Lefiya Viridis

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Lefiya Viridis
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Alter: 15
Geburtstag: 20. März
Sternzeichen: Fische
Geschlecht: Weiblich
Größe: 156cm
Englischer Name: Lefiya Viridis
Japanischer Name: レフィーヤ・ウィリディス
Chinesischer Name: 蕾菲亞·維里迪斯
Koreanischer Name: 레피야 윌리디스
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Juri Kimura
Juri Kimura
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru Darō ka
Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru Darō ka
Veröffentlichungsdatum: 4. April 2015
Sword Oratoria: Is it Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon? On the Side
Sword Oratoria: Is it Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon? On the Side
Veröffentlichungsdatum: 15. April 2017
Is It Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon?: Arrow of the Orion
Is It Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon?: Arrow of the Orion
Veröffentlichungsdatum: 15. Februar 2019

Charaktereinstellung

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Lefiya Viridis ist eine 15‑jährige Elfenmagierin aus dem Universum von „Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru Darō ka“, eine zentrale Figur von „Sword Oratoria: Is it Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon? On the Side“ und neben Ais Wallenstein die zweite Protagonistin der Nebenreihe.

Name: Lefiya Viridis

Geschlecht: weiblich

Alter: 15 Jahre

Größe: 156 cm

Rasse: Elf

Geburtstag: 20. März

Herkunft: Wald von Wijsche (Magier‑Elfenwald, offen für andere Völker)

Beruf: Schülerin des „Schulbezirks“ → Abenteurerin

Familienzugehörigkeit: Schulbezirk → Loki‑Familia

Level: 3 → 4 (Rangaufstieg direkt vor der letzten Schlacht in Knossos)

Zwei­name: „Tausend Elfen“ (Thousand Elf)

Sprecherin (Anime): Juri Kimura

Lefiya ist eine junge Elfe der Loki‑Familia, einem der größten Abenteurer‑Verbände Orarios.

Sie stammt aus dem Wald von Wijsche, wo magisch hochbegabte und anderen Völkern gegenüber aufgeschlossene Elfen leben.

Sie war Schülerin der wandernden Bildungseinrichtung „Schulbezirk“, bevor sie sich drei Jahre vor Beginn der Hauptgeschichte der Loki‑Familia anschloss.

Ausschlaggebend war ihre Bewunderung für Ais Wallenstein, deren Anblick im Kampf ihren Wunsch formte, selbst Abenteurerin zu werden.

In „Sword Oratoria“ dient Lefiya als Blickwinkel‑Figur, um Ais’ inneres Leben und die Dynamik der Loki‑Familia zu zeigen.

Ab Band 13 der Nebenreihe erhält sie einen deutlich weiterentwickelten Charakter und ein erneuertes Äußeres.

Lefiya besitzt honig‑bis goldgelbes Haar und dunkelblaue, fast saphirfarbene Augen.

Ihr Haar reicht bis unter die Taille und ist meist zu einem hohen Pferdeschwanz zusammengebunden.

Ihr Körperbau ist zierlich und elfentypisch schlank, allerdings wird ihre Oberweite in der Geschichte mehrfach ausdrücklich erwähnt.

Zu Beginn trägt sie als Markenzeichen einen rosafarbenen Kampfanzug als magische Kampfkleidung.

Nach dem „Wahnsinnskrieg“ (Orgyas Saga) schneidet sie ihr langes Haar mit der Klinge ihrer Freundin Filvis zu einem kürzeren Stil.

Gleichzeitig wechselt sie von der rosa Kampfrüstung zu einer weißen und roten Magierrobe, die stärker ihren neuen Weg als Kampfmagierin symbolisiert.

Für eine Elfe ist Lefiya emotional sehr offen: Freude, Wut, Trauer und Begeisterung zeigt sie ohne Filter.

Dadurch wirkt sie zugänglich und gewinnt leicht Sympathien.

Sie ist grundsätzlich warmherzig und kümmert sich aktiv um Menschen, die isoliert sind oder Hilfe brauchen.

Dabei neigt sie zu einem gewissen „Einmisch‑Reflex“, der von Freunden liebevoll als aufdringlich, aber gut gemeint beschrieben wird.

Zu Beginn ist sie mental unsicher und neigt dazu, in Krisen zu erstarren und sich auf Ais und andere Stärkere zu verlassen.

Nach zahlreichen Prüfungen wächst sie jedoch, überwindet ihre Angst und beginnt, aus eigener Kraft Kameraden zu retten.

Auf der Schattenseite ist Lefiya stark von Emotionen geprägt:

Sie hat eine lebhafte Fantasie, eine ausgeprägte Tendenz zu Missverständnissen und Eifersucht und kann in persönlichen Angelegenheiten sehr stur werden.

Wenn es um Personen geht, die sie verehrt oder liebt, steigert sie sich leicht in extreme Gedanken und kann dabei objektiv betrachtet „anstrengend“ wirken.

Im späteren Verlauf wird sie zudem obsessiv in ihrer Selbstoptimierung.

Getrieben von Schuldgefühlen und Trauer (insbesondere um Filvis) steigert sie ihr Training auf ein fast selbstzerstörerisches Maß.

Ais Wallenstein

Ais ist ihr Idol, ihr Vorbild und zugleich ihre größte Motivation, überhaupt Abenteurerin zu werden.

Lefiya vergöttert Ais, ist stolz, an ihrer Seite kämpfen zu dürfen, und verbringt so viel Zeit wie möglich mit ihr.

Ihre Verehrung nimmt bisweilen leicht manische Züge an:

Sie fantasiert davon, von Ais gelobt zu werden, und reagiert eifersüchtig, wenn andere Ais’ Aufmerksamkeit bekommen – insbesondere Bell Cranel.

Trotz kleiner Sticheleien ist die Beziehung zu Ais herzlich und vertrauensvoll.

Bell Cranel

Bell ist für Lefiya ein selbsternannter Rivale.

Als sie erkennt, wie nah Bell Ais steht und dass Ais ihn trainiert, entwickelt sie eine starke Eifersucht.

