlung.

Zunächst nimmt Finn ihn als außergewöhnlichen Talentsprung wahr, nachdem Bell den „Ein-Horn-Minotaurus“ alleine besiegt und in rasantem Tempo von Level 1 auf 3 aufsteigt.

Er erkennt zwar Bell Cranel als möglichen Träger einer seltenen Fähigkeit, glaubt aber nicht, dass diese allein seinen Mut erklärt.

Für Finn ist Bell jemand, der niemals auf seiner „besonderen Fähigkeit“ ausruht, sondern sie nur als Werkzeug für seine Überzeugungen nutzt.

Im „Xenos“-Handlungsbogen wird Bells Bedeutung für Finn noch größer.

Bell stellt sich offen gegen die Loki-Familia, um das intelligente Monster Wiene zu schützen, und wählt bewusst den Pfad des „Narren“, um seinem eigenen Ideal treu zu bleiben.

Durch Bells Verhalten erkennt Finn, dass es eine „dritte Option“ gibt: nicht nur Mensch oder Monster, nicht nur Ruhm oder Untergang, sondern eine radikale, kompromisslose Menschlichkeit.

Das bringt Finn dazu, seine eigene Identität „Finn als Deimne“ zu überwinden und als „Finn der Held“ neu zu definieren.

Frühe Zeit und Aufstieg

Finn trifft Loki mit 14 Jahren und wird ihr erster Gefolgsmann.

Von da an arbeitet er Jahrzehnte lang daran, als schwacher Pallum in der Hierarchie der Abenteurer aufzusteigen.

Er kämpft in zahlreichen großen Schlachten, etwa in frühen Konflikten mit der „Dunklen Fraktion“ und in Expeditionen in die Tiefen des Dungeons.

Seine Kombination aus Intelligenz, Intuition und Mut macht ihn zu einem der wichtigsten Verteidiger Orarios.

Kampf gegen die dunkle Fraktion und Knossos

Als die dunkle Fraktion sich in dem künstlichen Labyrinth Knossos verschanzt, führt Finn eine der ersten Offensiven.

Dort trifft er unerwartet auf seine alte Feindin Valletta Grede und auf den verstärkten Monster-Menschen Revis, was die Mission zum Desaster macht.

Finn zögert, seine Hochleistungs-Zauberei „Hel Fhinegas“ einzusetzen, weil er als Captain nicht die Kontrolle verlieren darf.

Diese Zurückhaltung führt jedoch dazu, dass er schwer verletzt wird und seine Einheit beinahe ausgelöscht wird, während bei Gareth Landrocks Gruppe sogar Mitglieder sterben.

Dieses Scheitern trifft Finn hart und lässt ihn seine eigene Selbstzufriedenheit erkennen.

Unter Zeitdruck, weil Knossos und der Feind Enyo Orario bedrohen, wird er zunehmend unruhig und ist bereit, riskante Schritte zu gehen.

Der Xenos-Zwischenfall

Als bewaffnete, intelligente Monster – die Xenos – an der Oberfläche auftauchen, beauftragt die Gilde die Ganesha-Familia mit einem Spezialeinsatz.

Den anderen Familien wird befohlen, sich zurückzuhalten, was Finn sofort verdächtig vorkommt.

Aus den Informationen über Monster-Schmuggel durch die Ikeros-Familia schließt Finn, dass die Xenos real und mit der Dunklen Fraktion verknüpft sein könnten.

Er bricht bewusst den Gildenbefehl, positioniert die Loki-Familia in Daedalus-Straße und versucht, Knossos und die Xenos gleichermaßen zu kontrollieren.

Als Bell Cranel dort Wiene und die Xenos verteidigt, prallen ihre Ideale direkt aufeinander.

Finn beabsichtigt, die Wahrheit über die Xenos zu erfahren, um sie danach – inklusive Wiene – töten zu lassen, da eine Koexistenz mit Monstern für seinen bisherigen Glauben unvereinbar war.

Bell verweigert sich dieser Logik und stellt sich sogar gegen seine eigenen Verbündeten.

Finn betrachtet dieses Verhalten zunächst als irrationale Torheit, erkennt aber nach und nach, dass Bells „Torheit“ aus einer überlegenen Form von Mut entspringt.

Ein inszeniertes „Theaterstück“ des Gottes Hermes, in dem Bell als „technischer Held“ rehabilitiert werden soll, entlarvt Finn als Farce.

