Fels ist ein uralter Magier der Stufe Lv. 4, der als rechte Hand des Gottes Uranus im Gildenuntergrund von Orario agiert und gleichzeitig als Bindeglied zu den sogenannten „Außenseitern“ (Zenos) dient.
Name: Fels
Alter: über 800 Jahre
Größe: unbekannt
Rasse: unbekannt
Geschlecht: männlich
Beruf: Magier / Gelehrter / Magier der Gilde
Zugehörigkeit: Gilde von Orario, enger Vertrauter von Uranus
Abenteurerstufe: Lv. 4
Synchronsprecher (Anime): Mikako Komatsu (japanische Fassung)
Fels ist ein geheimnisvoller Magier, der im Auftrag von Uranus arbeitet und im Verborgenen die Geschicke von Orario und des Dungeons beobachtet.
Für das normale Gildenpersonal existiert er nur als Gerücht eines „Geistes“, der manchmal im Hauptquartier gesichtet wird.
Vor rund 800 Jahren war Fels ein Höchststufen-Magier des alten Magiereiches Altena.
Er perfektionierte die Entwicklungsfähigkeit „Mysterium“ wie niemand zuvor und war der einzige Sterbliche, dem die Erschaffung des legendären „Steins der Weisen“ gelang.
Sein Versuch, wahres ewiges Leben durch eine „Unsterblichkeitskunst“ zu gewinnen, misslang tragisch.
Sein Körper verlor Fleisch und Haut und blieb als lebendes Skelett zurück, das zwar nicht mehr stirbt, aber auch nicht mehr wachsen kann.
Aus Scham über seine Hybris legte er den alten Ehrentitel „Weiser“ ab und nahm den Namen Fels an, der „Narr“ oder „Tor“ bedeutet.
In dieser Rolle fungiert er nun als unsichtbarer Lenker im Hintergrund und als Betreuer der intelligenten Monster, der Zenos.
Fels trägt eine vollständig verhüllende schwarze Robe, unter der weder Gesicht noch Körperform zu erkennen sind.
Wegen dieser Vermummung sind Alter, Geschlecht oder genaue Rasse für Außenstehende nicht erkennbar, und viele halten ihn für einen Geist.
Unter der Robe verbirgt sich ein vollständig skelettierter Körper, dessen Fleisch und Haut durch die missglückte Unsterblichkeitsprozedur vergangen sind.
Der Rücken ist dabei so stark beschädigt, dass das Gebiet, auf dem die „Göttliche Gnade“ eingraviert wird, nicht mehr existiert – daher kann er seinen Status nicht mehr aktualisieren.
Fels ist sehr empfindlich, wenn andere ihn einfach „Knochen“ nennen.
Er reagiert darauf schnell gereizt, macht aber gelegentlich selbst sarkastische „Skelett-Witze“ über seinen Zustand.
Hinter der unheimlichen Erscheinung verbirgt sich ein erstaunlich menschlicher, sogar warmherziger Charakter.
Fels wirkt oft wie ein mürrischer, aber fürsorglicher alter Lehrer, der seine Schützlinge streng, aber mit Herz begleitet.
Er besitzt einen trockenen Humor und kann sowohl alberne Wortspiele als auch scharfe, ernste Dialoge führen.
Fans beschreiben ihn gerne als Figur, die „Gags, Konter und knallharte Ernsthaftigkeit gleichermaßen beherrscht“.
Durch ein extrem langes Leben hat Fels zahlreiche Schicksale, Ideale und Tragödien erlebt.
Das hat ihn zu einer eigenen Lebensphilosophie geführt: „Wer als ‚Heuchler‘ beschimpft wird, ist derjenige, der das Zeug zum Helden hat.“
Dabei meint er mit „Heuchler“ ausdrücklich nicht den, der nur aus Eigennutz Gutes tut.
Gemeint sind Menschen wie Bell Cranel, die ihrem eigenen Glauben folgen, auch wenn die Welt sie als selbstgefällige Idealisten verurteilt.
Fels ist brillant, analytisch und rhetorisch geübt; er ist ein Meister der Worte, der Lügen, Täuschungen und taktische Gespräche fließend beherrscht.
Auf dem Schlachtfeld ist er dagegen eher ein „Zivilbeamter“ als Feldherr – seine Stärke liegt im Denken, Planen und Unterstützen, nicht im Führen von Frontangriffen.
Trotz seiner Vergangenheit als hochmütiger „Weiser“ zeigt er inzwischen viel Selbstkritik und Demut.