Anfangs begegnet sie ihm mit offener Feindseligkeit, beschimpft ihn und jagt ihn durch Orario, sobald sich eine Gelegenheit bietet.

Dennoch erkennt sie mit der Zeit seine Güte und Ernsthaftigkeit und versteht, dass er ein aufrichtiger Abenteurer ist.

Ihre Gefühle bleiben widersprüchlich:

Sie versteht und respektiert ihn, reagiert aber aggressiv, wenn er anderen Frauen nahekommt oder Ais’ Zeit beansprucht.

Im Verlauf der Geschichte wird sie, zusätzlich zu Ais, auch von Bells „Heldentaten“ tief bewegt und feuert ihn in entscheidenden Kämpfen leidenschaftlich an.

Tiona Hiryute und Tione Hiryute

Die Zwillinge Tiona und Tione sind ranghöhere Kameradinnen in der Loki‑Familia, jedoch ungefähr im gleichen Altersbereich.

Sie behandeln Lefiya als kleine Schwester, ziehen sie häufig in ihre Unternehmungen hinein und unterstützen sie emotional wie fachlich.

Die drei bilden mit Ais oft ein festes Einsatzteam.

Lefiya fühlt sich von ihnen verstanden und motiviert, auch wenn sie regelmäßig Opfer von Tionas ungestümer Art wird.

Riveria Ljos Alf

Riveria ist Lefiyas Meisterin und die Vizeanführerin der Loki‑Familia.

Sie erkennt Lefiyas außergewöhnliches magisches Potential früh und beginnt, sie als mögliche Nachfolgerin aufzubauen.

Riverias Trainingsmethoden sind kompromisslos und streng.

Lefiya verehrt sie, hat aber auch Angst vor ihren Lehrstunden und endet nicht selten mit Tränen in den Augen.

Riveria bringt ihr fortgeschrittene Elfmagie und taktisches Denken bei.

Später sieht sie in Lefiya eindeutig ihre Erbin als „Hochmagierin der Elfen“.

Loki

Loki ist die Hauptgöttin der Familia und steht Lefiya nahe, wenn auch in einer merkwürdig vertrauten, aber nicht respektvollen Weise.

Lefiya weiß um Lokis tiefe Zuneigung zu ihren Kindern, kann ihre Verantwortungslosigkeit und ständigen Anzüglichkeiten jedoch nicht ernst nehmen.

Charakterlich ähneln sich Loki und Lefiya stark:

Beide sind emotional, eifersüchtig, sehr auf „ihre“ Menschen fixiert und neigen zu extremen Reaktionen.

Im Manga wird Lefiya sogar ausdrücklich als „gleichartig wie Loki“ kommentiert, was sie in eine existenzielle Krise stürzt.

Filvis Challia

Filvis Challia ist eine Elfe der Dionysos‑Familia und wird zu Lefiyas wertvollster Freundin und tiefstem Schmerz.

Sie lernen sich über gemeinsame Einsätze in der Unterstadt und im Kampf gegen die „verunreinigten Geister“ kennen.

Durch gemeinsamen Kampf und Training – insbesondere zur Parallelzauber‑Technik – wächst zwischen ihnen eine tiefe Verbundenheit.

Filvis bringt Lefiya Schutzmagie bei und hilft ihr, ihre Leistung als Magierin auf ein neues Niveau zu heben.

Während des ersten großen Knossos‑Vorstoßes wird Filvis vor Lefiyas Augen getötet und von den verunreinigten Geistern assimiliert.

Dieser Verlust bricht Lefiyas Psyche zusammen und prägt ihren weiteren Weg, einschließlich des Wunsches, Filvis’ Platz als „magische Schwertkämpferin“ einzunehmen.

Im finalen Knossos‑Konflikt findet Lefiya heraus, dass Filvis als „Ein“ – Agentin des Feindes – weiterexistiert.

Der Weg zur Konfrontation, zur Wahrheit und schließlich zu Filvis’ Erlösung ist einer der emotionalen Kernstränge von Lefiyas Entwicklung.

Weitere wichtige Personen

Bete Loga:

Nach dem Wahnsinnskrieg wird Bete zu Lefiyas neuer Trainerfigur.

Er drillt sie unerbittlich im Nahkampf, was sie paradoxerweise erfüllt, da sie so endlich den gewünschten Fortschritt als Kampfmagierin erreicht.

Finn Deimne:

Finn ist ihr Anführer und strategischer Kopf der Loki‑Familia.

Seine Worte in aussichtslosen Situationen – unter anderem der Vergleich mit Bell und der Aufforderung, aufzustehen – geben Lefiya mehrfach den nötigen Schub, nicht zu zerbrechen.

Ryuu Lion, Aisha Belka, Asfi Al Andromeda, Haruhime Sanjouno:

Diese Abenteurerinnen anderer Familien werden zu entscheidenden Verbündeten im Kampf gegen Filvis/Ein und die verunreinigten Geister.

Haruhimes Level‑Boost macht es möglich, dass Lefiya und ihre Verbündeten kurzfristig Kräfte auf Level‑7‑Niveau erreichen.

Hedin Selland:

Ein Magier aus der Freya‑Familia, der Lefiya bereits zu Zeiten des Schulbezirks rekrutieren wollte.

Später kämpft er Seite an Seite mit ihr in der Tiefenebene.

Raul Nord:

Ein Kamerad, der bei der Eskalation auf Ebene 60 eine Schlüsselrolle spielt, als er den Rückzug der geschwächten Resttruppe erzwingt.

Sein Tod in der finalen Schlacht gegen die „Kaiserliche Schlachtgeisterin“ (Reginas) prägt Lefiyas Zorn und ihren Entschluss, zu siegen.

Kindheit im Wald von Wijsche

Lefiya wächst im Wald von Wijsche auf, einem Elfenrefugium, das untypisch offen gegenüber anderen Völkern ist.

Dadurch verliert sie früh den typischen elfenhaften Dünkel und entwickelt eine freundliche, kontaktfreudige Art.

Besuchende Reisende und Heimkehrer aus der Außenwelt wecken in ihr die Sehnsucht nach Abenteuer.