Doch im Moment, in dem Bell seine Waffe senkt und der Stein-Gargoyle-Xenos Gross ebenfalls den Kampf einstellt, erkennt Finn die Wahrheit ihrer gegenseitigen Loyalität.

Diese Szene zerstört Finns bis dahin starres Weltbild von „Entweder-oder“.

Bell hat die Waage nicht nur ausbalanciert, sondern zerschlagen – er lehnt sowohl die sichere Heldenrolle als auch die bequeme Feigheit ab und wählt bewusst einen dritten Weg.

Finn erkennt, dass sein eigener Weg als „künstlicher Held“ – Ruhm planend, Routen kalkulierend, Risiken abwägend – zwar effizient, aber innerlich leer ist.

In Bell sieht er die Verkörperung des „Narr-Helden“, der sogar die Götter herausfordert, um seiner Überzeugung treu zu bleiben.

Wendepunkt: Verbündete Monster

Als die Situation mit der Dunklen Fraktion eskaliert, drohen Loki-Familia und Xenos sich in Knossos gegenseitig aufzureiben.

Finn trifft eine radikal neue Entscheidung: Er bietet den Xenos und ihrem Unterstützer Fels die Zusammenarbeit an.

Er weiß, dass dies seinen Ruf als Held ruinieren könnte und seine Familia gegen ihn aufbringen kann.

Auf die Frage, ob er seinen Fall in Ungnade fürchtet, antwortet er selbstbewusst, dass er sich dann eben als „erster Held, der Frieden mit Monstern schließt“ wieder hochkämpfen werde.

Dieser Moment markiert Finns Befreiung von seiner eigenen „Heldenrolle“.

Er zieht die Maske des perfekten, berechnenden Captains ein Stück weit ab und handelt als Mensch, der sich traut, eine idealistische Entscheidung zu treffen.

Zurück in der Basis erklärt er der Loki-Familia offen, dass sie mit den Xenos zusammenarbeiten werden, wenn auch nur vorübergehend und taktisch „ausnutzen“.

Die Reaktionen sind skeptisch, doch nach und nach schließen sich die Mitglieder seinem Plan an, besonders nachdem einige von ihnen Hilfe von Xenos erhalten haben.

Orgia-Saga und Enyos Sturz

Während der sogenannten „Orgia-Saga“ eskalieren die Konflikte mit der Dunklen Fraktion und Enyo.

Finn führt mehrere aufeinanderfolgende Einsätze: Rettungsmissionen aus den grünen Fleischmassen eines „Halbgeist“-Monsters, Rückzüge unter schwersten Bedingungen und Gegenoffensiven.

In einem kritischen Moment versucht Finn, Loki durch eine gewaltige Vertikalöffnung in die Oberwelt in Sicherheit zu bringen.

Beim Aufstieg werden sie von fleischfressenden Blumen-Monstern überrascht; Finn übergibt Loki Tione und stellt sich den Monstern, wird jedoch selbst in tödliche Gefahr gebracht, bevor Xenos-Sirene Rei ihn rettet.

In der zweiten großen Knossos-Offensive koordiniert Finn schließlich alle sechs Einsatzgruppen und übergibt einen Teil der Befehlsgewalt sogar an Liliruca Arde.

Er erkennt in ihr eine strategische Begabung und vertraut ihr – bemerkenswert für jemand, der Kontrolle nur ungern abgibt.

Gegen Ende setzt Enyo seinen „Trumpf“ – den Drachen Nidhöggr.

Finn spielt daraufhin seinen eigenen unerwarteten Trumpf aus: Er lässt Bell Cranel von Rei direkt zu Nidhöggr bringen, vertraut darauf, dass Bells „Narr-Helden“-Kurs auch dieses Monster bezwingen kann.

Nach Enyos Niederlage und der Zerstörung der Halbgeister wird Finn offiziell in den Rang eines Level-7-Abenteurers erhoben.

Er verschweigt dies seiner Familia zunächst, um keine zusätzliche Unruhe in einer ohnehin turbulenten Zeit auszulösen.

Fraktionenkrieg gegen die Freya-Familia

Als Freya die gesamte Stadt mit ihrem Charme verzaubert und einen Putsch anzettelt, kommt es zu einem „Fraktionenkrieg“ zwischen der Freya-Familia und der Hestia-Familia.