Er weiß sehr genau, wie töricht sein Streben nach absolutem Leben war, und versucht heute eher, andere vor ähnlichen Irrwegen zu bewahren.
Uranus
Uranus ist der Hauptgott der Gilde und Fels’ derzeitiger Herr.
Die beiden arbeiten seit Jahrhunderten zusammen und vertrauen einander tief, auch wenn Fels seinen Gott durchaus kritisieren kann.
Fels dient Uranus als rechte Hand und führt für ihn all jene Operationen durch, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen dürfen.
Dazu gehören vor allem alles rund um die Zenos sowie geheime Forschung, Beobachtung und Krisenmanagement.
Die Zenos (Lido, Gros, Rei, Wiene, Marie, Asterius und andere)
Die Zenos sind Monster mit Verstand und Gefühlen, die eine friedliche Koexistenz mit den Menschen anstreben.
Fels wurde ursprünglich widerwillig – auf Befehl von Uranus – ihr Kontaktmann.
Im Laufe der Zeit wurden Lido, Gros, Rei, Wiene, Marie, Asterius und die anderen für ihn jedoch zu echten Freunden.
Er glaubt an ihren Traum vom Zusammenleben von Menschen und Zenos und setzt seine Fähigkeiten konsequent dafür ein.
Gerade Wiene liegt ihm besonders am Herzen, da ihr Schicksal sein verbotener Wiederbelebungszauber erstmals erfolgreich wenden konnte.
Der Preis, den Fels dafür zahlte, und die Freude über den Erfolg sind ein wichtiger emotionaler Wendepunkt für ihn.
Bell Cranel
Fels trifft Bell Cranel im Zuge der Zenos-Ereignisse.
Er beobachtet, wie Bell – trotz Verletzungen, Spott und gesellschaftlicher Ächtung – beharrlich versucht, die Zenos zu schützen.
Beeindruckt von Bells kompromissloser Treue zu seinen Idealen, setzt Fels schließlich „alles“ auf ihn.
Er vertraut darauf, dass Bell derjenige sein kann, der die Kluft zwischen Menschen und Zenos überwindet.
Als Bell wegen seiner Entscheidungen als „Heuchler“ beschimpft wird, spricht Fels seinen berühmten Satz:
„Gerade der ‚Heuchler‘ hat das Recht, ein Held zu werden. Bitte, bleib ein Narr.“
Diese Worte treffen Bell tief und geben ihm neue Kraft, seinen Weg weiterzugehen.
Zwischen den beiden entsteht ein stilles, aber starkes Vertrauensverhältnis.
Weitere Verbündete und Kontakte
Mit Finn Deimne von der Loki-Familia geht Fels eine pragmatische Zusammenarbeit ein, vor allem bei der Eroberung des künstlichen Labyrinths Knossos.
Er akzeptiert Finns Vorschlag zur Kooperation und sorgt an der Seite von Uranus und Loki dafür, dass eine stabile Allianz entsteht.
Asfi Al Andromeda, eine der besten Magie-Item-Schmiedinnen Orarios, ist tief beeindruckt von Fels’ magischen Werkzeugen.
Sie erkennt neidlos an, dass seine Kunst die ihre bei weitem übertrifft.
Mit einem Magier namens Leon Vardenberg verbindet ihn eine lange Geschichte aus der Zeit des Magiereiches Altena.
Die beiden pflegen eine Art „Buchhaltung der Gefallen“, bei der sie sich gegenseitig Dienste auf Basis des Gleichwertigkeitsprinzips tauschen.
Auch mit Hestia, Naaza Erisuis, den Loki- und den Ganesha-Familien kommt Fels im Zuge des Zenos-Arcs eng in Berührung.
Dabei agiert er meist aus dem Schatten heraus und nutzt seine Artefakte, um Schlachten zu beeinflussen und Verbündete zu heilen.
Frühe Auftritte und Vorbereitung
In einer Nebenhandlung bittet Fels Ais Wallenstein, eine merkwürdige Störung in einer Vorratskammer auf der 24. Ebene des Dungeons zu untersuchen.
Schon hier zeigt sich seine Tendenz, wichtige Informationen indirekt über ausgewählte Abenteurer zu verifizieren.
Im neunten Band der Hauptgeschichte holt Fels Hestia im Auftrag von Uranus mehr oder weniger zwangsweise ab, um sie mit dem Gott bekannt zu machen.
Parallel dazu erklärt er Bell und seinen Gefährten in einem versteckten Zufluchtsort der Zenos deren Herkunft, Natur und die Gefahr, in der sie schweben.