Als Kind ist sie noch zu jung, um allein aufzubrechen, doch der Wunsch nach „dort draußen“ bleibt.

Eintritt in den „Schulbezirk“

Mit acht Jahren erfährt sie, dass der wandernde „Schulbezirk“ in eine Hafenstadt nahe ihres Waldes einläuft.

Ihre Eltern hören sich ihre Bitte an und erlauben ihr mit einem Lächeln, sich dieser Institution anzuschließen.

Der Schulbezirk ist eine mächtige, global operierende Bildungseinrichtung, die selbst eine Götterfamilie (Baldur‑Familia) bildet.

Lefiya besteht die Aufnahmeprüfung – etwa zweihundert Bewerber auf einen Platz – und tritt dem Baldur‑Kurs bei.

Sie erhält von Baldur den Segen (Falna) und wird offizielles Mitglied seiner Familia.

Durch viele Übungsmissionen, oft als „magische Kanone“ missbraucht, erreicht sie binnen drei Jahren Level 2.

Orientierungslosigkeit und Ankunft in Orario

Viele Mitschüler haben klare Ziele: Forscher, Krieger, Diplomaten.

Lefiya dagegen weiß nur, dass sie „stark sein und helfen“ möchte, ohne ein konkretes Berufsbild vor Augen zu haben.

Als der Schulbezirk nach Orario kommt, nimmt sie an einer Spezialübung im Dungeon teil.

Dabei begegnet sie:

der brutalen Realität der Monster,

den Rekrutierern der Loki‑Familia (Aki und Alicia),

und dem Freya‑Familia‑Magier Hedin, der sie anwirbt.

Als sie mit Aki über den Beruf des Abenteurers spricht, warnt diese eindringlich vor dessen Härte.

Lefiya merkt dabei, dass ihr Wunsch damals noch „von außen eingeimpft“ ist – nicht aus eigener Überzeugung geboren.

Begegnung mit Ais und Entscheidung für die Loki‑Familia

Während einer Dungeon‑Übung geraten Lefiya und ihre Gruppe in den Angriff des Ebenenherrschers Goliath auf Ebene 17.

Die Situation eskaliert, die Schüler sind dem Tode nahe.

Da erscheint Ais Wallenstein mit Tiona und Tione und rettet sie.

Der Anblick von Ais, die furchtlos einen Ebenenherrscher angreift, löst in Lefiya eine grundlegende Klarheit aus:

Sie möchte genau so sein, so kämpfen und so beschützen.

Aus dieser neu gewonnenen, vollkommen eigenen Motivation heraus beschließt sie, Abenteurerin zu werden und der Loki‑Familia beizutreten.

Frühe Einsätze mit der Loki‑Familia

Lefiya nimmt an tiefen Dungeon‑Expeditionen der Loki‑Familia teil.

Schon früh trifft sie auf die „bunten“ Monster wie die Rieseninsekten Vilga und die Fleisch fressende Pflanze „Violas“.

Sie kämpft als Magierin in der zweiten Reihe, nutzt Feuer‑ und Lichtmagie und lernt, sich in massiven Gefechten zu behaupten.

Dennoch wird sie in kritischen Momenten mehrfach von Ais und Riveria gerettet und zweifelt immer wieder an ihrem eigenen Wert.

Monsterfestival und Angriff der Violas

Beim Monsterfestival in Orario bricht Chaos aus, als Tiere entkommen.

Parallel taucht eine Horde bunter Pflanzenmonster (Violas) auf, die nichts mit dem Festival zu tun haben.

Lefiya kämpft mit Ais, Tiona und Tione gegen die Violas in den Straßen.

Sie beweist, dass ihre Magie selbst unter Zeitdruck und Panik großflächig vernichtend wirken kann.

Zwischenfall in der Stadt Rivira

Auf einer Expedition zur mittleren Ebene besucht die Familia die Händlerstadt Rivira.

Dort geschehen Morde, und eine rätselhafte Frau, Revis, taucht auf.

Lefiya gerät mit Ais in einen Hinterhalt.

Während Ais Revis beschäftigt, arbeitet Lefiya mit Riveria zusammen, um die bunte Monsterhorde zu zerschlagen, die über Rivira herfällt.

Diese Episode zeigt ihre wachsende Fähigkeit, im Team mit Hochrangigen wie Riveria zu agieren.

Rettungseinsatz auf Ebene 24

Als Ais mit einer gemischten Gruppe in eine Falle der dunklen Fraktionen auf Ebene 24 gerät, eilt eine Verstärkungseinheit hinterher, zu der auch Lefiya und Filvis Challia gehören.

Die Feinde beschwören eine Masse von Violas, die Hunderte zählen.

Lefiya wird durch die Opferbereitschaft der Helmes‑Familia geschützt, während sie eine ihrer stärksten Zauber vorbereitet.

Mit „Läva Labathain“ (Lea Laevatein) vernichtet sie die gesamte Pflanzenarmee, nimmt aber den Schock über die vielen Verluste tief in sich auf.

Begegnung und Rivalität mit Bell Cranel

Kurz darauf erkennt Lefiya, dass Ais Bell trainiert.

Sie erlebt Bell als höflich und etwas schüchtern, was sie zunächst sympathisch findet.

Als sie aber sieht, wie er vor Fragen über Ais flieht und später innig mit Ais interagiert, schaltet ihre Eifersucht ein.

Sie beschließt, Bell zu „verhören“, scheitert aber daran, dass Bell ein geübter Fliehender ist.

Ab diesem Zeitpunkt verfolgt sie ihn mit einer Mischung aus Hassliebe, Neugier und Wettbewerb.

Gleichzeitig entwickelt sie durch gemeinsame Kämpfe – etwa auf Ebene 18 gegen die bunte Rankenbestie Venenthes – ein funktionierendes Kampfbündnis mit ihm.

Training mit Filvis und Parallelzauber

Über die Allianz zwischen Loki‑Familia und Dionysos‑Familia kommt Lefiya Filvis näher.