Die Gilde verbietet der Loki-Familia explizit die Teilnahme, da ein direkter Zusammenstoß der beiden stärksten Fraktionen die Stadt vernichten könnte.

Gildenchef Royman erpresst Finn zusätzlich mit der Freigabe von Informationen über die „Talia-Eisgärten“ in den Tiefen des Dungeons.

Finn akzeptiert das Verbot widerwillig, um eine Katastrophe zu vermeiden – und wohl auch, weil Riveria diese Informationen unbedingt braucht und bereit wäre, dafür sogar mit ihrer eigenen Familia zu brechen.

Zwar darf die Loki-Familia nicht offiziell kämpfen, aber Finn wird nicht daran gehindert, mit der Hestia-Familia zusammenzuarbeiten.

Er trifft sich mit Liliruca Arde, gibt ihr detaillierte Informationen über die Freya-Familia und coacht sie im Führen von Truppen.

Expedition gegen den „Befleckten Geist“

Nach der Orgia-Saga wird klar, dass die Quelle vieler Probleme ein „befleckter Geist“ in der 60. Ebene des Dungeons ist.

Finn plant eine gemeinsame Expedition mehrerer Fraktionen – inklusive der Freya-Familia.

Um die Kooperation von Ottar und Freya zu sichern, nutzt Finn einen geschickten Schachzug:

Er bietet an, den von Ottar fanatisch gehüteten Ebenenboss Balor (49. Ebene) offiziell als Abenteurerauftrag zu erledigen, was Ottarletztlich zur Kooperation zwingt.

Auf der 60. Ebene tritt die Expeditionsarmee dem Befleckten Geist und seinen vielen „Halbgeist“-Abkömmlingen entgegen.

Finn setzt seine gewaltige Wurfzauberei „Tir na nÓg“ ein, um die Verteidigung des Befleckten Geistes zu durchbrech- en, verletzt ihn dabei schwer, kann ihn aber noch nicht vernichten.

Durch den Gegenschlag des Feindes stürzt Finn zusammen mit zentralen Mitgliedern wie Riveria, Gareth und Tione in einen Abgrund – in den Raum der „Talia-Eisgärten“.

Dort müssen sie überleben, einen Ausgang finden und auf Rettung durch Raul und andere warten.

Ein dramatischer Höhepunkt ist die Konfrontation mit der „Wächterin“ Tione, deren Geist von den Eisgärten korrumpiert wurde.

Finn entscheidet sich für eine waghalsige Lösung: Er geht direkt auf sie zu, trotzt der mentalen und physischen Vereisung mithilfe seiner Skills „Noble Brave“ und „Hel Fhinegas“ und küsst sie, wodurch ihre unterdrückten Gefühle explodieren und die geistige Kontrolle brechen.

Parallel dazu kämpft an anderer Stelle Bell Cranel, um Tiones Schwester Tiona von einem parasitären Monster zu befreien.

Finn und Bell spiegeln sich damit erneut als „Anführer, die niemanden zurücklassen wollen“.

Schließlich stehen Finn, die Galliard-Brüder, Raul, Allen Fromel, Asterius, Lefiya Viridis, Rei und andere dem Monster „Reginas“, einer inkarnierte Tötungsmaschine des Befleckten Geistes, gegenüber.

Nach langen Kämpfen, Opfern und der Schwächung des Feindes durch übermäßigen Magieverbrauch gelingt es ihnen, Reginas zu besiegen, während Bell oben die verschlungene Ais und den Befleckten Geist selbst rettet beziehungsweise vernichtet.

Zurück an der Oberfläche ist für Finn klar, dass Bell Cranel der Schlüssel zur zukünftigen Niederlage des Schwarzen Drachen ist.

Er denkt daher ernsthaft darüber nach, Bell irgendwann in die Loki-Familia zu holen – wissend, dass dies massiven Widerstand auslösen würde.

Finn kämpft hauptsächlich mit der Langlanze und nutzt dabei seine geringe Körpergröße zu seinem Vorteil.

Er ist extrem wendig, präzise und nutzt jede Schwachstelle des Gegners mit chirurgischer Genauigkeit.

Mehr als 20 Jahre Kampferfahrung machen ihn zu einem der versiertesten Kämpfer in Orario.