Der Zenos-Arc
Als die Zenos nach dem Mord an Ranye durch die Ikeros-Familia die Kontrolle verlieren und die Stadt Orario bedrohen, handelt Fels im Hintergrund.
Zusammen mit Bell infiltriert er Knossos – die künstliche, zweite Dungeon-Eingangsanlage – um die Zenos und insbesondere Wiene zu retten.
Die Situation eskaliert, der Kampf verlagert sich bis in das Daedalus-Viertel von Orario.
Fels versucht, die Katastrophe einzudämmen, verheddert sich aber zwischen den Plänen von Uranus, den Aktionen der Familien und den Intrigen anderer Götter.
Besonders Hermes spielt ein zynisches Spiel:
Er tut so, als stünde er auf der Seite der Zenos, betrachtet die Koexistenz von Menschen und intelligenten Monstern aber innerlich als unrealistische Fantasie.
Hermes will Bell zum „Werkzeughelden“ seiner eigenen göttlichen Agenda machen und akzeptiert bewusst Opfer unter den Zenos.
Fels ist über diese Berechnung aufrichtig wütend, glaubt aber zugleich fest daran, dass Bell sich gegen jede göttliche Manipulation stellen wird.
Bell entscheidet sich schließlich tatsächlich gegen Hermes’ Plan, kämpft bis zum Äußersten für die Zenos und stellt sich gegen den ganzen Rest der Stadt.
Nach dem finalen Kampf mit Asterius wird die Stadt zwar erschüttert, aber Bells Handeln durchbricht die verknüpften Intrigen und bösen Absichten.
Nach Ende des Zenos-Aufstands sorgt sich Fels, dass der Traum der Koexistenz zunächst in weite Ferne gerückt sein könnte.
Gleichzeitig stärkt ihn Bells kompromissloses Verhalten darin, alles auf diesen einen jungen Abenteurer zu setzen – gemeinsam mit Uranus.
Wenig später ruft Fels Bell zu sich und erklärt ihm, dass eine echte Koexistenz von Menschen und Zenos nur dann möglich wird, wenn der tiefste Boden des Dungeons erobert wird.
Auf Bells Fragen, was der Dungeon eigentlich sei und was sich auf der untersten Ebene befinde, antwortet Fels nur rätselhaft: „Ein geschlossener Pakt… und ein Ende.“
Knossos und spätere Operationen
Finn Deimne bietet Fels eine tiefergehende Zusammenarbeit bei der systematischen Eroberung von Knossos an.
Fels akzeptiert, und so entsteht eine dauerhafte Verständigung zwischen Uranus und der Loki-Familia.
Beim „zweiten Vorstoß“ in Knossos, bei dem mehrere Trupps gegen sechs Manifestationen von Elementargeistern kämpfen, operiert Fels auf eigene Faust.
Er zerstört die magischen Kreise, die Knossos wie einen Altar umspannen, und hebt die Barrieren auf, welche die nachfolgenden Truppen blockieren.
Während die „Akademieflotte“ nach Orario zurückkehrt, wird im Dungeon ein ambitionierter Plan für vertikale Schnellwege diskutiert.
Fels warnt Uranus davor, dass das Überlassen solcher Großprojekte an Leute wie Roymann zu problematischen Machtverschiebungen führen könnte.
Später wird Knossos offizielles Eigentum der Gilde.
Fels nutzt dies, um die Anlage nach und nach in seine persönliche magische Werkstatt umzubauen.
Als der „Stadtwettkampf Orariade“ stattfindet, beobachten Fels und Uranus gleichzeitig den von der Loki-Familia angeführten Großfeldzug in die unteren Ebenen.
Über seine Artefakte – insbesondere die „Augenkristalle“ – verfolgt Fels den Einsatz und sammelt Daten über die durch verdorbene Geister verwüstete 60. Ebene, die sich in eine Art „Dämonenreich“ verwandelt hat.
Bei der Rettungsmission für die Loki-Familia übernimmt Fels sowohl Verteidigungs- als auch Unterstützungspflichten.
Mit Hilfe der im Versteck gebliebenen Zenos transportiert er Unmengen an magischen Geräten in die regulären Routen des Dungeons.
Er baut ein Netz aus provisorischen Aufzugsschächten, unterstützt von Golems und heilenden Barrieren, um den Vormarsch der Allianz zu sichern.