Filvis bringt ihr die Grundlagen der Parallelzauberei bei und vermittelt ihr die Schutzmagie „Dio Grail“.

Durch diese Trainingseinheiten lernt Lefiya, sich während des Zauberns zu bewegen und selbst im Nahbereich zu überleben.

Die beiden Elfen entwickeln eine tiefe gegenseitige Wertschätzung – Filvis wird für Lefiya zur Mentorin und zur Freundin, später zur tragischen Liebe.

Expedition zur Ebene 59 und Kampf gegen den verunreinigten Geist

Auf der nächsten Tiefenexpedition dringt die Loki‑Familia bis Ebene 59 vor.

Dort wartet eine Splittergestalt des „verunreinigten Geistes“, die stärker ist als die meisten Ebenenherrscher.

Die Situation ist katastrophal: viele Helden werden schwer verletzt oder fallen, und selbst die stärksten Frontkämpfer kommen an ihre Grenzen.

Finns Worte – dass Bells „Nachahmung“ ihnen zwar schwer fällt, aber nicht unmöglich ist – motivieren Lefiya, nochmals aufzustehen.

Mit Parallelzauber und „Dio Grail“ schützt sie die Vorhut vor den Vernichtungsstrahlen des Geists.

So ermöglicht sie Ais den entscheidenden Schlag, der den Splittergeist zerstört.

Zwischenfall auf Ebene 18, „Spanner‑Vorfall“ und Bell

Auf dem Rückweg von der Expedition wird die Loki‑Familia von giftigen Monstern überrascht.

Viele Mitglieder brechen zusammen, und die Gruppe muss auf Ebene 18 Rast machen, während Gegenmittel beschafft wird.

In diese Situation stolpert Bell Cranel, der vor einem anderen Desaster in die sichere Zone flieht.

Lefiya erfährt von seinen „Wunderleistungen“ als Level‑1‑Abenteurer und ist schockiert, dass jemand, den sie als Rivalen sieht, bereits derartige Taten vollbracht hat.

Ein peinlicher Badeunfall, in den Hermes Bell hineinmanövriert, führt dazu, dass Bell versehentlich Ais’ Gruppe beim Baden ertappt.

Während Ais und die anderen Rängerinnen Bell nach seiner aufrichtigen Entschuldigung verzeihen, ist Lefiya ungehalten und jagt ihn in einem Wutanfall – was in einem gemeinsamen Verirren im Wald endet.

Sie geraten in einen Hinterhalt der restlichen dunklen Fraktion und einer weiteren bunten Monsterbestie.

Im anschließenden Kampf koordiniert Lefiya ihre Lichtmagie „Arcs Ray“ mit Bells „Firebolt“ und beweist, dass die beiden trotz aller Spannungen hervorragend zusammenarbeiten können.

Knossos und der Wahnsinnskrieg (Orgyas Saga)

Der künstliche Dungeon Knossos wird entdeckt und zum Hauptschauplatz des Konflikts mit den dunklen Fraktionen.

Lefiya dringt mit der Loki‑Familia mehrfach in dieses tödliche Labyrinth vor.

Beim ersten größeren Vorstoß wird die Gruppe durch Falltüren getrennt.

Lefiya bleibt mit Filvis zusammen, beobachtet den geheimen Zugang, durch den die Göttin Ishtar eingeschleust wird, und entscheidet sich bewusst, nicht zu fliehen, sondern ihre Kameraden nicht im Stich zu lassen.

Später, bei der groß angelegten Offensive „Wahnsinnskrieg“, wird der verunreinigte Geist in sieben Splitter geteilt, und die Loki‑Familia muss sich durch eine Hölle bunter Monster kämpfen.

In dieser Kampagne kommt es zu den entscheidenden Ereignissen um Filvis:

Filvis’ wahre Identität als „Ein“, Agentin des Feindes und Trägerin des Verunreinigungsfragments, tritt ans Licht.

Ihre Macht entspricht einem Level‑7‑Kämpfer mit Regeneration und mächtigsten Elfzaubern.

Lefiya muss sich entscheiden, ob sie ihre Freundin als Feindin bekämpfen kann.

Mithilfe von Bete, Ryuu, Aisha, Asfi und Haruhimes Level‑Boost stellt sich Lefiya Filvis in einem vernichtenden Duell.

Am Ende stößt Lefiya Filvis‘ verunreinigten Magiekern mit der Klinge „Tearpain“ nieder, während sie gleichzeitig „Dio Grail“ nutzt, um sich gegen Filvis’ letzten Angriff zu schützen.

Filvis stirbt in Lefiyas Armen und steigt als leuchtender Partikelregen in die Höhe – eine Szene, die Lefiya an die Lichtkrone des großen Weltenbaums ihrer Heimat erinnert.

Der Verlust prägt ihr Herz dauerhaft.

Radikale Selbstveränderung

Nach dem Wahnsinnskrieg kehrt Lefiya nach Orario zurück.

Um Filvis’ Tod zu verarbeiten und zu ehren, beschließt sie, sich grundlegend zu verändern.

Sie schneidet ihr wertvolles langes Haar ab und ändert ihr Kampfoutfit auf eine zweifarbige Magierkampfkluft.

Sie sucht Bete auf und bittet ihn ausdrücklich, sie ohne Rücksicht zu trainieren.

Bete stimmt nach anfänglicher Ablehnung zu.

Er prügelt, provoziert und treibt sie bis an ihre Grenzen, während Lefiya die Schmerzen als Preis für Stärke akzeptiert.

Ihr körperlicher Status explodiert regelrecht, besonders ihre magische Fähigkeit steigt durch das neue Skill „Double Cannon“ extrem.

Sie entwickelt einen hybriden Kampfstil aus Magie und Nahkampf – ihr Ziel: eine Kämpferin, die sich selbst schützt und alle retten kann.

Nebenwirkungen des harten Trainings sind Gewichtsverlust und Muskelabbau, die sie durch vermehrten Fleischkonsum (für eine Elfe problematisch) auszugleichen versucht.

Zu ihrem Leidwesen nimmt dabei vor allem ihre Oberweite zu – ein Detail, das im Text als ironischer Kommentar auftaucht.