Neben der Lanze kann er auch Messer und Schwerter effektiv führen, wie er selbst sagt: „Alter und Erfahrung sind auch eine Waffe.“

Seine Statuswerte sind für einen Pallum bemerkenswert:

Kraft und Ausdauer sind zwar nicht seine Spitzenattribute, aber durch Level 7 und Magie/Skills gleicht er diesen Nachteil aus, während seine Geschicklichkeit (Dexterität) die natürliche Obergrenze erreicht hat.

Zusätzlich verfügt er über eine extrem starke Steigerungsmagie, die seine physischen Fähigkeiten zeitweise auf ein Niveau hebt, das weit über seinem nominellen Level liegt.

In Kombination mit seiner Taktikmacht wird Finn dadurch sowohl auf dem Schlachtfeld als auch in Duellen zu einem Monster.

Statuswerte (bekannter Stand auf Level 6)

Kraft: E 479

Ausdauer: F 388

Geschicklichkeit: S 999

Agilität: B 784

Magie: B 713

Entwicklungsfähigkeiten (Level 6):

Jäger: Verstärkt Finns Fähigkeiten gegen Monster, mit denen er bereits Erfahrung gesammelt hat.

Resistenz gegen Zustände: Reduziert oder verhindert negative Statuseffekte.

Magieabwehr: Erhöhte Resistenz gegen magische Angriffe.

Initiative: Vermutlich Vorteile bei Kampfbeginn / Ergreifen des ersten Zuges (Details im Kanon nicht präzisiert).

Schnellangriff: Erhöht vermutlich Angriffs- oder Bewegungsgeschwindigkeit zu Kampfbeginn (ebenfalls nicht exakt erklärt).

Auf Level 7 sind seine exakten Zahlen nicht öffentlich bekannt, aber es ist klar, dass er sämtliche Werte nochmals stark gesteigert hat.

Kleinvolks-Essenz (Palum Spirit)

Dieser Skill verstärkt die Wirkung von Finns Magie und anderen Skills drastisch, wenn er sich in einer Lage der Unterlegenheit oder Krise befindet.

Er symbolisiert den Kampfgeist der Pallum, die trotz körperlicher Schwäche nie aufgeben.

Edles Herz des Mutes (Noble Brave)

Dieser Skill verleiht Finn eine hohe Resistenz gegen geistige Beeinflussung, insbesondere gegen mentalen und emotionalen Kontrollzauber.

Im Kampf gegen die Talia-Eisgärten und die korrumpierte Tione ist dieser Skill entscheidend, um seinen klaren Kopf zu behalten.

Ritterherz und Speer (Dia Fianna)

Solange Finn eine Lanze führt, erhält er temporär die Entwicklungsfähigkeit „Lanzenträger“.

Die Stärke dieser Verstärkung skaliert mit seinem Level, wodurch seine ohnehin tödliche Lanzenkunst noch gefährlicher wird.

Kommandoruf (Command Howl)

Wenn Finn laut ruft, wird seine Stimme magisch verstärkt.

In chaotischen Schlachten erhöht sich seine Reichweite und Wirkung proportional zum Ausmaß des Kampfes, sodass er selbst in großen Schlachten seine Truppen effektiv koordinieren kann.

Auszeichnung des Feldherrn (Al Macmina)

Dieser Skill gibt ihm eine hohe Resistenz gegen Schlafeffekte und erlaubt ihm, über längere Zeiträume ohne Schlaf zu funktionieren.

Zusätzlich verstärkt er Finns Widerstand gegen Feuerangriffe, was ihn in langen Feldzügen deutlich widerstandsfähiger macht.

Hel Fhinegas

Kurze Zauberformel: „Magische Lanze, durchbohre die Stirn, der ich mein Blut weihe.“

Hel Fhinegas ist eine Hochleistungs-Steigerungsmagie.

Finn sammelt rote Magie an der Fingerspitze, formt eine Lanze und stößt sie sich in die Stirn, worauf seine blauen Augen rot glühen und sein Kampfwille entfesselt wird.

Während der Wirkung werden all seine körperlichen Werte massiv gesteigert – man verwechselt ihn leicht mit einem Abenteurer höheren Levels.

Der Preis ist hoch: Finn verliert dabei seine rationale Kontrolle und verwandelt sich in einen nahezu unkontrollierbaren Berserker.

Da dies gleichbedeutend mit dem Verzicht auf seine Rolle als Kommandeur ist, setzt Finn diese Magie nur als äußerste Notlösung ein.