Schließlich stößt er gemeinsam mit Rei zur Front im Gebiet „Tausendblauer Eispfad“ und tritt dort als „letzter Heiler“ der verborgenen Front gegen den sogenannten „Schlachtgeistkönig“ auf.
Astrea Records – Kampf gegen die Schattenfraktion
In der Vorgeschichte „Astrea Records“, die sieben Jahre vor der Haupthandlung spielt, agiert Fels buchstäblich im Dauereinsatz.
Er vernichtet im Geheimen ganze Trupps der sogenannten „Schattenfraktion“ und behandelt sowohl Abenteurer als auch Zivilisten überall in Orario.
Sein Wirken bleibt der Öffentlichkeit weitgehend verborgen.
Doch ohne seinen einsamen Kampf im Hintergrund hätte die Stadt den Krieg gegen die Schattenfraktion kaum überstanden.
Allgemeine Kampfkraft
Fels ist ein Magier und agiert meist in der hinteren Reihe.
Trotzdem reicht seine physische Kraft als Lv. 4-Abenteurer aus, um durchschnittliche Abenteurer problemlos auszuschalten.
Er beherrscht paralleles Zaubern, kann also während der Bewegung Magie wirken.
Das ermöglicht ihm, Verbündete zu heilen, während er sich mit ihnen durch gefährliches Gebiet bewegt.
Seine wahre Stärke liegt jedoch nicht in direktem Kampf, sondern in Magie, Artefaktkunde und Strategie.
Er ist einer der klügsten Magier der Geschichte und kombiniert Wissen aus Jahrhunderten mit göttlich nahekommender Artefaktkunst.
Durch den Verlust seines Rückenfleischs kann seine „Göttliche Gnade“ nicht mehr aktualisiert werden.
Das bedeutet, dass Fels auf ewig bei Lv. 4 stehen bleibt und seine Statuswerte nicht mehr steigen können – er ist faktisch „eingefroren“.
Entwicklungsfähigkeiten
Mysterium
Mysterium ist eine seltene Entwicklungsfähigkeit, die es ermöglicht, „Wunder“ zu erzeugen – also quasi die Domäne der Götter.
Sie erlaubt es, magische Werkzeuge und Artefakte zu erschaffen, die weit über normale Handwerkskunst hinausgehen.
Fels hat Mysterium weiter perfektioniert als jeder andere bekannte Abenteurer der Geschichte.
Dadurch konnte er nicht nur zahlreiche einzigartige Wundergeräte erschaffen, sondern auch den legendären Stein der Weisen, der echtes ewiges Leben verspricht.
Magiebeherrschung (Magie-Leitung)
Diese Entwicklungsfähigkeit steigert die Wirksamkeit von Magie erheblich.
Fels hat sie ebenfalls bis zur höchsten Stufe ausgebildet.
Infolge dessen sind seine Zauber so mächtig, dass sie beinahe den Eindruck echter Wunder machen.
Vor allem seine Heil- und Wiederbelebungszauber sprengen die üblichen Grenzen der Sterblichen.
Magie
Dia Panakeia
Art: Vollständiger Heilzauber
Kurzbeschreibung der Wirkung: Heilung von körperlichen Verletzungen, Erschöpfung und sogar Flüchen
Dia Panakeia kann nahezu jede Form von Schaden regenerieren, einschließlich schwerster Verletzungen und verfluchter Zustände.
Der Zauber zählt zu den stärksten Heilmagien der bekannten Welt und wird von vielen als der Gipfel der Heilkunst angesehen.
Dia Orpheus
Art: Wiederbelebungszauber
Preis: Fels’ gesamte Magiereserven pro Anwendung
Ergebnis: Theoretische Wiederbelebung eines Toten, extrem geringe Erfolgsquote
Dia Orpheus ist ein verbotener Zauber, der die Regeln der Welt direkt anzugreifen scheint.
Er soll Tote ins Leben zurückholen, verlangt aber Fels’ komplette magische Energie und stand jahrhundertelang als „gescheiterte Magie“ in seinem Repertoire.
Über 800 Jahre hinweg gelang Fels keine einzige erfolgreiche Wiederbelebung mit diesem Spruch.
Er verfluchte den Zauber und empfand ihn lange als nutzlose Verschwendung eines kostbaren Magie-Slots.
Erst bei Wiene gelang Dia Orpheus zum ersten Mal.
Dieser Moment ist emotional so gewaltig, dass Fels nur erschüttert sagen kann: „Es hatte also doch einen Sinn…“
In der Benennung und im Aufbau der Zauberformel steckt ein klarer Bezug zur Sagengestalt Orpheus.