Rückkehr zum Schulbezirk als Instruktorin und innere Heilung

Da Lefiya ihr Leben nur noch aus Training bestehen lässt, schalten sich Loki und Finn ein.

Sie schicken sie als „Rekrutierungsbeauftragte“ und Instruktorin zum Schulbezirk zurück.

Dort soll sie einer jungen „Siebten Einheit“ helfen, die aus den Schülern Luke, Nano, Miliaria und Cole besteht.

Diese Gruppe ist talentiert, aber impulsiv und chaotisch – sehr ähnlich wie Lefiya früher.

Während einer Spezialübung im Dungeon kommt es zu:

einem erzwungenen „Monsterzug“ (Pass Parade), den fremde Abenteurer ihnen aufbrummen;

einem unbedachten Wunsch von Luke, tiefer vorzudringen, als ihre Erfahrung erlaubt;

einem Duell zwischen Luke und Lefiya, in dem Luke ihre wahre Stärke erkennt.

Lefiya zeigt in diesem Lehrbogen die Früchte ihres Trainings als Kampfmagierin:

Sie nutzt „Elf Ring“ in Kombination mit „Double Cannon“ und Nahkampftechniken, um große Monstergruppen alleine zu vernichten.

Als ein massiver Dungeon‑Einsturz sie bis zur Goliath‑Ebene verschlägt, stellt Lefiya sich einem Goliath im Alleingang, um ihre Schüler zu schützen.

Sie sperrt diese in ein Eisgehege und plant, sich selbst zu opfern – getrieben von ihrem zerstörerischen Wunsch, „Filvis zu ersetzen“.

Die Schüler brechen aus dem Eis aus und halten ihr ihre eigenen Lehrsätze vor.

So wird Lefiya gezwungen, sich selbst im „Spiegel“ ihrer Schüler zu sehen und erkennt, dass sie nur sie selbst – Lefiya – sein kann.

Gemeinsam mit der Siebten Einheit besiegt sie Goliath mit „Lea Laevatein“.

Diese Episode markiert eine Rückkehr zu einem gesunden Selbstbild und einem neuen Gleichgewicht zwischen Pflicht, Freundschaft und Selbstachtung.

Spätere Ereignisse: Fahriger Umgang mit Ais & Bell, Fraktionskrieg

Zurück in Orario nimmt Lefiya weiterhin an Training und Missionen teil.

Als Ais vor einer neuen Expedition heimlich planen möchte, vorab mit Bell zu trainieren, durchschaut Lefiya sie in der Umkleide anhand kleinster Veränderungen in ihrem Verhalten.

Sie reagiert spitz und verletzend, obwohl sie innerlich weiß, dass sie Ais damit wehtut.

Ihre Ambivalenz – Ais lieben, Bell hassen, aber zugleich respektieren – macht sie sich selbst gegenüber „unerträglich“, wie sie es reflektiert.

Beim späteren Fraktionskrieg zwischen Hestia‑Familia und Freya‑Familia verfolgt sie Bell aufmerksam.

Sie ist wütend, dass er sie „abgehängt“ hat, aber feuert ihn gleichzeitig mit ganzer Kraft an.

Der Sturz auf Ebene 60 und der Rettungseinsatz

Die Loki‑Familia führt eine beispiellose Expedition zur Ebene 60 durch, um den Hauptkörper des verunreinigten Geistes zu vernichten.

Dank ihrer gestiegenen Stärke und der Unterstützung durch eine Fraktionsallianz kommen sie bis tief ins „Blaue Dämonenreich“ der 60. Ebene vor.

Dort fusioniert der verunreinigte Geist kurzzeitig mit Ais, nachdem Revis in einer neuen Körperhülle zurückkehrt und einen Fluch entfesselt.

Die verstärkte Entität verwandelt die Ebene in ein nahezu unüberwindliches Schlachtfeld.

Finns ultimative Wurfspeer‑Magie „Tír na nÓg“ zwingt den Gegner zum Rückzug, bringt jedoch die Ebene zum Einsturz.

Die Hauptkräfte – Finn, Ais, Riveria, Bete und viele andere – stürzen in die Tiefe.

Lefiya bleibt mit einer Restgruppe auf stabilerem Terrain zurück.

Sie will sofort zurück, um Ais zu retten, doch Raul zwingt sie mit harter Wahrheit zum Rückzug:

Ohne Verstärkung wären sie nur weitere Opfer.

Unter großen Verlusten kämpfen sich Lefiya und die Überlebenden durch den Dungeon zurück an die Oberfläche, unterstützt unter anderem von der Ganesha‑Familia, den Bewohnern von Rivira, den Xenos (wie Lido) und Ottar.

Die Rückkehr gleicht dem Heimkommen einer zerschmetterten Armee – für Orario wirkt es, als sei die Loki‑Familia ausgelöscht.

Lefiya jedoch klammert sich an die Hoffnung auf Rettung.

Sie richtet ihren Blick auf Bell Cranel – die „Linie eines Helden“, die ihr innewohnt – und beschließt, nicht aufzugeben.

Bündnis mit Bell und Rückkehr in die Tiefe

Während die Überlebenden medizinisch versorgt werden, sucht Lefiya aktiv Verbündete.

Im Schulbezirk erhält sie von ihrem alten Lehrer Leon eine Liste mit Elfzaubern der Vergangenheit, die ihr für „Elf Ring“ nutzbar gemacht werden könnten.

Sie begibt sich zu Bell, der im Heilungsraum ruht.

Während sie seinen friedlichen Schlaf sieht, wird ihr bewusst, wie sie ihn bislang nur nervös und gequält kannte, was ihr einen ganz neuen Blick auf ihn verschafft.

Nach einem eher unbeholfenen Wecken bittet sie Bell direkt um Unterstützung.

Auf dem Weg in den Dungeon konfrontiert sie ihn mit ihrer Selbstverachtung, weil sie Ais zurücklassen musste – Bell durchschaut ihr Bedürfnis, verurteilt zu werden, und lehnt es ab, sie zu verachten.