Später wird deutlich, dass Finn Hel Fhinegas in Ausnahmefällen auch aktivieren kann, ohne den Verstand zu verlieren, wenn seine Emotionen extrem hochkochen.

Tir na nÓg

Ausführliche Zauberformel (sinngemäß):

Finn ruft in einem langen Schwur die Geschichte seines Clans und der Fianna-Ritter, bindet seinen Namen und den des Geistes Fhinegas in einen heiligen Vertrag ein und bittet darum, den „Speer der Göttin“ führen zu dürfen.

Tir na nÓg ist eine extrem starke Wurfzauberei.

Sie addiert alle Statuswerte (inklusive Level und Potenzial) auf seine Magie, um einen einzigen, gewaltigen Lanzenwurf auszulösen.

Auf Level 7 ist die Kraft dieses Zaubers so groß, dass er mehrschichtige magische Barrieren des Befleckten Geistes durchdringt und fast eine ganze Ebene des Dungeons erschüttert.

Nach dem Einsatz benötigt Finn einen vollen Tag, bevor er Tir na nÓg erneut nutzen kann.

Der Zaubertext ist stark von den Legenden der Fianna-Ritter inspiriert.

Als Finn ihn das erste Mal reflektiert, fragt er sich ironisch, ob er vielleicht doch „ein bisschen zu sehr“ in seine eigene Heldenrolle hineingesteigert ist.

Forteia-Speer

Der Forteia-Speer ist Finns persönliche, goldene Langlanze, gefertigt von der Gobnu-Familia.

Sie ist ein maßgeschneidertes Einzelstück für einen Pallum und kostet 130 Millionen Valis.

Der Schaft besteht aus dem superstabilen, elastischen Holz des „Eidschwur-Walnussbaumes“.

Die goldene Spitze ist eine Legierung aus „Mutstahl“ und „Dill-Adamantit“, beides extrem seltene Materialien aus dem legendären „Eran-Wald“, der mit der Fianna-Sage verbunden ist.

Speer Roland

Der Speer „Roland“ ist eine unzerstörbare Waffe aus einer Serie, die von Tsubaki Collbrande aus der Hephaistos-Familia geschmiedet wurde.

Er kostete 100 Millionen Valis und hat eine silberne Spitze, die im Kontrast zum goldenen Forteia-Speer steht.

Finn ließ diesen Speer speziell als Gegenmaßnahme gegen Rieseninsekten herstellen, deren Korrosionsflüssigkeit normale Waffen rasch zerstören würde.

Durch seine Unzerstörbarkeit ist Roland ideal für Kämpfe gegen aggressive, zerstörerische Monster.

Finn ist die Wiedergeburt eines Pallum-Jungen namens Deimne (oft „Dim“ genannt), der vor etwa 3000 Jahren Mitglied des legendären Fianna-Ritterbundes war.

In diesem früheren Leben war er zunächst ein einfacher Page.

Als ein törichter König seine Gefährten opferte, übernahm Deimne aus Rache und Pflichtgefühl die Führung der Fianna-Ritter und nahm den Namen „Finn“ an.

Dieser frühere Finn ist der Ursprung vieler der Legenden, die der moderne Finn später verehrt.

Die Magien Hel Fhinegas und Tir na nÓg spiegeln seine Verbindung zum Geist Fhinegas wider, der ihn damals leitete.

Sie drücken seinen Wunsch aus, dass die Menschen eines Tages den „fernen Traum vom Land Tir na nÓg“ – ein Sinnbild für eine bessere Welt – erreichen mögen.

Der Autor der Reihe bemerkte, dass Finn sich besonders im Xenos-Handlungsbogen „verselbstständigt“ habe.

Ohne die detaillierte Innensicht in „Sword Oratoria“ wäre Finn womöglich ein flacher, rein funktionaler „Heroen-Captain“ geblieben; durch seine Selbstzweifel und Entwicklung gewann er aber deutlich an Tiefe.

Finn gehört zu den Figuren, die neben Bell Cranel und Liliruca Arde beim Autor einen starken Eindruck hinterlassen haben.

Er ist damit eine der wichtigsten moralischen und strategischen Achsen der gesamten Serie.

In einer anderen Manga-Reihe des Autors, „Wistoria: Zauberstab & Schwert“, taucht eine Figur namens Finn auf, die Finn Deimne in Aussehen und Stimme stark ähnelt.

Dies wird von Fans gern als augenzwinkernde Referenz verstanden.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:04)

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