Wie dieser versucht Fels, einen geliebten Menschen aus dem Reich des Todes zurückzuführen – mit dem festen Vorsatz, diesmal nicht „zurückzuschauen“ und den Fehler des Originals zu wiederholen.
Es gibt eine verbreitete Fan-Theorie, dass Bells Entwicklungsfähigkeit „Glück“ eine Rolle dabei spielte, dass Dia Orpheus bei Wiene zum ersten Mal funktionierte.
Offiziell bestätigt ist dies jedoch nicht; es bleibt ein reizvoller, aber spekulativer Gedanke.
Magischer Schallhandschuh (Magic Eater)
Der Magic Eater ist Fels’ bevorzugtes Angriffs-Artefakt.
Er verschießt gespeicherte Magieenergie als Schockwellen, ohne dass ein Zauberspruch nötig wäre.
Die Wirkung erinnert an Bells schnelle Feuerzauber, ist aber technisch ein Artefakt statt einer eigenen Magie.
Die Feuerkraft ist hoch, aber der Energieverbrauch ist entsprechend enorm, was ihn zu einem „teuren“ Werkzeug macht.
Reverse-Schleier
Der Reverse-Schleier ist ein Mantel, der seinem Träger Unsichtbarkeit verleihen kann.
Im Gegensatz zu Asfi Al Andromedas schwarzen Helmen kann der Benutzer zwischen sichtbarem und unsichtbarem Modus wechseln.
Die Unsichtbarkeit bezieht sich nur auf den optischen Bereich.
Stark geschulte Abenteurer, insbesondere solche mit feinem Geruchssinn wie Tiermenschen, können den Träger trotzdem aufspüren.
Um komplett unentdeckt zu bleiben, muss Fels diesen Mantel mit anderen Artefakten kombinieren, die Geräusche, Geruch oder Präsenz dämpfen.
Er ist daher eher ein Baustein in einem Tarnsystem als Allzwecklösung.
Schwarzer Nebel
Der „Schwarze Nebel“ ist eine Art Rauchgranate.
Beim Zerbrechen setzt er eine dichte, dunkle Wolke frei, die Sicht nimmt und an Gegnern haftet.
Sogar hochrangige Abenteurer der ersten Klasse haben Probleme, in diesem Nebel die Position ihrer Gegner präzise zu bestimmen.
Fels nutzte ihn unter anderem, um die Zenos vor der Loki-Familia zu schützen und Schlachtfelder im Daedalus-Viertel zu verwirren.
Phantasieblüte
Die Phantasieblüte ist ein Blütenblatt-Artefakt in Rot und Blau.
Sie lässt jene, die ihren „Pollen“ einatmen, realistische Illusionen von zuvor gespeicherten Objekten sehen.
Abenteurer mit der Entwicklungsfähigkeit „Widerstand gegen Zustände“ sind gegen diese Illusionen weitgehend immun.
Deshalb richtete sich ihr Einsatz vor allem gegen niedrigere Abenteurer und normale Kämpfer ohne solche Defensivfähigkeiten.
Während der Zenos-Rückführungsoperation setzte Naaza Erisuis die Phantasieblüten ein, um Gegner massenhaft zu verwirren.
So konnten Bell und seine Verbündeten wertvolle Zeit gewinnen.
Sucherpulver
Sucherpulver ist ein weißes Pulver in einer großen Flasche.
Träufelt man Blut einer Person hinein, färbt es sich rot und kann dann über einer speziellen Karte verteilt werden.
Auf der von Fels angefertigten Karte erscheinen dann Name und Position des Blutspenders.
Wichtig ist: Das Pulver funktioniert ausschließlich mit Karten, die Fels selbst persönlich erstellt hat.
Für den Zenos-Rückführungsplan fertigte Fels beispielsweise eine detaillierte Karte des Daedalus-Viertels an.
Diese Karte – ein Erbstück des „legendären Baumeisters“ – übergab er zusammen mit dem Sucherpulver an Hestia.
Augenkristall (Oculus)
Der Augenkristall besteht aus zwei miteinander verbundenen Kristallen, die jeweils in einer Hand Platz finden.
Was der eine Kristall sieht und hört, wird live im anderen Kristall wiedergegeben.
Diese „magische Videokonferenz“ ist eines der nützlichsten Kommunikationsmittel in der Welt von Orario.
Asfi Al Andromeda war so beeindruckt von diesem Artefakt, dass sie angab, allein beim Gedanken daran „innerlich in Wallung“ zu geraten.