Diese Ehrlichkeit nimmt ihr einen großen Teil der Schuldgefühle.

Gemeinsam mit Raul und weiteren unterstützt von einer Verteidigungsfront dringen sie erneut in den Dungeon vor.

Auf Ebene 51 werden sie durch einen Ebenen überspannenden Energieschlag getrennt, und Bell und Lefiya müssen improvisieren.

Sie schlagen sich im Duo durch die Tiefen, bekämpfen tiefe Monster und nutzen ihr eingespieltes Zusammenspiel, um schnell Ebene 58 zu erreichen.

Kämpfe auf Ebene 58 und 60, Bell als Hoffnung

Auf Ebene 58 stoßen Bell, Lefiya, Leon und Haze auf:

einen mehrköpfigen Hydra‑artigen Splittergeist,

sowie einen neuen Juggernaut, das ultimative Dungeon‑Rätselwesen.

Hedin und andere hochrangige Abenteurer halten die Monster auf, während Bell und Lefiya mit einer Vorhut weiter Richtung 60. Ebene stürmen.

Die Szenen zeigen Lefiyas Fähigkeit, auf Bell zu vertrauen, während sie gleichzeitig selbstständig Schlüsselrollen übernimmt.

Nahe der 60. Ebene müssen sie Monster bekämpfen, die aus den Leichen gefallener Abenteurer durch Parasiten „recycelt“ wurden.

Bell zögert, diese verstümmelten Körper zu zerstören, und Lefiya übernimmt schweren Herzens die Aufgabe, mit Entschuldigungen auf den Lippen die Parasiten zu vernichten.

Später nutzt der verunreinigte Geist die Knochen eines Drachen, um Bell buchstäblich zu durchbohren und einzusperren.

Als Bell sich dank des Anti‑Faszinations‑Skills „Schöner Flammenwiderstand (Vanadis Teverre)“ quasi selbst sprengt und lebendig wieder herauskommt, schlägt Lefiya ihm aus Schock reflexartig eine Ohrfeige.

Sie kämpfen weiter gegen illusionäre Ais‑Doppelgänger, die sich selbst in die Luft sprengen.

Bete eilt zu Hilfe, als Bell zögert, diese „falschen Ais“ zu zerstören.

In einem weiteren entsetzlichen Moment finden sie Tiona Hiryute von Parasiten überwuchert, lebendig, aber in konstanter Qual.

Lefiya und Bete stehen kurz davor, sie aus Mitleid zu töten, als Bell sich weigert, diese „Notwendigkeit“ zu akzeptieren.

Bell nimmt den Parasiten in seinen eigenen Körper auf und verbrennt ihn mit „Firebolt“, während sein Skill ihn regeneriert.

So rettet er Tiona tatsächlich – ein Wunder, an das selbst Lefiya nicht mehr geglaubt hatte, und das sie endgültig bestätigt, dass Bell die Hoffnung ist, auf die sie setzt.

Kampf gegen die Kaiserliche Schlachtgeisterin und das „Lichtkranz“-Wunder

Während Bell und Ais den Hauptkörper des verunreinigten Geistes konfrontieren, trifft Lefiya in einer anderen Kammer auf Reginas, die „Kaiserliche Schlachtgeisterin“.

Diese Kreatur wird durch einen weit verzweigten magischen Versorgungsstrang vom Geist gespeist.

Der Kampf kostet der Allianz viele Leben, unter anderem Raul Nord.

Reginas’ Sternenexplosion „Flare“ ist so vernichtend, dass selbst die stärksten Kämpfer an ihre Grenzen kommen.

Lefiya erkennt, dass direkte Angriffe sinnlos sind, solange die Magieversorgung intakt bleibt.

Sie richtet ihre Zauber nicht auf Reginas selbst, sondern zerstört die Umgebung, um die Verbindungslinien zu kappen.

Als Reginas ihre Splitter gegen Lefiya schickt und alles nach einem sicheren Tod aussieht, geschieht das Unmögliche:

Lefiya sieht im Moment der drohenden Vernichtung einen „Lichtkranz“ – eine Vision, die sie mit ihrer Heimat und mit Filvis verbindet.

Intuitiv beginnt sie, Filvis’ geheime Splittermagie „Einsell“ zu rezitieren.

Trotz der Angriffe schafft sie den Zaubervollzug – und anstatt eines bloßen Doppelgängers erscheint Filvis selbst, als eigenständige Gestalt an ihrer Seite.

Filvis blockt mit „Tearpain“ die tödlichen Schläge der Splitter und zerschlägt sie.

Bemerkenswerterweise wird Lefiyas Status dabei nicht aufgeteilt, Filvis kämpft mindestens auf Level‑4‑Niveau: ein Ereignis, das selbst Götter als „noch nie gesehen“ bezeichnen.

Riveria erkennt darin endgültig, dass Lefiya wirklich ihre Nachfolgerin ist.

Lefiya bricht in Tränen aus, als sie Filvis’ Präsenz fühlt und sieht, wie Lichtpartikel Filvis’ Essence ihren verlorenen linken Arm formen.

Gemeinsam mit Filvis’ Manifestation und der Loki‑Familia versiegelt sie Reginas:

„Dio Grail“ bildet eine Barriere,

„Lea Laevatein“ brennt die Kammer leer,

und schließlich richtet sie „Arcs Ray“ nach oben, zeitgleich mit Filvis’ „Dio Tyrsos“, um den verunreinigten Geist zu durchbohren und Bells letzte Offensive zu unterstützen.

Im Anschluss löst sich Filvis, spricht eine letzte Entzauberungsformel und hinterlässt Lefiya ihren rekonstituierten linken Arm als „ewige Verbindung“.

Die beiden versprechen sich, eines Tages gemeinsam den Lichtkranz des Elfenheiligtums zu sehen – eine Zusage, die nun auf einer geistigen, nicht mehr körperlichen Ebene weiterlebt.

Lefiya ist in erster Linie eine Fernkampfmagierin und später eine Magier‑Schwertkämpferin.

Ihre gesamte Statusentwicklung ist auf „Magie“ fokussiert, sodass sie bereits auf Level 3 mit Angriffsmagie die Feuerkraft eines Level‑5‑Abenteurers erreicht.

Grundlegende Magiewerte und Status

Level 3 (Endstatus):

Konkrete Werte sind nur teilweise bekannt; die Magie erreichte Rang S (960+).

Andere Attribute waren für eine Magierin solide, aber nicht herausragend.

Level 4 (Stand Sword Oratoria Band 15):

Stärke: H 126

Ausdauer: G 224

Geschick: H 207

Agilität: G 224

Magie: E 448

Die Magie steigt weiterhin überproportional, vor allem durch den Druck ihres neuen Skills „Double Cannon“.

Skills

Fairy Cannon (Feenkanone):

Verstärkt alle Angriffsmagien erheblich, die Verstärkung wirkt multiplicativ.

Ihre Zauber schlagen dadurch weit über ihr Level hinaus.

Double Cannon (Doppelte Kanone):

Entsteht mit dem Aufstieg zu Level 4.

Erlaubt ihr, einen vollständig vorbereiteten Zauber in Form eines Armreifs an ihrem linken Arm zu „parken“.

Auf das Kommando „Kanone freigeben“ hin kann sie diesen Zauber jederzeit instantan abfeuern.

So kann sie zwei Zauber praktisch gleichzeitig wirken oder „Elf Ring“ in Bereitschaft halten und die konkrete „geliehene“ Elfmagie erst im letzten Moment auswählen.

Der Nachteil ist der hohe mentale Druck, der jedoch wiederum das Wachstum ihrer Magie‑Statuswerte weiter beschleunigt.

Lefiya trägt oft auch im Alltag einen vorbereiteten Zauber, um diesen Nebeneffekt zu nutzen.

Entwicklungsskills (Abgeleitete Fähigkeiten)

Magus:

Standard‑Magierentwicklung, erhöht Zauberstärke, Reichweite und Effizienz.

Resistenz gegen Zustände:

Reduziert oder negiert Effekte wie Gift, Lähmung oder Fluch.

Magische Verteidigung:

Erhöht ihre Widerstandskraft gegenüber gegnerischer Magie; Details wurden in der Vorlage nicht im Detail erläutert.

Magie

Arcs Ray (Bogenlicht):

Kurzer, zielsuchender Lichtpfeil, der automatisch dem Ziel folgt.

Fokussiert auf Geschwindigkeit, aber dank Skills und hoher Magie dennoch sehr durchschlagskräftig.

Auf das Kommando „Licht zerstreuen“ kann sie den Pfeil detonieren lassen, um Flächenschaden zu erzeugen.

Eignet sich ideal als Finisher oder zur Beseitigung einzelner gefährlicher Ziele.

Hjuzerraid Farrarica (Feuerregen der Waldschützen):

Flächenzauber mit Feuerattribut: hunderte, eher tausende Flammenpfeile regnen über ein Gebiet.

In voller Stärke verbrennt der Zauber ganze Monsterarmeen der mittleren und tiefen Ebenen.

Die Kombination mit „Fairy Cannon“ macht diesen Zauber zu einem der stärksten Flächenangriffe, die eine Magierin ihres Levels in Orario wirken kann.

Elf Ring (Elfenring):

Ihr berühmtester und seltenster Zauber – ein Beschwörungszauber.

Er erlaubt ihr, jede Elfmagie zu nutzen, deren vollständige Rezitation und Wirkung sie kennt.

Einschränkungen:

Nur Elfmagie kann kopiert werden.

Die vollständige Zauberformel des zu kopierenden Zaubers muss vollständig gelernt sein.

Die Kosten sind hoch: Sie muss den Elf‑Ring selbst plus den „geliehenen“ Zauber sprechen, was massiven Magieverbrauch bedeutet.

Mit Elf Ring kann Lefiya alle Zauber Riverias nutzen, ebenso später Elfmagien aus der Geschichte, die ihr Leon und der Schulbezirk liefern.

Sie ist damit eine wandelnde Elfmagiebibliothek, was ihr den Zwei­namen „Tausend Elfen“ einbringt.

Weitere angewandte Magie:

„Lea Laevatein“: gewaltiger Flammenstrom, ursprünglich Riverias Angriffsmagie, von Lefiya über Elf Ring kopiert.

„Dio Grail“: mächtige Barriere‑Magie, von Filvis gelernt, schützt Gruppen vor verheerenden Angriffen.

„Dio Tyrsos“: Offensivmagie, die mit „Arcs Ray“ kombiniert im finalen Schlag gegen den verunreinigten Geist verwendet wird.

„Einsell“: Filvis’ Splittermagie, die Lefiya im entscheidenden Moment wirkt und so das „Wunder“ des Filvis‑Avatars auslöst.

Kampf im Nahbereich

Lange Zeit ist Lefiya im Nahkampf schwach und verlässt sich komplett auf Schutz durch Kameraden.

Nach dem Wahnsinnskrieg und dem Training mit Bete ändert sich das:

Sie lernt, sich mit Stab und Kurzstab zu verteidigen.

Sie verbindet kurze Zauber mit physischen Bewegungen im Sinne eines Kampfmagiers.

Sie wird in der Lage, zumindest mittlere Monster ohne unmittelbare Unterstützung zu bekämpfen.

Ihr Ziel ist, Ableger von Filvis’ Stil zu werden: eine Person, die heilt, beschützt, angreift und sich selbst am Leben erhält – eine vollständige „magische Schwertkämpferin“.

„Träne des Waldes“ (Forest Tear):

Ein Magierstab aus dem Erz „Seiros“, verstärkt Magie stark.

Die Spitze enthält eine „Tausendjahrbaum‑Träne“, ein seltenes Elfenrelikt, das besonders gut mit elfischer Magie harmoniert.

Der Stab wurde im Wahnsinnskrieg zerstört.

Sein Zerbrechen symbolisiert das Ende einer Phase in Lefiyas Leben.