Die Augenkristalle kommen in zahlreichen Operationen zum Einsatz, vor allem bei Großfeldzügen und Rettungsaktionen.
Sie sind ein Schlüsselinstrument, mit dem Fels im Hintergrund Schlachten beobachtet und steuert.
Golems (Metallkrieger)
Fels’ Golems sind etwa drei Meter hohe Krieger aus dem Metall Adamantit.
Sie werden überwiegend autonom gesteuert, können aber auch über einen magischen Kurzstab direkt fernbedient werden.
Ihr Körper ist so widerstandsfähig, dass selbst Abenteurer der ersten Klasse sie nicht leicht zerstören können.
Die Herstellung eines einzelnen Golems kostet über zehn Milliarden Valis – sie gehören damit zu den kostspieligsten Artefakten überhaupt.
Fels betrachtete diese Golems als sein größtes Ass im Ärmel und wollte sie eigentlich nie leichtfertig verwenden.
Doch nach dem Monsterfestival, bei dem die Stadt schwer erschüttert wurde, stationierte er einige im Untergrund, um auf Notfälle reagieren zu können.
Als die Zenos von der Loki-Familia in die Enge getrieben wurden, setzte Fels schließlich einen dieser Golems ein – sichtbar begeistert von dessen Kraft.
Allerdings wurde der Golem von Tiona Hiryute, einer Lv. 6-Kriegerin, mit einem einzigen Schlag zerstört.
Der Anblick seiner in Sekunden vernichteten Lebensarbeit ließ Fels kurzzeitig erstarren.
Danach konnte er nur noch trocken lachen und sich darüber klar werden, wie monströs die Elite der Loki-Familia tatsächlich ist.
Die Geschichte vom „Weisen“
Fels’ ehemaliger Gott im Magiereich Altena war einer jener Götter, die ihre Sterblichen gern als Spielzeug benutzen.
Als Fels nach endloser Forschung endlich den Stein der Weisen geschaffen hatte, zertrümmerte dieser Gott den Stein direkt vor seinen Augen.
Fels’ Verzweiflung über den Verlust seines Lebenswerks war für den Gott ein Anlass zu schallendem Gelächter.
Diese Episode wurde zur berühmten, bitterschwarzen Anekdote vom „Weisen“, die bis in die Gegenwart erzählt wird.
Eina Tulle berichtet Bell Cranel in frühen Bänden der Geschichte von dieser Legende.
Zu diesem Zeitpunkt weiß Bell noch nicht, dass die Geschichte von Fels selbst handelt.
Spekulationen über das Geschlecht
Obwohl Fels’ Körper heute nur noch aus Knochen besteht und daher kein Geschlecht erkennen lässt, gab es lange Diskussionen unter Fans, ob Fels nicht eigentlich weiblich sein könnte.
Als Gründe wurden unter anderem eine teilweise weiblich wirkende innere Stimme, die weibliche Synchronsprecherin und gewisse magische Anspielungen (wie das Passwort „Die Katzen Altenas träumen vom ewigen Leben“) angeführt.
In einem Ereignis einer begleitenden Spielgeschichte wird Fels durch eine magische Barriere in die Gestalt eines kleinen Mädchens gezwungen.
Offiziell wird erklärt, dass dies nicht Fels’ ursprüngliche Kindheitsform sei, sondern eine reine Nebenwirkung der Magie.
Für diesen Eintrag gilt Fels jedoch klar als männlich.
Die Fan-Theorien bleiben interessante, aber letztlich nicht kanonische Spekulationen.
Bezug auf Orpheus
Fels’ Wiederbelebungszauber Dia Orpheus ist deutlich von der Mythe um den Sänger Orpheus inspiriert.
Dieser stieg in der Sage in die Unterwelt hinab, um seine verstorbene Frau zurückzuholen, scheiterte aber, weil er sich verbotenerweise umdrehte.
Die Zauberformel von Dia Orpheus ist voller Anspielungen auf diesen Mythos:
Sie handelt von der Missachtung göttlicher Gesetze, vom Gang in die Unterwelt, vom Bezahlen eines Preises und von der Bitte an den Herrscher des Totenreiches.
Die abschließende Zeile des Zaubers – „Ich werde mich nicht umdrehen“ – ist eine direkte Reaktion auf Orpheus’ Scheitern.
Fels schwört damit sinnbildlich, den Weg der Wiederbelebung bis zum Ende zu gehen, ohne zu wanken, selbst wenn es ihn alles kostet.
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