Silberne Haarspange (Silver Barrette):

Leichte, silberne Haarspange mit Schutzfunktion und Resistenz gegen Lähmung.

Von Lefiya nicht mehr getragen, seit sie sich die Haare kurz geschnitten hat.

„Zwillingsstäbe Feenstaub“ (Twin Rods Fairy Dust):

Ein flexibles Waffenpaar aus Kurzstab (Wand) und Langstab (Rod), die getrennt oder verbunden genutzt werden können.

Kurzstab: für Nahkampf und kompaktes Zaubern im Frontbereich;

Langstab: für maximale Reichweite und Verstärkung von Fernzaubern.

Die Konstruktion nutzt Teile aus ihrer alten Waffe „Träne des Waldes“ und Filvis’ „White Torch“-Handschutz.

Als Ergebnis verstärkt die Waffe Lefiyas Magie sogar noch weiter – zu einem Grad, den selbst die Schmiedin nicht ganz erklären kann.

„Tearpain“ (Tränenschmerz):

Filvis’ Kurzschwert, das Lefiya als Erbstück behält.

Nach Bearbeitung durch Gareth Landrock besitzt es nahezu unzerstörbare Eigenschaften.

In ihm scheint Filvis’ letzte Hoffnung mitzuschwingen.

Lefiya nutzt es zur Pflege, als Werkzeug und in Ausnahmefällen als Waffe.

„Licht und Flammendress“ (Conchultat):

Eine Spezialkampfrüstung in Weiß und Rot, gewebt aus Fasern zweier Elfenheiligtümer.

Sie bietet hohe magische Resistenz sowie Beweglichkeit, ideal für eine Kampfmagierin.

Magierarmreif (Magus Bangle):

Spezieller Armschmuck, der Lefiyas Magie zwischenspeichern kann.

Er dient als Fokus für Barrieren und länger anhaltende Effekte, selbst wenn sie sich vom Ursprungspunkt entfernt.

In der Handyspiel‑Erweiterung „Memoria Freese“ tritt eine Figur namens Fina auf, eine Halbelfin mit starkem visuellen Bezug zu Lefiya.

Die Handlung spielt rund 3000 Jahre vor der Hauptserie.

Fina verliert ihre Eltern durch Monsterangriffe und wird als Halbelfin diskriminiert und ignoriert.

Nur Argonaut – Bells frühere Inkarnation – reicht ihr die Hand.

Später leben sie als (Wahl‑)Geschwister, und Fina jagt ihren leichtsinnigen „Bruder“ regelmäßig durch die Stadt und verpasst ihm harte Strafen.

Die starke Parallele zu Lefiyas dynamischer Beziehung zu Bell legt nahe, dass Fina als frühere Inkarnation Lefiyas gedacht ist.

Lefiya wurde erschaffen, weil es schwierig war, Ais direkt als emotionalen Fokus zu nutzen.

Durch Lefiyas Perspektive kann der Autor Ais’ Innenleben, die Loki‑Familia und zentrale Plotpunkte besser ausleuchten.

In der Hauptreihe „Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru Darō ka“ hatte Lefiya lange praktisch keine aktive Rolle.

Erst ab Band 21 tritt sie deutlich hervor, kämpft Seite an Seite mit Bell im finalen Kampf gegen den verunreinigten Geist und wird im Nachwort des Autors als „letzte Fee‑Heldin“ der Hauptserie bezeichnet.

Ursprüngliche Plotideen sahen vor, dass Lefiya sich im „Xenos‑Konflikt“ offen auf Bells Seite stellt und dadurch gegen ihre eigene Meisterin Riveria kämpfen muss.

Diese dramatische Linie wurde später zugunsten anderer Figurenentwicklung (insbesondere Finns) verworfen.

Lefiyas Charakter weist bewusst viele Parallelen zu Loki auf:

Beide sind eifersüchtig, emotional, neigen zu extremen Reaktionen und legen sich mit „Rivalengöttern“ bzw. ‑personen (Hestia, Bell) an.

Im Manga wird sogar angedeutet, dass Lefiyás Reaktion auf Ais’ Körperlichkeit der von Loki ähnelt.

Als Tsubaki Collbrande sie dabei ertappt, wie sie Ais beim Baden anhimmelt, kommentiert sie trocken, Lefiya sei „die gleiche Sorte“ wie Loki – was Lefiya derart schockiert, dass sie fast Blut spuckt.

Im anderen Werk des Autors, „Stab und Schwert: Wistoria“, tauchen Alternativversionen von Lefiya und Filvis auf.

Dort sind sie ebenfalls eng miteinander verbunden, haben aber andere Persönlichkeitsausprägungen – ein klassischer „Star System“-Einsatz der Figuren.

Lefiyas Geburtstag ist in „DanMachi“ als einziger konkreter Charaktergeburtstag offiziell bestätigt.

Der Autor erklärte, dass er ihn von ihrer Wistoria‑Version übernommen habe.

Sie gibt zudem an, „Kaninchen (besonders weiße)“ zu hassen – eine humorvolle Spitze in Richtung Bell, der häufig als „Kaninchen“ bezeichnet wird.

In der „Astraea Record“-Geschichte entwickelt Ryuu Lion eine einzigartige Magie, die es erlaubt, andere Zauber nachzuahmen.

Die Frage, ob Lefiya mit „Elf Ring“ diese Magie kopieren könnte, wurde vom Autor direkt beantwortet.

Technisch kann Lefiya „Astraea Record“ mit Elf Ring auslösen, da es sich um Elfmagie handelt und sie die Formeln und Wirkungen verstehen kann.

Allerdings benötigt der Zauber die göttliche Essenz von Astraea und die konkrete Bindung an Ryuu und ihre gefallenen Kameradinnen.

Da Lefiya weder die göttliche Verbindung noch die spezifischen Bande besitzt, würde ihr Versuch, „Astraea Record“ über Elf Ring zu nutzen, in einem leeren Effekt enden.

Die äußere Formel würde wirken, doch es käme zu keinem Folgezauber und keiner Sternenbarriere – ein „Luftzauber“ ohne Wirkung.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:04)

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